Ukraine-Krieg Hüskens: Mehr Aufklärung zur Integration von Kriegsflüchtlingen nötig

Am Rande des FDP-Bundesparteitages fordert Sachsen-Anhalts Landesvorsitzende Lydia Hüskens ein umfangreiches Hilfs-und Integrationsangebote für Ukraine-Geflüchtete. Außerdem müssten geflüchteten Kinder und Jugendliche aus der Ukraine schneller in die Schulen.

Zwei elfjährige Jungs mit Kinderfahrrädern und ein kleines Mädchen auf einer Straße bei sonnigem Wetter
Die FDP-Chefin in Sachsen-Anhalt, Hüskens, fordert für die Integration von Geflüchteten aus der Ukraine eine Aufklärungskampagne (Symbolbild). Bildrechte: MDR/Bernd-Volker Brahms

Aus Sicht der Landesvorsitzenden der FDP in Sachsen-Anhalt, Lydia Hüskens, ist für die Integration von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine eine umfassende Aufklärungskampagne nötig. Damit sich auch Ukrainer, die bei Freunden oder Verwandten eine Wohnung finden, in Deutschland registrieren lassen, müssten die dadurch entstehenden Möglichkeiten transparent und flächendeckend kommuniziert werden, sagte Hüskens am Rande des FDP-Bundesparteitags.

Lydia Hüskens, Vorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt, steht am Eingang eines Bürogebäudes.
Lydia Hüskens (FDP) fordert mehr Informationen für eine bessere Integration ukrainischer Geflüchteter. Bildrechte: dpa

Für einen schnellen und unkomplizierten Zugang zum Arbeitsmarkt sei ein entsprechender Aufenthaltstitel nötig, der unbürokratisch durch eine solche Registrierung erlangt werden könne. Auf dem Bundesparteitag hatte die Partei am Samstag erneut umfangreiche Hilfs-und Integrationsangebote gefordert. Hüskens mahnte zudem eine schnelle Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine etwa in Schulen an.

Wir müssen dafür sorgen, dass es keine verlorene Generation der ukrainischen Kinder und Jugendlichen gibt.

Dazu gehöre auch die Gewährleistung von Zugängen zu digitalen Unterrichtsformen, die es den Schülerinnen und Schüler ermögliche, dem ukrainischen Lehrplan im Rahmen der schulischen Angebote zu folgen. "Zudem braucht die junge Generation die Möglichkeit, hierzulande eine Berufsausbildung und wo möglich auch ein Studium zu beginnen", so Hüskens weiter.

MDR (Hannes Leonard), dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 24. April 2022 | 12:00 Uhr

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