Drei Jahre Amtszeit Wolfgang Holler neuer Präsident der Sächsischen Akademie der Künste

Wolfgang Holler, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Der 65-jährige Wolfgang Holler wurde am Samstag zum neuen Präsidenten der Sächsischen Akademie der Künste gewählt. Bildrechte: Candy Welz

Der Kunsthistoriker und Generaldirektor der Museen der Klassik Stiftung Weimar, Wolfgang Holler, ist neuer Präsident der Sächsischen Akademie der Künste. Wie die Akademie am Samstagabend mitteilte, wurde der 65-Jährige für eine dreijährige Amtszeit gewählt. Holler übernimmt damit das Amt von seinem Vorgänger, dem Regisseur und Intendanten Holk Freytag.

Zusammenarbeit mit Nachbarn stärken

Holler ist seit 2005 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste. In seinem neuen Amt wolle er "den mitteleuropäischen Resonanzboden beklopfen". Der historische sächsische Kulturraum gehöre zu den stärksten Regionen in Europa mit internationalem Zuschnitt. In einer engeren Zusammenarbeit mit den Nachbarn Thüringen und Sachsen-Anhalt sowie Mitgliedern aus Polen, Tschechien und der Ukraine sieht er eine Stärkung für die Akademie.

Wolfgang Holler stammt aus Koblenz und lebt seit 1991 in Dresden. Dort war er bis 2009 Direktor des Kupferstich-Kabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen. Seitdem ist er Generaldirektor in Weimar.

Akademie besteht seit 25 Jahren

Die Sächsische Akademie der Künste wurde 1996 gegründet und ist damit auf Ebene der Bundesländer die jüngste der Akademien der Künste in Deutschland. Sie pflegt den Austausch der Künstler und veranstaltet Diskussionsrunden zu aktuellen gesellschaftlichen und kulturpolitischen Themen. Ihren Sitz hat die Akademie in Dresden.

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | 26. September 2021 | 12:00 Uhr