Coronavirus-Pandemie Ticker am Samstag: Große Anti-Corona-Demonstrationen in Wien und Hamburg

In mehreren Städten haben Tausende gegen die Corona-Politik demonstriert. In den Niederlanden soll ein Mann Coronaviren online zum Kauf angeboten haben. Die Regierung hat ihren neuen Expertenrat benannt. Die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie im Ticker.

Ein Demonstrationszug unter dem Motto «Das Maß ist voll. Hände weg von unseren Kindern».
In Hamburg demonstrierten am Samstag nach Polizeiangaben rund 8.000 Menschen gegen die Corona-Politik der Regierung. Bildrechte: dpa

  • Tausende Menschen haben gegen die Corona-Politik der Regierung protestiert, unter anderem in Hamburg. In der österreichischen Hauptstadt Wien demonstrierten sogar Zehntausende.
  • Auch in Mitteldeutschland gab es erneut Proteste, etwa in Form von Autokorsos in Ostsachsen. In Greiz versammelten sich trotz Polizeikontrollen hunderte Menschen.
  • In den Niederlanden soll ein Mann Coronaviren zur Selbstansteckung über das Internet angeboten haben.
  • Die Virologen Drosten und Streeck sind laut Medienberichten im neuen Expertenrat der Bundesregierung.
  • Infos zu Corona-Regeln und zur Covid-19-Schutzimpfung.

Unser Ticker am Samstag, 11. Dezember 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus finden Sie hier.

Update 21:54 Uhr | Verletzte bei Protest in Greiz

Bei einem Anti-Corona-Protest in Greiz soll es Verletzte geben. Das berichtet ein Reporter von MDR THÜRINGEN. Unter den vier Verletzten soll auch ein Polizist sein. Wie die Beamten mitteilten, versammelten sich in Greiz am Samstag bis zu 1.000 Menschen. Protestierende schmissen Böller, Flaschen und Eier auf die Beamten. Die Polizei versuchte mit einem Großaufgebot den Aufzug zu verhindern und setzte auch Pfefferspray ein.

Am früheren Abend sprach ein Polizeisprecher noch von lediglich etwa 300 bis 500 Teilnehmern. Die Menschen seien an einer Brücke gestoppt worden. Dies war auch auf Aufnahmen bei Twitter zu sehen. Dabei sei auch das besagte Pfefferspray eingesetzt worden.

Nach Aufrufen zu den Protesten hatte die Polizei während des Tages Zufahrten zum Stadtzentrum kontrolliert. Auch Bahnreisende waren nach Polizeiangaben kontrolliert worden.

Polizisten und Teilnehmer stehen sich am Abend gegenüber.
Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, um einem Aufzug zu verhindern. Bildrechte: dpa

Nach der aktuellen Corona-Landesverordnung sind in Thüringen in der Regel nur ortsfeste Versammlungen mit maximal 35 Personen erlaubt.

19:02 Uhr | Tausende bei Protest in Hamburg

Mehrere Tausend Menschen haben am Samstag in Hamburg gegen Corona-Schutzmaßnahmen demonstriert. Unter dem Motto "Das Maß ist voll – Hände weg von unseren Kindern!" marschierten die Menschen am Nachmittag durch die Stadt. Die Polizei sprach von einem friedlichen Verlauf und zählte rund 8.000 Teilnehmer.

16:48 Uhr | Autokorso-Protest kleiner als zugelassen

Zwei Autokorsos als Protest gegen die Corona-Maßnahmen sind am Samstag in Ostsachsen kleiner geblieben als zugelassen gewesen wäre. Die Autokolonnen fuhren am Mittag in Görlitz und Bautzen los, wie die Polizeidirektion Görlitz mitteilte. Die Versammlungsbehörde des Landkreises hatte jeweils 30 Autos gestattet. Beide Autokorsos hätten aber ihre Kapazitäten nicht ausgeschöpft, hieß es von der Polizei. Sie begleitete die Protestfahrten über Zittau nach Großschönau, um die Einhaltung der Auflagen zu kontrollieren. Kundgebungen waren nicht erlaubt.

16:03 Uhr | Verletzte nach Kontrolle von Privatparty in Berlin

Bei der Kontrolle einer mutmaßlich illegalen Privatparty in Berlin-Friedrichshain sind nach Polizeiangaben mehrere Menschen verletzt worden. In der Nacht zum Samstag hätten Beamte 29 Menschen in einer Wohnung angetroffen, sagte ein Polizeisprecher. Die Feiernden wehrten sich teils mit Gewalt gegen eine Kontrolle ihrer Ausweise und Impfzertifikate. Ein Polizist sei mit einem gebrochenen Fußgelenk und einem gebrochenen Schienbein in ein Krankenhaus gebracht worden, ein 36-jähriger Partygast soll mit Schmerzen am Kopf ebenfalls stationär aufgenommen worden sein. Ein weiterer Polizist sei leicht verletzt worden.

Drei Feiernde hätten laut Polizei kein gültiges Impfzertifikat vorzeigen können. Zwei Männer und eine Frau sollen unerkannt von der Feier geflohen sein. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. In Berlin ist bei Veranstaltungen in Innenräumen ab 20 Personen das 2G-Modell verpflichtend.

15:46 Uhr | Niederländer will Coronavirus übers Internet verkaufen

Die niederländische Finanzpolizei hat einen Mann festgenommen, der im Internet die Lieferung von Coronaviren zur Selbstinfektion angeboten haben soll. Der Tatverdächtige stehe in Verbindung mit einer entsprechenden Homepage, die inzwischen abgeschaltet worden sei, berichtete die Einheit für Betrugsbekämpfung in Den Haag. Für 33,50 Euro sei auf der Seite die Zustellung eines sogenannten Coronakits per Post angeboten worden, berichtete die Zeitung "De Telegraaf".

Angeblich soll das Angebot ein Röhrchen mit einer Viren-Flüssigkeit und einen Selbsttest enthalten haben. Die Anbieter versprachen demnach, dass die Viren nicht älter als drei Monate seien und Käufer damit "sicher sein können, dass auch die letzten Mutationen und Varianten mit dabei sind". Potenziellen Käufern wurde laut den Ermittlern versprochen, dass sie sich nach Selbstinfektion und überstandener Erkrankung bei den Behörden eine Bescheinigung für Genesene ausstellen lassen könnten. Der Verdächtige sei inzwischen wieder auf freiem Fuß. Was und wie viel der Mann tatsächlich verkauft hat, müssten weitere Ermittlungen zeigen.

14:59 Uhr | Tausende demonstrieren in Wien

In Österreich sind erneut zahlreiche Menschen gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen. Rund 15.000 Menschen kamen nach Angaben der Polizei bei einer Kundgebung am Samstag auf dem Wiener Heldenplatz zusammen. Am anschließenden Protestmarsch nahmen nach Angaben der Behörden insgesamt rund 44.000 Menschen teil.

Menschen versammeln sich zu einem Protest gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung, insbesondere die geplante Impfpflicht.
Protestierende in Wien Bildrechte: dpa

Der Chef der rechten FPÖ, Herbert Kickl, rief zu Widerstand gegen den ab Februar geplanten Impfpflicht auf. Diese Maßnahme wie auch der zeitlich unbegrenzte Lockdown für Ungeimpfte seien ein "Anschlag auf die Menschlichkeit".

Die Regierung plant mit Unterstützung von vier der fünf Parlamentsparteien eine Impfpflicht als Vorbereitung gegen weitere Corona-Wellen. Es drohen hohe Strafen für Impfverweigerer.

13:37 Uhr | Jena schließt Kultureinrichtungen

In Jena sind wegen der zugespitzten Corona-Lage die kommunalen Kultureinrichtungen seit heute geschlossen. Das betrifft nach Angaben des städtischen Kulturbetriebs die Museen der Stadt und die Ernst-Abbe-Bibliothek, außerdem die Musik- und Kunstschule sowie die Volkshochschule. Konzerte der Jenaer Philharmonie sind bis zum Neujahrstag abgesagt. Die Stadt will mit dem Schritt erreichen, dass Menschen ihre Kontakte reduzieren, weil das städtische Gesundheitsamt mit der Erfassung der vielen Fälle von Neuinfektionen nicht mehr hinterher kommt.

12:33 Uhr | 2.000 Freiwillige folgen Aufruf der Kliniken

In Sachsen haben sich mehr als 2.000 Freiwillige zur Unterstützung der Krankenhäuser in der Corona-Pandemie gemeldet. Das Sozialministerium in Dresden teilte mit, die Resonanz auf den Aufruf von Anfang Dezember sei überwältigend. Es könne sein, dass nicht jedes Angebot zur Unterstützung angenommen werden könne.

Die Landesregierung hatte den Aufruf gestartet, weil das Personal in den Krankenhäusern schon seit langer Zeit am Limit arbeitet. Unter den Freiwilligen sind Ärzte, Sanitäter, Pflegefachkräfte, Rentner, Studenten oder ehemalige Zivildienstleistende. Bereits am ersten Tag des Aufrufes hatten sich 600 Helfer gemeldet.

12:05 Uhr | Patientenschützer fordert bessere Impf-Infrastruktur

Der Vorsitzende der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, plädiert für eine dauerhafte und stabile Infrastruktur für weitere Impfungen.

Impfwillige warten in einer langen Schlange an der TU Dresden auf einen Impftermin.
Schlangestehen für eine Impfung - hier in der TU Dresden. Bildrechte: dpa

Es sei vorhersehbar, dass die Booster-Impfangebote bis weit in das nächste Jahr reichen würden. Kämen dann die angepassten Vakzine gegen die neue Omikron-Variante hinzu, würden es im Jahr 2022 über 100 Millionen Dosen sein, die verimpft werden sollten. Brysch betonte, dies dürfe dann nicht mehr auf die aktuelle Art und Weise geschehen. Apotheken, Zahnärzte, provisorische Impfstellen und überlaufene Arztpraxen seien kein Zukunftsmodell.

10:43 Uhr | Ramelow für Weihnachten ohne strengere Kontaktregeln

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hofft auf ein Weihnachten ohne noch strengere Kontaktregeln. Der Linke-Politiker und amtierende Bundesratspräsident sagte der "Rheinischen Post", er wünsche sich, dass man mit 2G oder 2G+ hinkommen werde. Man solle zumindest ein Weihnachten ohne zusätzliche Reise-Restriktionen und neue Kontaktvorgaben versuchen. Es seien gerade erst neue und verbindliche Regeln zur Pandemieabwehr beschlossen worden.

Gestern hatten Bundestag und Bundesrat den Weg für strengere Corona-Regeln freigemacht. Thüringen zählt mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von aktuell 1.020 weiterhin zu den am stärksten betroffenen Bundesländern in Deutschland.

10:19 Uhr | Tafel-Chef fordert 100 Euro Soforthilfe für Arme

Der Dachverband der Tafeln fordert Corona-Soforthilfen für Menschen mit wenig Geld. Verbandschef Jochen Brühl sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", die Bundesregierung müsse das jetzt auf den Weg bringen, nicht irgendwann. Nötig seien mindestens 100 Euro im Monat. Der Tafel-Chef betonte, die anhaltende Corona-Pandemie mache sich auch bei der Zusammensetzung der Kunden bemerkbar. Der Anteil an Kurzarbeitern sei enorm gestiegen. Auch kämen viel mehr Studenten sowie Menschen aus der Gastro-Szene oder aus dem Kultursektor zu den Tafeln. Ältere Menschen blieben den Einrichtungen dagegen häufiger fern.

10:12 Uhr | Landkreis Gotha setzt schärfere Regeln um

Im Landkreis Gotha gelten seit heute strengere Corona-Regeln. Wie das Landratsamt mitteilte, muss unter anderem in Geschäften, Arztpraxen und im Öffentlichen Nahverkehr eine FFP2-Maske getragen werden. Bei privaten Treffen mit Ungeimpften ist nur noch eine haushaltsfremde Person erlaubt. Menschen mit Impf- oder Genesenen-Status sowie Kinder bis zwölf Jahren sind ausgenommen. In Gaststätten, Kinos und bei Veranstaltungen gilt 2G+. Auch Geimpfte und Genesene müssen damit einen aktuellen Test vorweisen. Ausgenommen sind Menschen mit Booster-Impfung und solche, deren zweite Impfung oder Genesung weniger als sechs Monate zurückliegt.

Der Landkreis setzt damit als erster den Erlass der Landesregierung um. Demnach müssen Kreise mit Sieben-Tage-Inzidenzen über 1.000 beziehungsweise über 1.500 bis zum Dienstag schärfere Auflagen erlassen. Im Landkreis Gotha liegt die Inzidenz nach Angaben des Robert Koch-Instituts aktuell bei 1.358.

08:55 Uhr | Heil rechnet mit Anstieg der Kurzarbeit

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil rechnet mit einem Anstieg der Kurzarbeit. Der SPD-Politiker sagte den Funke Medien: "Wir erleben jetzt einen neuen Stresstest für den Arbeitsmarkt". Man sei darauf vorbereitet, dass in der vierten Welle die Kurzarbeit wieder stärker ansteige. Es werde aber voraussichtlich nicht so schlimm sein wie in der ersten Corona-Welle mit sechs Millionen Beschäftigten in Kurzarbeit. Heil betonte: Die Kurzarbeit habe "millionenfach Arbeitsplätze gesichert".

08:01 Uhr | Kekulé: Impfung macht Virus nicht gefährlicher

Manche Impfkritiker behaupten, Impfungen würden das Coronavirus gefährlicher machen. Virologe Alexander Kekulé aus Halle erklärt in einer neuen Folge des Podcasts "Kekulés Corona-Kompass", warum das nicht stimmt. Außerdem beschreibt er, in welchem Umfeld Mutationen am besten gedeihen.

07:41 Uhr | Caritas sieht Impfpflicht positiv

Der Deutsche Caritas-Verband hat die Impfpflicht für Alten- und Pflegeheime begrüßt. Präsidentin Eva Welskop-Deffaa sagte MDR AKTUELL, sie sei froh über eine Regelung, die darauf ziele, die Impfquote zu erhöhen. Sie sei zuversichtlich, dass die Zustimmung auch unter den Caritas-Beschäftigten groß sei. Man werde noch intensiver mit Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch gehen, die skeptisch gegenüber der Impfung seien.

07:22 Uhr | Salzlandkreis verbietet nicht genehmigte Versammlungen

Der Salzlandkreis verbietet ab heute nicht angemeldete Versammlungen und Aufzüge. Damit reagiert er auf die jüngsten Corona-Demonstrationen. Versammlungen, Demonstrationen oder Aufzüge müssen jetzt mindestens 48 Stunden vor Beginn angemeldet werden. Der Landkreis erklärte, das sei notwendig, um sowohl die Versammlungs- und Meinungsfreiheit als auch den Gesundheitsschutz gewährleisten zu können. Es sei zwingend erforderlich, dass man mit den Veranstaltern vorab über Ort, Zeit und Teilnehmerzahl der Demo reden könne. Wer an einer unangemeldeten Demo teilnimmt, muss laut Salzlandkreis mit einer Geldbuße rechnen.

06:51 Uhr | Bericht: Drosten und Streeck im Expertenrat

Die Virologen Christian Drosten und Hendrik Streeck sollen einem Medienbericht zufolge dem neuen Corona-Expertenrat der Bundesregierung angehören. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" gehören dem Gremium unter anderem auch der Chef der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, RKI-Präsident Lothar Wieler, der Intensivmediziner Christian Karagiannidis sowie die Virologin Melanie Brinkmann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und die Physikerin Viola Priesemann vom Max-Planck-Institut an.

Die Experten sollen die rot-grün-gelbe Bundesregierung unter Kanzler Olaf Scholz bei der Bekämpfung der Corona-Krise beraten. Der Zeitung zufolge kommt das Gremium am Dienstag zum ersten Mal zusammen. Die beiden Virologen Drosten und Streeck hatten sich in der Vergangenheit teils sehr unterschiedlich zu den nötigen Maßnahmen in der Corona-Krise geäußert.

06:38 Uhr | Arbeitgeber: Pflegebonus nur an Geimpfte auszahlen

Der Arbeitgeberverband Pflege fordert, den von der neuen Bundesregierung geplanten Corona-Bonus nur an geimpftes Personal auszuzahlen. Geschäftsführerin Isabell Halletz sagte der "Rheinischen Post", Pflegekräfte hätten eine besondere Verantwortung für die Bedürftigen. Wer sich nicht impfen lassen wolle und damit die Heimbewohner gefährde, könne keinen Bonus dafür kriegen.

Die neue Bundesregierung will für Pflegekräfte in Heimen und Krankenhäusern im kommenden Jahr insgesamt eine Milliarde Euro bereitstellen. Wer konkret die Sonderzahlung erhalten wird, ist noch unklar.

06:29 Uhr | Weihnachtsmärkte in Halle und Magdeburg zufrieden

Trotz starker Umsatzrückgänge haben die Betreiber der Weihnachtsmärkte in Halle und Magdeburg eine positive Zwischenbilanz gezogen. Für Halle sagte Mitorganisatorin Mary Gringer, die Gäste seien trotz der mitunter langen Schlangen bei den Einlasskontrollen sehr geduldig. Sie zeigten Verständnis für die Corona-Maßnahmen und hielten sich auch daran.

Der Weihnachtsmarkt in Magdeburg verzeichnet nach Angaben der Stadt einen Besucherrückgang von 30 Prozent. Die Umsatzverluste bewegten sich im zweistelligen Prozentbereich. Die Händler berichteten aber von vielen Gästen aus anderen Bundesländern. Die Leute seien froh über den Weihnachtsmarkt. Das sehe man auch am Trinkgeld.

06:18 Uhr | Schweiz lässt Impfstoff für kleine Kinder zu

Die Schweizer Behörden haben den Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer für Kinder zwischen fünf und elf Jahren zugelassen. Das Heilmittelinstitut Swissmedic erklärte, die Ergebnisse klinischer Studien zeigten, dass der Impfstoff in dieser Altersgruppe sicher und wirksam sei. Eine Zulassungsstudie mit mehr als 1.500 Teilnehmenden habe gezeigt, dass der Impfstoff Kindern dieses Alters "einen praktisch vollständigen Schutz" gegen schwere Covid-19-Erkrankungen biete. Nebenwirkungen träten "tendenziell weniger häufig" auf als bei Jugendlichen oder Erwachsenen.

Damit ist die Schweiz nach Portugal, Italien, Griechenland und Spanien das fünfte Land in Europa, das Corona-Impfungen für Kinder dieser Altersgruppe zulässt. In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission Corona-Impfungen für Fünf- bis Zwölfjährige nur bei bestimmten Vorerkrankungen. Ansonsten überlässt sie dies der individuellen Entscheidung der Eltern.

06:00 Uhr | Der Ticker am Samstag, 11. Dezember 2021

Guten Morgen, in unserem Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 11. Dezember 2021 | 06:00 Uhr

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https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/lauterbach-vierte-impfung-pflegeheimbewohner100.html

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