Coronavirus-Pandemie Ticker vom Freitag: Ab Samstag wieder kostenlose Bürgertests für alle

Von Samstag an sind wieder kostenlose Corona-Schnelltests für alle möglich. Während sich das Coronavirus auch in Deutschland immer weiter ausbreitet, stuft die Bundesregierung jetzt fast ganz Österreich, Tschechien und Ungarn als Hochrisikogebiete ein. In Österreich ist ein Lockdown für Ungeimpfte geplant. Mehr hier im Ticker.

Bürgertest
Wieder kostenlose Corona-Schnelltests möglich Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Freitag, 12. November 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus finden Sie hier.

21:24 Uhr | Niederlande kündigen Teil-Lockdown an

Als erstes westeuropäisches Land haben die Niederlande am Freitag für den Herbst einen Teil-Lockdown wegen der stark steigenden Corona-Zahlen verhängt.

Mark Rutte auf einer Pressekonferenz
Der niederländische Regierungschef Mark Rutte Bildrechte: dpa

Regierungschef Mark Rutte kündigte am Abend an, dass Gastronomie, Geschäfte und Sportaktivitäten davon betroffen seien. Die Einschränkungen sollen am Samstagabend in Kraft treten.

Bars, Restaurants und Geschäfte müssen um 20 Uhr schließen, Geschäfte für den nicht dringend nötigen Bedarf bereits um 18 Uhr. Die Niederländer dürfen sich mit maximal vier weiteren Menschen in ihren Wohnungen treffen und sollen nach Möglichkeit im Homeoffice arbeiten. Auch die Freizeitaktivitäten unterliegen erneut strikten Einschränkungen.

Am Donnerstag hatten die Niederlande einen neuen Rekord bei den Corona-Neuinfektionen gemeldet, mit mehr als 16.300 Fällen in 24 Stunden wurde der bisherige Höchststand von knapp 13.000 im vergangenen Dezember übertroffen.

19:25 Uhr | Bundespräsident Steinmeier "geboostert"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach seiner dritten Impfung gegen das Coronavirus im Bundeswehrkrankenhaus.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach seiner dritten Impfung gegen das Coronavirus Bildrechte: picture alliance/dpa/Bundesregierung

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seine dritte Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Steinmeier betonte: "Die Pandemie ist nicht vorbei. Die vierte Welle trifft unser Land hart. Und sie trifft uns härter, als sie uns treffen müsste". Zugleich forderte er bislang Ungeimpfte auf, sich impfen zu lassen. Steinmeier sagte: "Diejenigen, die sich nicht impfen lassen, setzen ihre eigene Gesundheit aufs Spiel, und sie gefährden uns alle." Den sogenannten Booster bekam der Bundespräsident in einem Bundeswehrkrankenhaus.

19:15 Uhr | 3G am Arbeitsplatz in der Slowakei

Eine Person steckt sich einen Schnelltest in die Nase.
Corona-Schnelltest Bildrechte: IMAGO / Leonhard Simon

Angesichts stark steigender Infektionszahlen hat das slowakische Parlament die landesweiten Corona-Regeln verschärft. Für die Dauer der Covid-19-Pandemie dürfen nun Arbeitnehmer ohne Anspruch auf Lohn oder Lohnersatz vom Betreten ihres Arbeitsplatzes ausgeschlossen werden, wenn sie keinen Nachweis im Sinne des "Grünen Passes" (geimpft, genesen oder aktuell getestet) vorweisen können.

19:07 Uhr | Russland plant 2G-Regel für Züge, Flugzeuge und Restaurants

Die russische Regierung will angesichts der dramatischen Corona-Lage künftig nur noch Geimpfte und Genesene in Flugzeuge und Fernzüge lassen. Entsprechende Gesetzentwürfe seien ins Parlament eingebracht worden, teilte die Regierung am Abend mit. Die Menschen müssten zudem auch für Besuche in Restaurants, Kultureinrichtungen und zahlreichen Geschäften stets nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind oder sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können.

17:22 Uhr | Wieder kostenlose Corona-Schnelltests möglich

Von diesem Samstag an sind wieder kostenlose Corona-Schnelltests für alle möglich. Das legt eine Verordnung des geschäftsführenden Bundesgesundheitsministers Jens Spahn fest. Der Bund führt damit das vor rund einem Monat stark eingeschränkte Angebot der "Bürgertests" wieder ein. Damit haben alle mindestens einmal pro Woche Anspruch auf einen Schnelltest durch geschultes Personal, unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus. Bescheinigungen können auch als Nachweis bei Zugangsregeln dienen.

16:58 Uhr | Astrazeneca erhöht Impfstoffpreise

Leere Glasfläschchen des Impfstoffs AstraZeneca
Fläschchen des Impfstoffs von Astrazeneca Bildrechte: IMAGO / Joerg Boethling

Der Pharmakonzern Astrazeneca will seinen Corona-Impfstoff nicht länger zum Selbstkostenpreis abgeben. Das britisch-schwedische Unternehmen teilte mit, dass es mehrere gewinnorientierte Vereinbarungen für 2022 unterzeichnet habe und moderate Erträge erwarte. Astrazeneca-Chef Pascal Soriot sagte, es werde gestaffelte Preise geben, um sicherzustellen, dass der Impfstoff erschwinglich bleibe.

Die Organisation Oxfam kritisierte, Astrazeneca breche damit seine "wiederholten und gefeierten öffentlichen Versprechen" eines gemeinnützigen Impfstoffs für alle Länder für die Dauer dieser Pandemie. Die Wettbewerber Pfizer/Biontech und Moderna machen mit ihren Impfstoffen von Beginn an Profit. Die britische Regierung hatte die Entwicklung des Impfstoffs durch Astrazeneca und die Universität Oxford maßgeblich finanziert.

16:23 Uhr | Impfstellen in Thüringen bleiben länger geöffnet

In Thüringen soll ein Großteil der Impfstellen auch nach dem Jahreswechsel geöffnet bleiben. Das teilte Gesundheitsministerin Heike Werner mit. Die Landesregierung habe sich darauf verständigt, 23 Impfstellen bis April weiter geöffnet zu halten. Ob eine weitere Verlängerung nötig werde, könne man noch nicht absehen. Thüringen hatte als erstes Bundesland die Corona-Auffrischungsimpfungen für alle ab 1. November geöffnet. Laut Ministerium sind nun alle Termine bis Anfang Dezember ausgebucht. Auch die Zahl der Erstimpfungen sei wieder gestiegen.

13:54 Uhr | Hochrisikogebiete: Auch Tschechien und Ungarn

Neben fast ganz Österreich stuft die Bundesregierung nun ab Sonntag auch das Nachbarland Tschechien und Ungarn wieder als Hochrisikogebiete für Coronavirus-Infektionen ein. Das präzisierte das Robert Koch-Institut heute.

Wer aus einem solchen Gebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

12:42 Uhr | Österreich: Lockdown für Ungeimpfte

In Österreich soll im Kampf gegen das grassierende Coronavirus jetzt ein Lockdown für ungeimpfte Menschen eingeführt werden. Die entsprechenden Entscheidungen dazu sollen am Sonntag fallen, kündigte Kanzler Alexander Schallenberg heute angesichts erneut stark steigender Infektionszahlen an.

12:40 Uhr | Diese Regeln gelten in der Kulturszene

Es ist nicht leicht, einen Überblick über die Corona-Regeln im Kulturbetrieb zu behalten: 2G, 3G, Kontaktbeschränkungen – was gilt aktuell in den Theatern, Museen oder Kinos in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen? Unsere Kollegen von MDR KULTUR haben den aktuellen Stand hier einmal zusammengefasst:

11:30 Uhr | Spahn: 2G+ für Veranstaltungen

Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will den Zugang zu Veranstaltungen erschweren. Hier solle die 2G-Plus-Regel greifen, sagte er heute in Berlin. So hätten nur geimpfte und genesene Gäste mit einem aktuellen negativen Test noch Zutritt.

Es müsse jetzt mehr getan werden, um die vierte Welle der Pandemie zu brechen, sagte der CDU-Politiker. Er kündigte zudem an, noch heute eine geänderte Testverordnung zu unterzeichnen, um wieder Zugang zu kostenlosen Tests zu ermöglichen. Ab Anfang nächster Woche könne so das Test-Angebot wieder ausgebaut werden. Auch werde er per Verordnung sichern, dass Impfzentren der Länder bis April zur Hälfte vom Bund finanziert würden.

Zudem solle jetzt die Vergütung für Covid-19-Impfungen von 20 auf 28 Euro sowie auf 36 Euro am Wochenende steigen, sagte Spahn. Die Lage sei ernst, vor allem an Kliniken in Sachsen, Thüringen und Bayern: "Impfen macht den entscheidenden Unterschied."

Es ist fünf nach zwölf.

Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts

RKI-Chef Lothar Wieler sagte bei der Pressekonferenz, es sei "fünf nach Zwölf" und die vierte Welle sei da. Es müssten mindestens 90 Prozent der Menschen in Deutschland immunisiert sein, um das Coronavirus kontrollieren zu können. Er plädierte erneut auch dafür, große Veranstaltungen zu vermeiden: "Am besten wäre es, wenn man bestimmte Großveranstaltungen absagen würde." Und mit dem Blick auf den Jahreswechsel sagte Wieler heute: "Ich persönlich werde keine Silvester-Party besuchen."

11:23 Uhr | Kein Stadion-Konzert in Dresden

Das Open-Air-Adventskonzert im Dresdner Stadion ist auch für dieses Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden. Das teilte das Organisationsteam am Freitag mit. Der Ticketpreis werde vollständig zurückerstattet. Am 17. Dezember sollten der Dresdner Kreuzchor, die Dresdner Kapellknaben, das Cross-Bell-Orchestra, die Sängerin Sabrina Weckerlin und die Rap-Band 01099 auftreten.

10:58 Uhr | Österreich ab Sonntag wieder Hochrisikogebiet

Österreich wird ab Sonntag wieder zum Hochrisikogebiet erklärt. Das kündigte der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn heute bei seiner wöchentlichen Pressekonferenz mit Vertretern des Robert Koch-Instituts in Berlin an. Nicht geimpfte und nicht als genesen geltende Menschen müssen sich damit nach ihrer Einreise in Deutschland in eine zehntägige Quarantäne begeben, die sie mit einem negativen Test nach fünf Tagen beenden können.

10:24 Uhr | GdP: Polizisten kontrollieren nur ungern

Die Gewerkschaft der Polizei in Sachsen sieht den Einsatz von Bereitschaftspolizisten zur Kontrolle der zuletzt noch verschärften Pandemie-Schutzmaßnahmen kritisch. GdP-Landeschef Hagen Husgen sagte, man unterstütze gern, wenn es nötig sei. Das dürfe aber kein Dauerzustand werden. Husgen sieht vor allem Kommunen und ihre Ordnungsämter sowie die Veranstalter in der Pflicht.

09:52 Uhr | Mehr als 2.000 Impfdurchbrüche in Sachsen

In Sachsen sind nach aktuellen Angaben des Sozialministeriums bisher 2.200 vollständig gegen Covid-19 geimpfte Menschen dennoch infiziert worden und 44 von ihnen gestorben. Das teilte das Ministerium in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Rolf Weigand mit. Er wertet die Zahlen als Beleg, dass die Impfungen nur "überschaubar" wirksam seien und eine "gefährliche Sicherheitsillusion" erzeugt worden seien.

Experten widersprechen und erklären, dass vorwiegend Ältere mit Vorerkrankungen betroffen seien, bei denen die Impfungen bereits länger zurückliegen. Bei 33 Todesfällen waren nach den Angaben des Ministeriums die Patienten älter als 80 Jahre. Auch erklärte das Ministerium in seiner Antwort an Weigand, dass Impfdurchbrüche "grundsätzlich immer möglich und insofern zu erwarten sind".

Der Vorstand der Leipziger Universitätsklinik, Robert Jacob, sagte der "Leipziger Volkszeitung" dazu im Interview, dass es jetzt so viele Impfdurchbrüche in Sachsen gebe, "liegt auch daran, dass die vielen Ungeimpften das Virus immer wieder in die Bevölkerung tragen".

09:32 Uhr | Gewerkschaften: Wachsende Aggressivität

Gewerkschaften sehen wachsende Aggressivität gegen medizinisches Personal. "Ärztinnen und Ärzte berichten in der Pandemie immer öfter von Anfeindungen und Drohungen", sagte die Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Susanne Johna, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Betroffen seien besonders impfende niedergelassene Kolleginnen und Kollegen. Verdi-Gewerkschafterin Grit Genster sagte mit Blick auf die Pflege, dass Patientinnen und Patienten aggressiver und ungehaltener reagierten, besonders auf Isolation, Kontaktbeschränkungen, Maskenpflichten oder auch bei Tests. Ihr Eindruck sei, dass das Problem mit der Dauer der Pandemie zunehme.

09:13 Uhr | Thüringen: Inzidenz nahe der 500er-Marke

Auch in Thüringen breitet sich Sars-Cov-2 immer stärker aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Land näherte sich nach Zahlen des Robert Koch-Instituts mit 491,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern jetzt der 500er-Marke. Nach Sachsen mit einem Wert von jetzt 569 ist Thüringen das am zweitstärksten betroffene Land, während in Sachsen-Anhalt die Inzidenz mit 269,3 Fällen nur wenig über dem Bundesdurchschnitt lag. Wegen der sich zuspitzenden Lage strebt die Landesregierung in Thüringen nun auch flächendeckende 2G-Regeln wie in Sachsen und strengere Kontrollen an.

08:51 Uhr | Sachsens KV unterstützt Impfteams

Sachsens Kassenärztliche Vereinigung hat ihre Forderung revidiert, den Einsatz mobiler Impfteams auslaufen zu lassen. Der Vorstandsvorsitzende Klaus Heckemann sagte MDR AKTUELL, ein entsprechendes internes Schreiben von Ende Oktober basiere auf einem überholten Kenntnisstand. Die Lage habe sich geändert. Man habe mit dem DRK gesprochen, die Teams aufzustocken.

08:15 Uhr | Forderungen von Impfteams in Sachsen

Die vier mobilen Impfteams Dresden haben in einem offenen Brief an die Landesregierung, an Sachsens Kassenärztliche Vereinigung und die Ärztekammer gefordert, die mobilen Impfangebote stärker als bisher geplant auszubauen. Der Brief liegt dem MDR vor.

In den vergangenen fünf Wochen ist nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes im Land die Nachfrage nach Covid-19-Impfungen um rund 96 Prozent gestiegen. Hausärzte und mobile Impfteams sind am Limit. Bei vielen Hausärzten gibt es deshalb inzwischen nächste Impftermine erst im Februar kommenden Jahres. 

Das Land hatte diese Woche angekündigt, die Kapazitäten der mobilen Impfteams auch personell aufzustocken. Pro Tag sollen 6.000 statt wie bisher 3.000 Menschen geimpft werden können. Die mobilen Teams bestehen in der Regel aus Arzt oder Ärztin, aus ein bis zwei Schwestern oder Pflegern und weiteren Helfern.

07:50 Uhr | Niederlande angeblich vor Teil-Lockdown

Wegen der stark steigenden Infektionszahlen will die niederländische Regierung einem Medienbericht zufolge einen Teil-Lockdown verhängen. Wie der Rundfunksender NOS berichtet, sollen ab morgen Bars, Restaurants und nicht lebensnotwendige Geschäfte abends schließen. Zudem sollten die Menschen so viel wie möglich von zu Hause aus arbeiten, Zuschauer bei Sportveranstaltungen solle es nicht geben. Schulen, Theater und Kinos sollten aber offen bleiben. Die Behörden in den Niederlanden hatten zuletzt einen Rekord bei den Neuinfektionen gemeldet, obwohl 85 Prozent der Erwachsenen geimpft sind.

07:16 Uhr | Sieben-Tage-Inzidenz auf 263,7 gestiegen

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Coronavirus-Neuinfektionen ist weiter deutlich gestiegen. Das Robert Koch-Institut gab sie am Freitagmorgen mit 263,7 Fällen pro 100.000 Einwohner an, womit erneut ein Höchststand erreicht wurde. In 24 Stunden wurden demnach mehr als 48.000 Neuinfektionen gezählt. Das RKI hatte gestern dazu aufgerufen, große Veranstaltungen abzusagen und Kontakte nach Möglichkeit zu reduzieren. Kurz zuvor hatte die Zahl der täglichen Neuinfektionen erstmals seit Beginn der Coronavirus-Pandemie die Schwelle von 50.000 überschritten.

07:11 Uhr | Verfassungsschützer fürchten Radikalisierung

Sachsens Verfassungsschutz befürchtet, dass sich Gegner der Eindämmungspolitik in der vierten Pandemie-Welle noch weiter radikalisieren. Teilnehmer aus der sogenannten bürgerlichen Mitte ließen auch keine Tendenz erkennen, sich von Extremisten zu distanzieren. Sachsen-Anhalts Verfassungsschutz erklärte, das Protestgeschehen habe gegenüber dem Vorjahr zwar an Kraft verloren. Allerdings sei eine Radikalisierung einzelner Gruppen zu beobachten. Ähnlich wird die Lage in Thüringen gesehen.

06:45 Uhr | Kommunen beharren auf Weihnachtsmarkt

Sachsens Städte- und Gemeindetag hat sich gegen die Forderung der Landesregierung gewandt, die Weihnachtsmärkte abzusagen. Geschäftsführer Mischa Woitscheck verwies bei MDR AKTUELL darauf, dass die Märkte erst vergangene Woche mit der neuen Schutzverordnung für zulässig erklärt worden seien. Die Oberbürgermeister von Dresden und Chemnitz, Dirk Hilbert (FDP) und Sven Schulze (SPD), erklärten, die Verordnung rechtfertige keine Absage der Weihnachtsmärkte. Sie würden deshalb weiter aufgebaut. Riesas Oberbürgermeister Marco Müller (CDU) erklärte, die Landesregierung könne sicher sein, dass man großes Augenmerk auf eine sichere Veranstaltung lege. Andere Städte wie Radebeul verzichten dagegen auf ihre Weihnachtsmärkte.

06:30 Uhr | Lehrerverband fordert klare Quarantäne-Regeln

Der Sächsische Lehrerverband fordert vom Kultusministerium klarere Quarantäne-Regeln für Schulen. Verbandsvize Michael Jung sagte, es brauche mehr Transparenz und Übersichtlichkeit. Derzeit entschieden die Gesundheitsämter oft nicht nachvollziehbar. So würden bei Infektionsfällen mal nur die Sitznachbarn, mal die ganze Klasse in Quarantäne geschickt. Das Kultusministerium erklärte, in der ersten Novemberwoche hätten fast 2.600 Schülerinnen und Schüler sowie mehr als 40 Lehrerinnen und Lehrer in Quarantäne gemusst. Damit habe sich diese Zahl bei den Schülern im Vergleich zum Vormonat nahezu verdoppelt.

06:01 Uhr | Keine Covid-19-Patienten aus Rumänien

Auf den mitteldeutschen Intensivstationen werden derzeit keine Covid-19-Patienten aus anderen EU-Staaten behandelt. Das teilten die Gesundheitsministerien von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit. Das Bundesgesundheitsministerium erklärte, man habe zwar 18 Patienten aus Rumänien nach Deutschland gebracht. Sie seien aber von vier anderen Bundesländern aufgenommen worden, die das auch leisten könnten.

06:00 Uhr | Der Ticker am Freitag, 12. November 2021

Guten Morgen, in unserem Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 12. November 2021 | 06:00 Uhr

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https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/lauterbach-vierte-impfung-pflegeheimbewohner100.html

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