Besondere Bauwerke Das sind die Architektur-Highlights in Sachsen

In Sachsen gibt es viele imposante Bauwerke, wie die Oscar-Niemeyer-Kugel in Leipzig, den Ufa-Kristallpalast in Dresden, die Albrechtsburg Meißen oder die Göltzschtalbrücke im Vogtland. Viele der Gebäude laden das gesamte Jahr über zu einem Ausflug ein. Wir stellen Ihnen die dreizehn spannendsten Bauwerke vor.

Weltweit einzigartig: Das Haus Schminke in Löbau

Das Haus Schminke in Löbau gilt als eines der vier wichtigsten Wohnhäuser der Klassischen Moderne weltweit. Charlotte und Fritz Schminke hatten klare Anforderungen an ihr Eigenheim, als sie 1930 den Architekten Hans Scharoun mit dessen Planung beauftragten. Es sollte ein modernes Haus für zwei Eltern und vier Kinder und gelegentlich ein bis zwei Gäste sein. Zudem sollte es Arbeiten und Wohnen vereinen sowie Technik und Natur versöhnen. Charlotte und Fritz Schminke wünschten sich ein Haus, dass ihnen ein geschütztes, aber auch freies Leben in familiärer Gemeinschaft bietet und das leicht zu bewirtschaften war. Das Ergebnis ist eine Villa, die ebenso extravagant wie funktionell ist.

Blick auf das hell erleuchtete Haus Schminke in Löbau zur blauen Stunde.
Das Haus Schminke in Löbau gehört zu den wichtigsten modernen Wohnhäusern weltweit. Bildrechte: Stiftung Haus Schminke / Ralf Ganter

Weitere Informationen

Adresse:
Stiftung Haus Schminke
Kirschallee 1b
02708 Löbau

Öffnungszeiten:
Donnerstag bis Sonntag, von 12 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag, jeweils 13 und 15 Uhr werden öffentliche Führungen angeboten.

Blick in den Himmel: Neue Synagoge Chemnitz

Straßenansicht der 2002 erbauten neuen jüdischen Synagoge und des Gemeindezentrums in der Stollberg Straße in Chemnitz
46 Jahre nach der Zerstörung wurde in Chemnitz eine neue Synagoge eröffnet. Bildrechte: imago images/Sylvio Dittrich

Die Neue Synagoge in Chemnitz wurde 2002 eröffnet. Sie entstand in Nachfolge der Synagoge am Stephansplatz, die in der Pogromnacht vom 9. November 1938 zerstört wurde. Der Bau besteht aus drei Volumen: Der eigentliche Gebetsraum für 300 Menschen ist eine nach unten konisch zulaufende Ellipse und von einem Glasdach überspannt. Das Gebäude ist von zwei Flachbauten umrahmt. Der Entwurf des Gotteshauses stammte vom Architekten Alfred Jacoby aus Frankfurt am Main. Die Stadt Chemnitz hatte ihn 1998 damit beauftragt.

Weitere Informationen

Adresse:
Stollberger Str. 28
09119 Chemnitz

Öffnungszeiten:
Freitag bis Dienstag, 9 bis 17 Uhr

150 Jahre Baugeschichte: Der Kaßberg in Chemnitz

Blick auf eine Häuserzeile mit Jugendstilbauten, davor Bäume, die gerade grün werden.
Interessierte können in dem Chemnitzer Viertel durch 150 Jahre Baugeschichte spazieren. Bildrechte: imago images/Rainer Weisflog

Der Chemnitzer Stadtteil Kaßberg ist eins der größten zusammenhängenden Gründerzeit- und Jugendstilviertel Europas. Das Viertel liegt westlich der Innenstadt auf einer Anhöhe über dem Fluss Chemnitz und dem Kappelbach. Der Kaßberg mit seinen breiten, von Bäumen gesäumten Straßen und beeindruckenden Fassaden wurde vorwiegend für den Mittelstand, Beamte und Kleinbürger angelegt. Sein Grundriss ist rasterförmig.

Die Bebauung des Kaßbergs begann Mitte des 19. Jahrhunderts und erfolgte in drei Phasen: Die erste Phase von 1860 bis 1914 war geprägt von Blockrandbebauung und prächtigen Fassaden des Historismus. Auch die zweite Phase nach dem Ersten Weltkrieg erfolgte in Blockrandbauweise – zu Beginn der 1920er zunächst mit einzelnen Wohnhäusern, später entstanden große Wohnhöfe. Die dritte Bauphase begann in den 1950er-Jahren mit dem Weiteraufbau der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Gebäude. Mit einem Wandel der städtebaulichen Planung in den 1960ern hielt die Zeilenbebauung Einzug am Kaßberg. Seit 1990 wurden vor allem die Bausubstanz saniert und Lücken bebaut.

Raumschiff an Industriebau: Niemeyer-Kugel in Leipzig

Die Niemeyer-Sphere, auch Niemeyer-Kugel genannt, ist ein futuristisches Werk im Leipziger Stadtteil Neulindenau. Dort ist die dreigeschossige Kugel an einer backsteinernen Industriehalle der Kirow-Werke angebracht und wirkt, als würde sie lediglich an der oberen Hausecke andocken. Durch ein ausgeklügeltes Beleuchtungssystem scheint sie im Dunkeln gar zu schweben. Sie hat einen Durchmesser von zwölf Metern und besteht aus einer Hülle von Sichtbeton und zwei harmonisch gerundeten Fensterbereichen, die wiederum aus 144 dreieckigen Einzelscheiben bestehen. Sie können in Gänze, aber auch einzeln, binnen weniger Sekunden abgedunkelt werden.

Die neue Niemeyer Sphere ist an das Dampfkesselhaus auf dem Gelände des Kranbauers Kirow in Leipzig gebaut.
Die Niemeyer Sphere ist an das Dampfkesselhaus auf dem Gelände des Kranbauers Kirow in Leipzig gebaut. Bildrechte: Margret Hoppe

Die Niemeyer-Kugel ist der letzte realisierte Entwurf des brasilianischen Architekten Oscar Niemeyers, bevor er 2012 im Alter von 104 Jahren starb. Gebaut wurde sie 2017 bis 2020 von Jair Valera, Niemeyers langjährige rechte Hand aus Rio de Janeiro, zusammen mit dem Harald-Kern-Architekturatelier aus Leipzig. Sie beherbergt ein Restaurant und eine Lounge inklusive Zugang zur benachbarten Dachterrasse. Laut Konzept soll sie hauptsächlich für private Feiern genutzt werden.

Weitere Informationen

Adresse:
Niemeyerstraße 2-5
04179 Leipzig

Restaurant:
Jeden zweiten Mittwoch, von 18 bis 22 Uhr kann ein mehrgängiges Menü gebucht werden. Vorab ist eine Reservierung per E-Mail nötig.

Kubus der Kunst: Museum der bildenden Künste Leipzig

Außenansicht des Museums der bildenden Künste Leipzig.
Das Museum der bildenden Künste in Leipzig zeigt Gemälde aus dem 18. und 19. Jahrhundert und aktuelle sowie moderne Kunst in Wechselausstellungen. Bildrechte: MDR/Bertram Kober

Der gläserne Kubus des MdbK Leipzig, mitten in der Innenstadt, überragt mit seiner Höhe von 36 Metern die Gebäude in seiner Umgebung. Die Höfe und Terrassen öffnen das Museum zur Stadt hin und greifen das Prinzip der Leipziger Passagen auf. Im Inneren dominieren Glas, Muschelkalk, Sichtbeton und Eichenholz. Das Gebäude wurde nach Plänen der Berliner Architekten Karl Hufnagel, Peter Pütz und Michael Rafaelian realisiert.

Weitere Informationen

Adresse:
Katharinenstraße 10
04109 Leipzig

Öffnungszeiten:
Montag geschlossen
Dienstag, Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen 10 bis 18 Uhr,
Mittwoch 12 bis 20 Uhr

Es gibt einen barrierefreien Zugang zum Museum.

Panometer Leipzig

Das Gasometer in Connewitz, das heute unter dem Namen "Panometer" bekannt ist, stammt aus dem Jahr 1910 und wurde als zweites Gaswerk in Leipzig von August Friedrich Viehweger gebaut. Das imposante Gebäude wurde bis 1977 zur Speicherung des produzierten Stadtgases genutzt. Weil Leipzig später über Ferngas versorgt wurde, stellte man die Erzeugung von Stadtgas ein und legte das Werk still. Lange Zeit blieb es ungenutzt.

Blick in das Leipziger Panometer: ein Rundbau ohne Decke und Rasen in der Mitte.
Das Leipziger Panometer besteht aus mehreren Gebäuden. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk/Michael Mittelbach

Damit es nicht verfiel, wurde ab 2002 da das Kuppeldach, die Fenster sowie Teile der Außenanlage saniert. 2003 wurde es dann als Ausstellungshaus der 360°-Panoramen des Künstlers Yadegar Asisi genutzt. Das Wort "Panometer" entstand aus den Begriffen PANOrama und GasoMETER. Auf einer Panoramafläche von 3.500 m² lädt das Industriedenkmal heute die Besuchenden zu faszinierenden Ausstellungen in 360 Grad Optik ein. Auch über die Gasgeschichte des Gebäudes kann man bei einer Führung etwas lernen.

Übrigens: Der kreisrunde Ziegelbau hat einen Durchmesser von knapp 57 Metern. Die Höhe des Wandmauerwerks beträgt 30 Meter, und die Kuppel mit der Laterne erreicht 49,4 Meter.

Weitere Informationen

Adresse:
Richard-Lehmann-Straße 114
04275 Leipzig

Öffnungzeiten:
täglich 10 bis 17 Uhr

Bis auf die 15 Meter hohe, nur über Treppen erreichbare Besucherplattform sind alle Ausstellungs- & Servicebereiche auch für Menschen geeignet, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind.

Ufa-Kristallpalast Dresden

Ufa -oder auch Kristallpalast Dresden. Architekt: Coop Himmelblau Bauzeit: 1996-98 Dresden Sachsen
Der Ufa-Kristallpalast in Dresden wird dem Konstruktivismus zugeordnet. Bildrechte: imago images/Sylvio Dittrich

Der Ufa-Kristallpalast in Dresden ist ein spektakuläres Beispiel neuester Architektur. Erbaut wurde es 1997/1998 als Erweiterung des Rundkinos, auch wenn beide Kinos heute nicht mehr zusammengehören. Das konstruktivistische Gebäude besteht aus einem asymmetrischen Bau aus Sichtbeton, an den sich ein großes Stahlskelett von Glas umschlossenes Stahlskelett anschließt. Dieser Teil erinnert an einen Kristall und ist für den umgangssprachlichen Namen des Kinos verantwortlich.  

Entworfen wurde der Kristallpalast vom Wiener Architektenbüro Coop Himmelb(l)au. Es war zunächst äußert umstritten wegen seiner außergewöhnlichen konstruktivistischen Formen.  

Weitere Informationen

Adresse:
St. Petersburger Straße 24a
01069 Dresden

Der Zugang zum Kino ist barrierfrei.

Militärhistorisches Museum der Bundeswehr in Dresden

Blick auf das Militärhistorische Museum in Dresden: ein klassizistisches Gebäude, bei dem eine Spitze aus Stahl angebaut wurde.
Das Gebäude des Militärhistorischen Museums in Dresden wurde in den 1870ern gebaut. Bildrechte: dpa

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in der Dresdener Albertstadt ist eines der größten militärhistorischen Museen in Europa. Sein Neubau – geplant vom amerikanischen Architekten Daniel Libeskind – ist zugleich erstes und größtes Exponat. Wie ein Keil durchschneidet es das historische Hauptarsenal in zwei Hälften. Der Neubau wird zum Zeichen von Krieg und Schmerz und zum symbolischen Verweis für die Zerstörung und des Wiederaufbaus Dresdens: So ist die Spitze des Keils auf die Abwurfstelle der ersten Markierungsbomben gerichtet. Die Fläche des Keils entspricht dem Umriss der zerstörten Fläche im Stadtgebiet.

Weitere Informationen

Adresse:
Olbrichtplatz 2
01099 Dresden

Öffnungszeiten:
Montag 10 bis 21 Uhr
Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
Mittwoch geschlossen

Ein barrierefreier Zugang zum Museum ist möglich.

Gläserne Manufaktur in Dresden

Gläserne Manufaktur Die Gläserne Manufaktur in Dresden ist eine von drei Produktionsstätten der Volkswagen Sachsen GmbH.
27.500 Quadratmeter Glas wurden in der Gläserne Manufaktur in Dresden verbaut. Bildrechte: imago images/Sylvio Dittrich

Die Gläserne Manufaktur ist eine Produktionsstätte von Volkswagen in Dresden. Errichtet wurde sie nicht in einem Industriegebiet vor den Toren der Stadt, sondern im Herzen der Stadt, direkt neben dem Großen Garten. Der Bau besteht aus geraden und organischen Formen. Die offene, transparente Architektur macht die Produktion sichtbar und soll den Automobilbau zu einem Ereignis machen. Für die transparente Fassade wurden 27.500 Quadratmeter Glas verbaut. Verantwortlich für den Entwurf war das Architekturbüro Henn aus Berlin. Im Dezember 2001 wurde die Gläserne Manufaktur eröffnet.

Weitere Informationen

Adresse:
Lennéstraße 1
01069 Dresden

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag 9 bis 17 Uhr
Sonntag geschlossen

Es gibt einen barrierefreien Zutritt zu allen Stationen der Besucherführung.

Neue Synagoge Dresden

Blick auf die Synagoge Dresden: ein sandsteinfarbener, leicht verdrehter Kastenbau.
Die Form des Teilbaus soll die Bewegung der jüdischen Gemeinde versinnbildlichen. Bildrechte: IMAGO / Sylvio Dittrich

Bei den Pogromen am 9. November 1938 wurde die Synagoge im Dresdner Zentrum zerstört. An der gleichen Stelle wurde 63 Jahre später ein neuer Sakralbau eingeweiht. Auf den ersten Blick wirkt die Neue Synagoge unscheinbar: glatte, sandsteinfarbene Wände mit unregelmäßigen Fenstern. Daneben steht noch ein weiterer Bau, der in sich verdreht ist, dazwischen liegt eine begrünte Fläche, die zum Verweilen einladen. In der Architektur verbirgt sich viel: Es geht darum, das Jüdische sichtbar zu machen und die Gemeinde in die Stadt zu öffnen. In der Form soll sich die Diaspora und der Wunsch nach einer festen Heimat widerspiegeln.

Weitere Informationen

Adresse:
Hasenberg 1
01067 Dresden

Cube in Dresden: Das weltweit erste Haus aus Carbonbeton

Dynamisch schwingen sich die Wandelemente des Cube hinauf, um sich schließlich zum Dach des weltweit ersten Gebäudes aus Carbonbeton mit- und ineinander zu verwinden. So sieht die Zukunft des Bauens aus. Keine Korrosion und damit eine lange Lebensdauer, sechs- bis siebenmal höhere Festigkeit als Stahl, zudem weniger Beton und reduzierte CO2-Emmissionen – all das verbindet sich mit dem neuen Material, das den bewährten Stahlbeton künftig ablösen könnte.

Damit repräsentiert der Cube sämtliche Ergebnisse des Forschungsprojektes C³ – Carbon Concrete Composite, an dem die TU Dresden federführend beteiligt ist. Auch was alles bautechnologisch möglich ist, angefangen vom normalen Einfamilienhaus bis hin zu extravaganten Sonderbauteilen, wird daran demonstriert.

Genutzt werden soll das Gebäude künftig für Veranstaltungen, Vorträge und Ausstellungen, hauptsächlich dient es aber weiterhin wissenschaftlichen Untersuchungen – dem Praxistest von Carbonbeton.

Carbonfasern statt Stahl. dadurch wird der neue Beton leichter, fester und langlebiger. 4 min
Bildrechte: Deutscher Zukunftspreis/Ansgar Pudenz
4 min

Dieses Gebäude in Dresden gewährt einen Einblick in die Zukunft des Bauens – denn hier entsteht das weltweit erste Haus aus Carbonbeton. Was es damit auf sich hat, hat sich Grit Krause erklären lassen.

MDR KULTUR - Das Radio Sa 25.06.2022 06:00Uhr 04:04 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Audio

Weitere Informationen

Adresse:
Auf dem Gelände der TU Dresden

Die Göltzschtalbrücke im Vogtland

Blick über eine Wiese auf die Göltzschtalbrücke: eine Ziegelsteinkonstruktion aus zahlreichen Rundbögen.
Die Göltzschtalbrücke stellte Rekorde auf. Bildrechte: IMAGO / Sylvio Dittrich

Sie gilt als größte Eisenbahn-Ziegelbrücke der Welt und ist das Wahrzeichen des Vogtlands: die Göltzschtalbrücke. Ihr Bau wurde im Zuge d

es Baus der Eisenbahnlinie Leipzig-Nürnberg in den Jahren 1846 bis 1851 beschlossen. Entworfen wurde die Brücke von Johann Andreas Schubert. Nachdem ein deutschlandweit ausgelobter Wettbewerb 1845 zu keinem Ergebnis kam, weil keiner der Vorschläge die statische Sicherheit nachweisen konnte, legte der Leiter der Prüfungskommission selbst Hand an. Die 1851 fertiggestellte Ziegelstein-Brücke hat eine Höhe von 78 Metern und ist 574 Meter lang. Lediglich für die Fundamente, Pfeilerschäfte und Tragebögen wurde Naturstein genutzt. 

Weitere Informationen

Adresse:
Brückenstraße
08491 Reichenbach/Vogtland
OT Netzschkau

Albrechtsburg in Meißen

Die Albrechtsburg in Meißen ist eines der bekanntesten spätgotischen Architekturdenkmäler. Sie entstand zwischen 1471 und 1524 und gilt als der erste Schlossbau Deutschlands. Bereits im Jahr 929 entstand auf einem Felsen über dem Elbtal eine hölzerne, später eine steinerne Festung. Arnold von Westfalen baute sie schließlich im Auftrag der in Sachsen regierenden Brüder Ernst und Albrecht von Wettin zum Schloss um.

Blick von unten auf die Anlage der Albrechtsburg in Meißen
Viele Highlight finden sich erst im Inneren der Albrechtsburg in Meißen. Bildrechte: IMAGO/F. Berger

Aufgrund der steilen Hanglage führt das Kellergeschoss über zwei Etagen, gefolgt von Erdgeschoss und drei weiteren Etagen. Architektonische Neuheit waren damals die Lichtführung durch sogenannte Vorhangbogenfenster sowie die im ganzen Schloss eingesetzten Zellengewölbe. Eine Treppe aus geschwungenen Stufen – der Große Wendelstein – gilt als Meisterwerk des Treppenbaus.

Weitere Informationen

Adresse:
Domplatz 1
01662 Meißen

Öffnungszeiten:
täglich von 10 bis 17 Uhr

Alle besucherrelevanten Bereiche sind barrierefrei zugänglich, der Zugang zum Domplatz ist über einen Panorama-Aufzug möglich. Außerdem gibt es einen multimedialen Ausstellungsführer in deutscher Gebärdensprache.

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Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 25. Juni 2021 | 12:10 Uhr

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