Ein Kind meldet sich und ein Traktor fährt übers Feld. 35 min
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Sachsen-Anhalt braucht mehr Lehrerkräfte - dringend und schon seit Jahren. Weil bisher nur wenig daran ändern konnte, engagierte das Land Headhunter. Funktioniert es? Außerdem geht es in dieser Folge um den Klimawandel.

MDR SACHSEN-ANHALT Do 31.03.2022 19:28Uhr 34:34 min

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Headhunter auf der Jagd nach Lehrerinnen und Lehrern – ab Minute 01:13

  • 2020 startet das Bildungsministerium ein Projekt. Headhunter sollten europaweit Lehrerinnen und Lehrer anwerben, um die Unterrichtsversorgung an den Schulen zu verbessern.
  • Angesichts von etwa 1.000 pro Jahr benötigten Lehrkräften sind 46 neu eingestellte wenig. Auch wird kritisiert, dass das Projekt zu teuer ist.
  • Für eine junge Lehrerin aus Argentinien ist das Headhunter-Projekt trotzdem ein Glücksfall gewesen. Sie unterrichtet jetzt an einer Grundschule in Magdeburg.

Und... was bleibt?

  • Ein Funken Optimismus bei denjenigen, die durch das Headhunter-Projekt neue Lehrerinnen und Lehrer gefunden haben. Aber es bleibt auch ein bitterer Beigeschmack mit Blick auf die Zahlen wie viele benötigt werden.

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Trocken, trockener, Sachsen-Anhalt – ab Minute 19:24

  • Es ist nicht nur ein Gefühl: Der März 2022 war tatsächlich viel zu warm und trocken. Ein Blick in die Daten zeigt, dass dieser März deutschlandweit zu den trockensten seit Beginn kontinuierlicher Wetteraufzeichnung im Jahr 1881 zählt.
  • Ob uns eine erneute Dürre mit Ernteausfällen bevorsteht ist davon abhänig, wie sich in den nächsten Monaten die Niederschlagsmengen entwickeln werden. Fest steht: Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen befinden sich aktuell in der Phase der meteorologischen Dürre.
  • Aus den Wetterdaten geht deutlich hervor, dass sich die Niederschlagsmengen verschoben haben. Das Frühjahr wird immer trockener, die Winter immer feuchter. Dabei benötigen Pflanzen für das Wachstum gerade im Frühjahr viel Regen.

Und... was bleibt?

  • Für viele Menschen in Europa ist der Klimawandel noch immer nicht real, weil die Auswirkungen immer noch nicht so extrem zu spüren sind wie in anderen Regionen. Dass das Gegenteil der Fall ist, muss endlich in die Köpfe der Entscheidungsträger, um konsequenter zu handeln.

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