6. Juli: Internationaler Tag des Kusses Fünf Gründe, weshalb Küssen gesund ist

Heute schon geküsst? Glückwunsch! Dann haben Sie bereits allerhand für Ihre Gesundheit getan. Denn die Lippenbekenntnisse zwischen Liebenden haben allerhand positive Nebenwirkungen für Körper und Geist.

Ein Mann und eine Frau küssen sich.
Küssen - gut für die Beziehung UND die Gesundheit. Bildrechte: Colourbox.de

Ob als Signal der Gruppenzugehörigkeit, Akt des Fütterns oder sexuell dominierte Handlung - weshalb wir uns küssen, darüber ist sich die Wissenschaft bis heute nicht einig.

Was allerdings feststeht: Küssen ist gesund - und zwar für Körper und Geist. Menschen küssen durchschnittlich zwei- bis dreimal am Tag.

1.) Ausschüttung von Hormonen: Küssen macht glücklich!

Küssen sich zwei Menschen, die sich nahe stehen, löst das in ihren Gehirnen ein biochemisches Feuerwerk aus. Die Küssenden werden in eine Art Rauschzustand versetzt.

Dafür sorgt die Ausschüttung von Endorphinen (Glückshormone) und dem Wohlfühlhormon Dopamin. Gleichzeitig steigt der Spiegel der Katecholamine, die uns wach und motiviert machen und Blutdruck und Puls leicht ansteigen lassen. Adrenalin bewirkt für einen positiven Stresszustand.

Es wird vermutet, dass regelmäßiges Küssen sogar depressiven Erkrankungen vorbeugen kann.

Eine Frau deutet an, dem Betrachter einen Kuss zu geben.
Küssen macht glücklich! Bildrechte: Colourbox.de

2.) Küssen bringt Herz und Kreislauf in Schwung

Indem uns Küsse in einen positiven Stresszustand versetzen, bringen sie unseren Kreislauf in Schwung. Die Herzen von Küssenden schlagen bis zu 150 Mal pro Minute. Das regt die Durchblutung an und erhöht die Sauerstoffversorgung. Wer küsst, atmet deutlich schneller und intensiver.

Und: Auch die Blutgefäße weiten sich. Das führt zu einer besseren Durchblutung.

3.) Training für die Gesichtsmuskulatur: Küssen macht straffe Haut

Neben der Zunge sind etwa 30 Gesichtsmuskeln an einem Kuss beteiligt. So viel Training wie beim Küssen gibt's für diese Muskelgruppen selten. Werden Muskeln trainiert, macht das einen straffen Körper. Nicht anders ist das bei den Muskeln im Gesicht.

eine Grafik: Kussmünder
30 Gesichtsmuskeln sind für einen einzigen Kuss im Einsatz. Bildrechte: Colourbox.de

4.) Kuss-Diät: Küssen macht schlank!

Training ist anstrengend - und verbrennt Fett. Das gilt auch fürs Küssen: Ein leidenschaftlicher Zungenkuss verbraucht etwa zwölf Kalorien pro Minute, ein "normaler" Kuss immerhin sieben.

5.) Austausch von Bakterien: Küssen stärkt die Immunabwehr

Bei einem Kuss tauschen wir rund 250 Bakterien aus. Was zunächst ungesund klingt, wirkt sich stärkend auf unser Immunsystem aus - zumindest solange der Partner nicht krank ist. Denn das Austauschen der Bakterien stärkt das eigene Immunsystem. Das Übertragenen antimikrobieller Enzyme soll sogar vor Karies und Parodontose schützen.

BRISANT/geo.de/gesundheit.de

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 06. Juli 2022 | 17:15 Uhr

Mehr Ratgeber-Themen