Immer weniger Menschen in Thüringen arbeiten im Bundes-Freiwilligen-Dienst

Der Bundesfreiwilligendienstleistende Dorian Schnabel betreut in der Marianne-Cohn-Schule, einem sonderpaedagogischen Foerderzentrum, ein Kind.
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Seit 10 Jahren gibt es den Bundes-Freiwilligen-Dienst.
Das ist ein besonderer Freiwilligen-Dienst vom Bund.
Dabei machen:
    • Junge Menschen
    • und ältere Menschen
eine ehren-amtliche Arbeit.

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MDR FERNSEHEN Mi 05.05.2021 13:55Uhr 01:59 min

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Die Geschichte vom Bundes-Freiwilligen-Dienst

Den Bundes-Freiwilligen-Dienst gibt es erst seit dem Jahr 2011.
Davor gab es in Deutschland:
    • Die Wehr-Pflicht
    • und den Zivil-Dienst.

Wehr-Pflicht bedeutet:
Viele junge Männer mussten nach der Schule
für einige Zeit bei der Bundes-Wehr arbeiten.
Wenn sie das aber nicht machen wollten:
Dann mussten sie Zivil-Dienst machen.
Dort haben sie dann für einige Zeit ehren-amtlich ge-arbeitet.
Das war also fast dasselbe wie der Bundes-Freiwilligen-Dienst.

Aber im Jahr 2011 hat die Bundes-Regierung bestimmt:
Es soll keine Wehr-Pflicht mehr geben.
Und es gibt keinen Zivil-Dienst mehr.
Es gibt nur noch den Bundes-Freiwilligen-Dienst.
Dort müssen die Menschen dann nicht mehr mit-machen:
Wenn sie es nicht wollen.

Der Bundes-Freiwilligen-Dienst heute

Immer weniger Menschen arbeiten beim Bundes-Freiwilligen-Dienst.
Das ist auch im Bundes-Land Thüringen so.
Im Jahr 2014 haben dort noch fast 3 tausend Menschen
für den Bundes-Freiwilligen-Dienst ge-arbeitet.
Aber im Jahr 2020 waren es nur noch 1 tausend 500 Menschen.
Es arbeiten also nur noch halb so viele Menschen
beim Bundes-Freiwilligen-Dienst.
Das bedeutet:
Immer weniger Menschen machen ehren-amtliche Arbeit.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache:
MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 05. Mai 2021 | 07:00 Uhr