Alle Jahre wieder Die Musik der großen Weihnachtsfilmklassiker

Es gibt viele Rituale, die zu Weihnachten dazugehören: Der Weihnachtsbaum im Wohnzimmer, der Weihnachtsmann aus Schokolade, bestimmte Weihnachtslieder, Geschenke und vieles mehr. Außerdem schaut man die immer gleichen Filme. In diesem Fall sind Wiederholungen, das Vertraute, die Tradition willkommen. MDR KLASSIK hat ein paar von diesen Klassikern zusammengetragen und genau hingehört. Denn uns interessiert natürlich, was diese Filme musikalisch zu bieten haben.

Endlich kann der Prinz (Pavel Trávnícek) sein Aschenbrödel (Libuse Safránková) in die Arme schließen
Endlich kann der Prinz (Pavel Trávnícek) sein Aschenbrödel (Libuse Safránková) in die Arme schließen Bildrechte: MDR/WDR/DRA

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (1973)

Aschenbrödel im festlichen Kleid mit Schleier vor den Augen hat den Prinz vollkommen verzaubert.
Bildrechte: MDR/DEGETO

Ein Film, den man wohl kaum noch jemandem ans Herz legen muss. Wer von ihm noch nie etwas gehört hat, muss zur Weihnachtszeit regelmäßig im festen Winterschlaf liegen. Die Zutaten: ein selbstbewusstes Aschenbrödel, ein leicht rebellischer Prinz, eine garstige Stiefmutter, viel Schnee und ein ziemlich kleiner Schuh.

Ist das Leben nicht schön (1946)

Filmplakat: "Ist das Leben nicht schön" mit James Stewart und Donna Reed
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Erzählt wird die Lebensgeschichte von George Bailey, die einen solch dramatischen Punkt erreicht, dass sogar ein Engel zum Eingreifen gezwungen ist. Ein Klassiker, getragen von dem unbedingten Glauben an das Gute im Menschen – und so ergreifend, dass die, die nah am Wasser gebaut sind, mit nur einer Packung Papiertaschentücher nicht hinkommen dürften. Mit einem unvergleichlichen James Stewart in der Hauptrolle.

Das Wunder von Manhattan (1994)

Filmszene aus 'Das Wunder von Manhattan' mit MARA WILSON (Susan Walker) und ELIZABETH PERKINS (Dorey Walker)
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Der Film greift ein klassisches Elterndilemma auf. Denn irgendwann müssen es Vater oder Mutter ihren Kindern ja erklären – wie das so ist mit dem Weihnachtsmann. In diesem konkreten Fall wird die Sache noch ein wenig komplizierter – schließlich ist da ein älterer Herr, der behauptet, der Weihnachtsmann zu sein.

Der Mann, der Weihnachten erfand (2017)

Christopher Plummer als Scrooge in einer Szene des Films "Charles Dickens - Der Mann der Weihnachten erfand" (undatierte Filmszene).
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Charles Dickens hat mehrere Weihnachtsgeschichten geschrieben. Nur wenn von seiner Weihnachtsgeschichte die Rede ist, ist immer seine erste gemeint: Die Geschichte aus dem Jahr 1843 mit dem finsteren Ebenezer Scrooge als Hauptfigur. Wie diese Erzählung entsteht, das zeigt die Produktion von 2017 und geht dabei ungewöhnliche Wege. Unbedingt sehenswert!

Der Grinch (2000)    

Der hinterlistige Grinch (Jim Carrey) spricht in dem neuen Kinofilm 'Der Grinch' zu seinem treuen Hund Max (Szenenfoto).
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"Weihnachtszeit, fröhliche Zeit" heißt es bekanntlich im Lied. Der Grinch indes findet all das abscheulich - wie überhaupt eine ganze Menge Dinge. Da ist ihm die Einsamkeit im Berg viel lieber. Allerdings gibt es für das selbstgewählte Exil einen Grund. Ein quietschbunter Film und garantiert nichts für Leute, die einen ruhigen oder sachlichen Erzählton bevorzugen. Musik: James Horner

Stirb langsam (1988)

Der amerikanische Schauspieler Bruce Willis als New Yorker Cop John McClane und Bonnie Bedelia als seine Ehefrau Holly in einer Szene des Action-Thrillers "Stirb Langsam" ("Die Hard") von 1988.
Der Filmkomponist Michael Kamen wurde für den Soundtrack mit einem BMI Film Music Award ausgezeichnet. Bildrechte: dpa

Er hat sein Privatleben nicht im Griff, prügelt sich ständig mit den bösen Jungs, sieht häufig ganz schön mitgenommen aus und seine Ausdrucksweise ist nicht stubenrein. John McClane alias Bruce Willis hat es mit der "Stirb langsam"-Reihe auf insgesamt fünf Filme gebracht. Der erste Teil spielt zu Heiligabend. Musik: Michael Kamen

Dieses Thema im Programm: MDR KLASSIK | 17. Dezember 2021 | 09:10 Uhr

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