Lady Di, John Lennon, Heath Ledger und Co. Künstler erweckt verstorbene Promis wieder zum Leben


Jung verstorbene Prominente umgibt immer die Frage: Was wäre gewesen, wenn? Welche Charity-Projekte hätte Lady Diana noch ins Licht der Öffentlichkeit gerückt? Welche Songs hätten wir von Michael Jackson oder Freddie Mercury erwarten können? Der türkische Fotograf Alper Yeşiltaş kann diese Fragen zwar nicht beantworten, aber immerhin zeigt er, wie die Stars heute aussehen könnten.

Blumen und ein Portrait von Diana, Prinzessin von Wales, stehen an anlässlich ihres Todestages vor dem Kensington Palace.
Diana wurde nur 36 Jahre alt. Ein Künstler hat sie per KI-Technik von den Toten auferstehen lassen. Bildrechte: dpa

Lady Diana wäre heute 61 Jahre alt. Fotograf Alper Yeşiltaş hat genaue Vorstellungen, wie die Prinzessin von Wales im Jahr 2022 aussehen würde, wenn sie 1997 nicht in Paris bei einem Autounfall ums Leben gekommen wäre. Immer noch modisch und aktuell zurechtgemacht, der Blick noch der von damals. Nur ein paar mehr Fältchen durchziehen ihr Gesicht. 

die ehemalige Prinzessin von Wales Diana
Diana im Jahr 2022: Ob sie wirklich so aussehen würde? Bildrechte: Instagram@alperyesiltas

Genau wie Lady Di sind auch Heath Ledger, Amy Winehouse oder Michael Jackson viel zu früh aus dem Leben gerissen worden. "Ich wollte einige der Menschen, die ich vermisst habe, wieder vor mir sehen", erzählt der türkische Anwalt und Fotografen Alper Yeşiltaş dem "Stern". “So entstand mein Projekt 'As If Nothing Happened'."

Die Idee: Mittels KI-Technologie und verschiedenen Softwares erweckt Alper Yeşiltaş  verstorbene Prominente wieder zum Leben und lässt sie "natürlich" altern. Denn dem Künstler ist es wichtig, dass seine Fotomontagen realistisch aussehen. Die Ergebnisse präsentiert Alper Yeşiltaş auf seinem Instagramaccount @alperyesiltas (89.100 Follower). Seine Fans zeigen sich begeistert und wünschen sich täglich neue Ikonen, die zum Leben erweckt werden sollen. 

Freddie Mercury (1946-1991)

Freddy Mercury
Freddie Mercury hätte dieses Jahr seinen 76. Geburtstag gefeiert. In der Vorstellung von Fotograf Alper Yeşiltaş würde Freddie immer noch seinen ikonischen Schnauzer tragen. Bildrechte: Instagram@alperyesiltas

Er war einer der bedeutendsten Rockmusiker aller Zeiten und einer der ersten Prominenten, die an Aids starben. 1991, im Jahr seines Todes, unterrichtete Freddie Mercury die Öffentlichkeit über seinen wahren Gesundheitszustand. Bereits am nächsten Morgen fiel er ins Koma und verstarb am Abend in seinem Londoner Haus.

Amy Winehouse (1983-2011)

Amy Winehouse
Kaum verändert: Elf Jahre nach ihrem Tod lässt der Künstler Amy Winehouse nur dezent altern. Bildrechte: Instagram@alperyesiltas

Amy Winehouse starb 2011 in ihrer Londoner Wohnung an einer Alkoholvergiftung und gehört somit wie Kurt Cobain, Jimi Hendrix, Jim Morrison, Janis Joblin und Brian Jones zum legendären Klub 27. In diesen tragischen Kreis werden Musiker aufgenommen, die alle im jungen Alter von 27 Jahren starben.

Heath Ledger (1979-2008)

der amerikanische Schauspieler Heath Ledger
Etwas schütteres Haar, ein paar Lachfältchen um die Augen: Heath Ledger erkennt man auch mit 42 sofort. 2008 verstarb der Schauspieler mit nur 28 Jahren. Bildrechte: Instagram@alperyesiltas

Er gehörte zu den ganz Großen Hollywoods: Heath Ledger wurde zwar nur 28 Jahre alt, spielte sich aber zu Lebzeiten mit Rollen wie Casanova oder Joker in die Unsterblichkeit.

Bis heute ist nicht hundertprozentig geklärt, ob sein Tod Unfall oder Selbstmord war. Sicher ist: Der Schauspieler starb an einem gefährlichen Mix verschreibungspflichtiger Medikamente.

Tupac Shakur (1971-1996)

Tupac
Zahlreiche Fans wollen nicht daran glauben, dass Tupac in den 1990ern erschossen wurde. Ob er mit 51 Jahren heute so aussehen würde? Bildrechte: Instagram@alperyesiltas

Ist er nun tot oder nicht? Tupac Jakur verlor 1996 sein Leben in einer Schießerei – so die offizielle Version. Fans wollen aber glauben, dass der Rapper immer noch lebt und nur untergetaucht ist. Bis heute ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien um Tupacs Tod.


Brisant/spiegel.de/Instagram

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