Beauty Sommerbräune erhalten: 5 Tipps, damit die Haut lange braun bleibt

Erholt und gut gebräunt aus dem Urlaub zurückzukehren - das wünschen sich viele Menschen. Umso bedauerlicher ist es, wenn der sommerliche Teint im Alltag allzu schnell wieder verblasst. Was hilft, die Urlaubsbräune zu erhalten? BRISANT mit fünf Tipps für eine lang anhaltende Bräune.

Beine einer Frau, die auf einer Luftmatratze liegt.
Gut gebräunt aus dem Urlaub heimkehren - für viele Menschen ein schönes Urlaubsmitbringsel. Bildrechte: Colourbox.de

Wir alle wissen: Lange Sonnenbäder sind ungesund, schaden der Haut und erhöhen das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, erheblich. Dennoch ist eine gut gebräunte Haut für viele Menschen das schönste Urlaubsmitbringsel.

Sonnenbaden in Maßen kann gesund sein

Regelmäßiges Sonnentanken ist wichtig! Nur so kann die Haut das lebensnotwendige Vitamin D bilden. Das benötigen wir für verschiedene Stoffwechselprozesse und ein starkes Immunsystem.

Dennoch sollte man sich der Sonne nur in Maßen aussetzen. Denn die UV-A- und UV-B-Strahlen der Sonne zerstören das Kollagen in tieferen Gewebeschichten der Haut. Die Folge sind Zellschäden, Falten und schlimmstenfalls Hautkrebs.

Gesund ist eine Sonnenbräune nie, sondern ein Schutzmechanismus der Haut. Vermeiden lässt sich die Bräune nur bedingt. Zudem wird sie von vielen Menschen als attraktiv empfunden.

So sollten Sie sich vor der Sonne schützen: 1.) Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor nutzen!
2.) Empfindliche Körperstellen mit Kleidung schützen, insbesondere Kopf und Augen.
3.) Die Mittagshitze meiden!
4.) Auch im Schatten einen Sonnenschutz nutzen.
5.) Auf lange und häufige Sonnenbäder verzichten!

Eine Frau cremt sich die Beine ein.
Ob am Strand oder im Schatten: Auf einen Sonnenschutz sollte niemals verzichtet werden. Bildrechte: Colourbox.de

5 Tipps für lange Sommerbräune

Es muss nicht zwingend das Sonnenbad sein, auch wer sich gut geschützt in sonnigen Gefilden aufhält, kann sich später über Sommerbräune freuen. Und die möchte man natürlich so lange wie möglich behalten. Wie das geht?

1.) Vor- und Nachbräunen durch Carotin

Mit der richtigen Ernährung kann sich die Haut auch ohne UV-Strahlung gesund bräunen. Das Zauberwort lautet Carotin - ein gelbroter Farbstoff, der in zahlreichen Obst- und Gemüsesorten vorkommt.

Nimmt man über mehrere Wochen mindestens 30 Milligramm pro Tag davon ein, verleiht das der Haut einen goldenen Schimmer. Enthalten ist der "natürliche Selbstbräuner" zum Beispiel in Karotten, Süßkartoffeln, Spinat, Erdbeeren, Feldsalat und Melonen. Ebenso in Mangos, Aprikosen, Orangen und Honigmelonen sowie in den Kräutern Petersilie, Fenchel und Brunnenkresse.

2.) Feuchtigkeitscreme und Selbstbräuner nach dem Sonnen

Dafür, dass sich unsere Haut durch die Sonne bräunt, ist das Pigment Melanin verantwortlich. Das ist allerdings nur in den obersten Hautschichten vorhanden - und die schälen sich mit der Zeit ab.

Verzögern kann man diesen Prozess, indem man seiner Haut - insbesondere nachdem man in der Sonne war - mit Feuchtigkeitslotion oder einem Körperöl verwöhnt.

Wem das nicht genügt, kann die Feuchtigkeitskosmetik mit etwas Selbstbräuner vermischen - der bräunt die Haut zusätzlich nach.

Außerdem sollte man ausreichend trinken, das ist der beste Feuchtigkeitslieferant für die Haut.

Eine lachende Frau am Strand.
Feuchtigkeitslotionen und viel Flüssigkeit helfen, die Sommerbräune zu erhalten. Bildrechte: Colourbox.de

3.) Auf heißes Duschen und Baden verzichten

Je länger man heiß duscht oder badet, desto mehr trocknet die Haut aus. Deshalb ist es sinnvoll, die Temperatur zu drosseln und den Wasserkontakt zu reduzieren.

Danach die Haut vorsichtig abtupfen anstatt kräftig zu rubbeln. Und: Die Feuchtigkeitspflege nicht vergessen!

4.) Sanftes Peeling

Nicht nur vor dem Sonnenbad, auch danach sollte die Haut etwa einmal wöchentlich sanft gepeelt werden, am besten mit einem Peelinghandschuh. Das hilft, die Bräune möglichst gleichmäßig aussehen zu lassen, da abgestorbene Hautzellen entfernt werden und die "frischen" Hautzellen nachbräunen können.

5.) Haarentfernung: Auf Waxing und Sugaring verzichten

Wer bei der Haarentfernung auf Waxing oder Sugaring setzt, sollte auf eine andere Methode umsteigen. Denn dadurch werden nicht nur die Härchen, sondern auch die oberste Hautschicht entfernt.

Als Alternativen bieten sich eine Laserentfernung, Epilieren oder Enthaarungscremes an.

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 18. Juli 2022 | 17:15 Uhr

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