Einfach genial | 25.10.2022 | 19:50 Uhr Erfindungen für die Gartenarbeit im Herbst

In den Gärten gibt es im Herbst wieder viel zu tun. Henriette testet Erfindungen aus, die beim Verschnitt, Sieben von Erde und beim Pflanzentransport helfen sollen. Was sie dieses Mal noch vorstellt, erfahren Sie hier.

Henriette Fee Grützner mit einer elektrischen Heckenschere vor einem Gebüsch.
Henriette testet dieses mal mehrere Erfindungen, die die Gartenarbeit erleichtern. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Gartenschere: rund statt eckig

Johann Hofmanns Erfindung ist eine elektrische Gartenschere. Die hat eine gebogene Klinge, damit sich Hecken oder Bäumchen mit Rundungen einfacher schneiden lassen. Aber auch normale gerade Hecken kann man damit schneiden. Ursprünglich hat der Erfinder die Schere nur für sich gebaut, mittlerweile verkauft er sie als Variante mit Akku und Anschluss für die Steckdose.

Kontakt: Johann Hofmann
Tel.: 0176/96980718
Mail:info@jh-hofmann.de

Rüttelsieb: hoppeln statt bücken

Werner Zettner aus Bayern hat ein Rüttelsieb mit Aufsätzen für Hochbeet oder Schubkarre entwickelt. So kann man in bequemer Arbeitshaltung Erde und Kompost sieben. Das besondere ist der einfache Mechanismus mit dem Wellenprofil des Aufsatzes, das auf kleinen Rollen den sogenannte Hub-Schub erzeugt. Das gab ihm auch den Namen "Hoppelsieb".

Kontakt: Werner Zettner
Tel.: 0977197789
Mail:info@zettup.de

Pflanzen: ziehen statt schleppen

Gartenbauer Johannes Heeg hat die "Heegrutsche" erfunden, zum leichten transportieren von Pflanzen mit schweren Wurzelballen: eine starke Folie mit Holzleisten, auf der man schwere Sachen über alle möglichen Untergründe ziehen kann. Der Landschaftsgärtner hat sich mit seiner Rutsche selbst die Arbeit erleichtert. Wer sie nachbauen will, bekommt von ihm gern Tipps dazu.

Kontakt: Johannes Heeg
Tel.: 0171/7161392
Mail:info@heeg-gartengestaltung.de

Nachgefragt: Intelligentes Heizungsmanagement und Kostenkontrolle

2014 haben wir eine intelligente Heizungsregelung einer Firma aus München vorgestellt. Sie funktioniert wie ein persönlicher Heizassistent, der rund um die Uhr dafür sorgt, dass nur dann warm ist, wenn man es wirklich benötigt. So kann man Heizkosten sparen. Eine dazugehörige App auf dem Smartphone der Bewohner erkennt via GPS, wann der Letzte das Haus verlässt. Daraufhin wird ein Signal an die Heizung gesendet um die Temperatur etwas herunter zu regeln. Sobald sich ein Bewohner wieder in Richtung zuhause aufmacht, reagiert die Steuerung sofort und wärmt die Wohnung auf Wunschtemperatur auf.

Heute haben die Erfinder nachrüstbare Thermostate für den Wandanbau, für einzelne Heizkörper und auch für Wärmepumpen. Neuerdings schätzt der intelligente Assistent auch die monatlichen Heizkosten. So hat man immer Kontrolle über den aktuellen Verbrauch und kann sein Heizverhalten gegebenenfalls anpassen.

Kontakt: Philipp von Holten
E-Mail: philipp.vonholten@tado.com

Energiespeicher mit Hydraulik-Anlage

Georg Tränkl aus Freienried bei Dachau will die ständige Verfügbarkeit von Ökostrom mit Hilfe eines Druckluftspeichers lösen. Die zu speichernde Energie treibt eine Hydraulik-Anlage an, die Druckluft erzeugt und in Stahlflaschen speichert. Bei Bedarf lässt er die Druckluft wieder aus den Flaschen und treibt einen Generator an. Strom aus erneuerbaren Energien wäre damit unabhängig von Wind oder Sonne verfügbar.

Das Prinzip ist nicht ganz neu, aber solche Anlagen sind meist riesig und haben einen geringen Wirkungsgrad. Laut Erfinder erreicht seine Anlage einen Wirkungsgrad von mehr als 90%, indem er die Wärme bzw. Kälte die beim Prozess der Umwandlung entsteht nutzt. Außerdem ist seine Anlage relativ klein und sehr kompakt. Der Prototyp ist in seiner Garage aufgebaut, jetzt hat sich Georg Tränkl mit einem Unternehmen zusammengetan. Gemeinsam wollen sie den Speicher in Serie produzieren.

Kontakt: Georg Tränkl
Tel.: 07568/9606284
E-Mail: info@jako-energie.de

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Einfach genial | 25. Oktober 2022 | 19:50 Uhr

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