Einfach genial | 20.09.2022 | 19:50 Uhr Tolle Idee: Fahrrad und Hausboot in einem

Henriette testet ein Boot aus, das Fahrrad und Hausboot in einem ist. Außerdem stellt sie vor: eine besondere Lademöglichkeit für E-Fahrzeuge und einen Rollstuhl, der sich auch gut im Gelände bewegen lässt.

Henriette
Henriette steigt diesmal in ein besonderes Amphibienfahrzeug. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Fahrrad und Hausboot in einem

Henriette trifft Erfinder Aigars Lauzis aus Lettland. Er entwickelte ein Amphibienfahrzeug, es ist Fahrrad und Hausboot in einem. Sein dreirädriges Gefährt kombiniert ein E-Bike mit einem Boot, das auch als Schlafplatz, Küche und Sitzplatz dient. Auf der Straße funktioniert es ähnlich wie ein E-Bike und schafft eine Reichweite bis zu 100 Kilometern. Auf dem Wasser reichen die Akkus für den Außenbord-Elektromotor etwa für 40 Kilometer. Noch ist das Amphibienfahrzeug ein Einzelstück, der Tüftler hat aber so viele Anfragen, dass er eine kleine Serie bauen wird.

Kontakt: Aigars Lauzis
Tel.: 00371 28666849 (Lettland)
E-Mail: aigars@betriton.com

Die Straße wird zur Ladestation

Ein Start-Up aus der Nähe von München hat ein Verfahren entwickelt, wie E-Fahrzeuge während der Fahrt durch Induktion aufgeladen werden können. Dafür haben sie einen Beton erfunden und patentieren lassen, der mit sogenannten ferromagnetischen Materialien aus recyceltem Elektroschrott versetzt ist. Dadurch verstärkt sich das Magnetfeld und höhere Ladeströme können fließen. Über Induktion werden die Fahrzeuge so in Bewegung mit Strom versorgt. Auf der Teststrecke der Erfinder funktioniert das bereits. Geplant ist eine Ladestrecke für Busse in der bayerischen Gemeinde Oberhaching.

Kontakt: Mauricio Esguerra
Tel.: 089 63286064
E-Mail: info@magment.co

Barrieren abbauen

Von einem Rollifahrer für Rollifahrer entwickelt: Gemeinsam mit seinem Kumpel Christian entwickelte Dominik ein Vorsatzrad für den Rollstuhl. Das soll helfen, Barrieren zu überwinden und auch im Gelände unterwegs sein zu können. Das Besondere ist die Lenkung mit eingebautem Widerstand. Das Vorsatzrad wird mit einem Handhebel geführt. Es macht den Rollstuhl leichter steuerbar. Inzwischen ist aus der Idee, mit der sich Dominik selbst den Alltag erleichtern wollte, ein Geschäft geworden.

Kontakt: Christian Drummer
Tel.: 09191/9740506
E-Mail: info@vosara.de

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Einfach genial | 20. September 2022 | 19:50 Uhr

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