Thüringer Journalistenpreis 2018 Preisträger: Martin Machowecz

Der diesjährige Preisträger des Thüringer Journalistenpreises Martin Machowecz ist Leiter des ZEIT im Osten Büros in Leipzig. Als Korrespondent vor Ort ist er nah dran an den Menschen und ihren Geschichten. Martin Machowecz gibt den Menschen im Osten eine Stimme, in dem er in der überregionalen Wochenzeitung DIE ZEIT über sie schreibt.

Porträt Martin Machowecz 4 min
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Der diesjährige Preisträger des Thüringer Journalistenpreises Martin Machowecz ist Leiter des ZEIT im Osten Büros in Leipzig. Als Korrespondent vor Ort ist er nah dran an den Menschen und ihren Geschichten.

Fr 30.11.2018 10:45Uhr 03:57 min

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Martin Machowecz wird 1988 in Meißen geboren. Schon früh entdeckt er seine Leidenschaft fürs Schreiben und gründet während seiner Schulzeit eine Schülerzeitung. Hier probiert er sich aus und verfasst seine ersten journalistischen Texte. Danach schreibt er für verschiedene Lokalblätter, studiert Politik und besucht die Deutsche Journalistenschule in München.

"Ich sehe mich als Journalisten als jemanden, der Debatten möglich macht, der sich auch in Debatten einschaltet, der in Debatten vermittelt, der in Debatten dabei ist, sich reinstürzt. Das ist auch das, was an dem Beruf so Spaß macht. Ich will sichtbar machen, warum Dinge passieren, wie sie passieren und was die Motivationen und die Gedanken sind, die dahinter stecken." - Martin Machowecz

Ab 2011 ist er bei DIE ZEIT als Redakteur tätig. Im Oktober 2017 übernimmt er die Leitung des ZEIT im Osten Büros in Leipzig. Von dort aus kümmert er sich um die ostdeutschen Bundesländer, auch Thüringen.

Wir versuchen diejenigen zu sein, die immer hier sind und deswegen auch ein bisschen ein anderes Verständnis, einen anderen Blick auf diese Vorgänge haben als jemand, der nur zu diesen Ereignissen anreist, sich das kurz anguckt, nur von außen drauf schaut und wieder abreist. Ich glaube, da sind wir ein bisschen näher dran und dadurch dass wir hier immer leben, haben wir auch ein anderes Verständnis für manche Vorgänge. Das ist zumindest meine Hoffnung.

Martin Machowecz

Einer seiner Schwerpunkte: Als Korrespondent der ZEIT in Ostdeutschland setzt sich Martin Machowecz seit Jahren mit den Pegida-Demonstrationen und dem Aufstieg der AfD auseinander.

Viel beachtet ist auch sein Interview mit dem Maler Neo Rauch oder seine Beiträge im Rahmen der Thüringer Landtagswahl 2014.

Ulrich Sondermann-Becker ist Redakteur bei MDR THÜRINGEN. Als Preisträger des vergangenen Jahres sitzt er in der diesjährigen Jury des Thüringer Journalistenpreises.

"Martin Machowecz hat es geschafft, Thüringer Themen in die überregionale Wochenzeitung DIE ZEIT reinzubringen. Außerdem sorgt er auch bei uns Thüringer Journalisten mit seinem Schreibstil und seinen kreativen Ideen für den ein oder anderen ‚Aha-Effekt‘."

Der Thüringer Journalistenpreis Der Thüringer Journalistenpreis wird gemeinsam vom Deutschen Journalisten Verband Thüringen und der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen verliehen. Geehrt werden Medienmacher, die sich durch hervorragende Journalistische Leistungen einen Namen gemacht haben und neben ihrem Beruf Zeit und Energie investieren, um sich gesellschaftlich engagieren.

In diesem Jahr wird der Preis bereits zum 18. Mal verliehen. Ende Oktober 2018 hat die Jury ihre Entscheidung getroffen. Dem Gremium gehören an: Boris Lochthofen (MDR THÜRINGEN), Thomas Wagner (Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen), Ulrich Sondermann-Becker (Preisträger 2017), Heidje Beutel (DJV Thüringen) und Andreas Postel (ZDF Landesstudio Thüringen).

Der Thüringer Journalistenpreis ist mit 2.500 Euro dotiert.