Wie heizt(e) der Osten?

Wie heizt(e) der Osten?

Her mit der Kohle! Brikett-Händler Ebert in Leipzig

Wegen der hohen Preise für Öl und Gas heizt so mancher wieder seinen Ofen. In den vergangenen Jahren verkauft der Leipziger Kohlenhändler Hendrik Ebert wieder mehr Kohle.

Kohlen Ebert
Sieht nicht so aus, als würde hier noch jemand ans Telefon gehen. Bildrechte: Volker Queck/MDR
Kohlen Ebert
Für ihn Kohle in ihrer schönsten Form: Briketts von gestern und heute. Bildrechte: Volker Queck/MDR
Kohlenmann
Und da ist sie auch schon - die Kohle. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Kohlen Ebert
Sieht nicht so aus, als würde hier noch jemand ans Telefon gehen. Bildrechte: Volker Queck/MDR
Kohlen Ebert
Und auch das Schild am Kohlenplatz suggeriert eher: Es war einmal ... Bildrechte: Volker Queck/MDR
Kohlen Ebert
Doch es gibt ihn tatsächlich: Kohlenhändler Henrdrik Ebert aus Leipzig. Bildrechte: Volker Queck/MDR
Kohlen Ebert
Ein Blick zurück: Der Kohlenhandel ist ein altes Familienunternehmen. Schon Hendrik Eberts Großvater war Kohlenhändler. Bildrechte: Volker Queck/MDR
Kohlenmann
Sein Vater auch. Bildrechte: Hendrik Ebert/MDR
Kohlenmann
Nach seiner Lehre als Instandhaltungsmechaniker stieg Hendrik Ebert bei seinem Vater ein. Bildrechte: Hendrik Ebert/MDR
Kohlenmann
Die Wende brachte auch neue Technik. Seit 1997 ist Hendrik Ebert Chef. Und einziger Mitarbeiter. Bildrechte: Hendrik Ebert/MDR
Kohlen Ebert
Natürlich heizt auch Hendrik Ebert noch mit Kohle. Nicht immer. Aber immer wieder. Bildrechte: Volker Queck/MDR
Kohlen Ebert
Wo ist die Kohle? Bildrechte: Volker Queck/MDR
Kohlen Ebert
Die nächste Lieferung ist in Sicht. Dann wird es hier auch wieder einen großen Kohlenberg geben ... Bildrechte: Volker Queck/MDR
Kohlenmann
Und nach Feierabend wird die "Kohle" gezählt.
(Über dieses Thema berichtete der MDR im TV in "exakt" | 26.11.2014 | 20:15 Uhr)
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Fernwärme in Osteuropa

Die Idee, Wohnungen oder Fabriken mit der Wärme zu beheizen, die bei der Stromproduktion als Abwärme anfällt, ist über 100 Jahre alt. In Osteuropa war die Wärmeversorgung mittels Fernwärme außerordentlich verbreitet.

Fernwärmeleitung in Leipzig in den 1990er-Jahren
Leipzig, DDR In den 1980er-Jahren dampften und tropften die Fernwärmeleitungen, die sich vor allem in die Neubaugebiete der Stadt, nach Grünau und Paunsdorf, entlang der Straßen schlängelten: Sie waren marode und Geld für Reparaturen war nicht in erforderlichem Umfang vorhanden. Der Qualm und Dampf, der aus Heizungskanälen und Rohren stieg, wurde zum Ausdruck für Verfall und Trostlosigkeit. Bildrechte: Mahmoud Dabdoub
Fernwärmeleitung in Leipzig in den 1990er-Jahren
Leipzig, DDR In den 1980er-Jahren dampften und tropften die Fernwärmeleitungen, die sich vor allem in die Neubaugebiete der Stadt, nach Grünau und Paunsdorf, entlang der Straßen schlängelten: Sie waren marode und Geld für Reparaturen war nicht in erforderlichem Umfang vorhanden. Der Qualm und Dampf, der aus Heizungskanälen und Rohren stieg, wurde zum Ausdruck für Verfall und Trostlosigkeit. Bildrechte: Mahmoud Dabdoub
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Ein Dorf verschwindet

Geschichte

Impressionen aus Heuersdorf von 2009

Heuersdorf ist längst verschwunden. Nach langen Protesten wurde das Dorf südlich von Leipzig vom Tagebau "gefressen". Impressionen aus Heuersdorf von 2009.

Blick auf ein Dorf.
Sommer 2009. Heuersdorf. Ort ohne Namen. Das Dorf ist zum Abriss freigegeben. Bildrechte: Volker Queck/MDR
Blick auf ein Dorf.
Sommer 2009. Heuersdorf. Ort ohne Namen. Das Dorf ist zum Abriss freigegeben. Bildrechte: Volker Queck/MDR
LKW fahren auf einer Brachfläche.
Der Tagebau ist bereits in Sichtweite. Bildrechte: Volker Queck/MDR
Leere Dorfstraße.
Wenn die Baufahrzeuge nicht unterwegs sind, herrscht gespenstige Ruhe. Bildrechte: Volker Queck/MDR
Bushaltestelle. Auf dem Weg davor wächst Gras.
Busse halten hier schon lange nicht mehr. Bildrechte: Volker Queck/MDR
Haus mit Schaufenster und einen Transparent darüber.
Jahrelang kämpfen Einwohner gegen den Abriss ihres Dorfes. Das ehemalige Gemeindehaus ist das Zentrum des Protestes. Bildrechte: Volker Queck/MDR
Zettel in einem Schaufenster, der sich vom Glas löst.
Ende des Widerstandes: Weder die Unterstützung eines namhaften Autors hält die Bagger der MIBRAG auf ... Bildrechte: Volker Queck/MDR
Zwei Plastiken aus Holz. Eine Riese und ein kleiner Mann stehen sich gegenüber.
... noch eindrucksvolle Plastiken. In Heuersdorf verliert David gegen Goliath. Bildrechte: Volker Queck/MDR
Kirche Heuersdorf
Während die Emmauskirche im Herbst 2007 verpackt und nach Borna gebracht wird ... Bildrechte: Conrad Weigert
Kirche auf einer brachigen Fläche.
... ist die Taborkirche zum Abriss freigegeben. Im Juni 2010 wird sie schließlich dem Erdboden gleich gemacht. Bildrechte: Volker Queck/MDR
Verlassene Dorfstraße. Rechts eine blühende Wiese.
Der Schein trügt: An manchen Stellen sieht Heuersdorf im Sommer 2009 noch ziemlich intakt aus. Bildrechte: MDR/Volker Queck
Zwei große Fachwerkhäuser auf einer Brachefläche, daneben ein großer Bagger.
Ein Stück weiter, wie hier am Ortsrand, haben die Bagger schon ordentlich abgeräumt. Bildrechte: Volker Queck/MDR
Ein gelber Bagger auf einem Schutthaufen. Im Hintergrund rauchende Schornsteine.
Am Ende bleibt nichts ... Bildrechte: Volker Queck/MDR
Blick in ein Klo. An einer Holzwand hängt eine Rolle Toilettenpapier.
Eine Geste für die Bauarbeiter?

(Über dieses Thema berichtete der MDR auch in "Lexi-TV", am: 26.10.2015 | 15:00 Uhr)
Bildrechte: Volker Queck/MDR
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Über dieses Thema berichtet MDR Zeitreise auch im TV:

Über dieses Thema berichtet MDR Zeitreise auch im TV:

Nachruf auf die Braunkohle | 16.06.2019 | 22:00 Uhr