Ab sofort geschaltet Termine für Corona-Impfung: Einheitliche Hotline für Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt hat nach wie vor eine der bundesweit niedrigsten Quoten an Geimpften. Um das zu ändern, soll es den Menschen so einfach wie möglich gemacht werden. Jetzt ist eine landesweit einheitliche Hotline geschaltet worden – zur Terminbuchung.

Eine Praxismitarbeiterin mit grünem T-Shirt trägt die Bestätigung einer Impfung in den gelben Impfpass eines Patienten ein.
In Sachsen-Anhalt sind, Stand 19. Januar 2022, knapp 70 Prozent der Bevölkerung doppelt geimpft. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO / Eibner

Wer sich in Sachsen-Anhalt gegen das Coronavirus impfen lassen möchte, kann den Termin im Impfzentrum wieder über eine einheitliche Telefonnummer buchen. Wie das Sozialministerium in Magdeburg mitteilte, ist die Nummer ab sofort geschaltet. Über sie können demnach Termine für Erst-, Zweit- und Auffrisch-Impfungen in allen Landkreisen und kreisfreien Städten vereinbart werden. Das Angebot soll die Terminhotlines der Kreise ergänzen, nicht ersetzen. Ziel der Nummer ist den Angaben zufolge, die Terminbuchung zu vereinfachen.

Hotline wochentags zehn Stunden geschaltet

Die Impfhotline des Landes ist erreichbar unter 0391 243 699 71. Sie ist montags bis freitags von 9 Uhr bis 19 Uhr besetzt, am Wochenende und an Feiertagen von 13 Uhr bis 17 Uhr.

Sachsen-Anhalt hat nach wie vor eine der bundesweit niedrigsten Impfquoten. 69,7 Prozent der Menschen gelten nach Zahlen des Robert Koch-Instituts als zweifach geimpft. Von ihnen haben demnach 41,2 Prozent der Frauen und Männer eine Auffrischimpfung bekommen.

Corona-Regeln in Sachsen-Anhalt weitgehend verlängert

Unterdessen sind die bestehenden Corona-Regeln im Land noch einmal bis Ende Januar verlängert worden. Nennenswerte Veränderungen gibt es kaum. In der Gastronomie etwa gilt in Sachsen-Anhalt auch weiterhin, dass Geimpfte und Genesene auch ohne Testnachweis Zutritt haben. Damit widersetzt sich das Land in diesem Punkt weiter dem Beschluss von Bund und Ländern, dem zuvor auch Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) zugestimmt hatte. Allerdings haben Landkreise die Möglichkeit, eigenständig 2G+ umzusetzen.

Wirtschaftsminister Sven Schulze (CDU) hatte auf Twitter zuletzt betont, man könne jederzeit reagieren und neu entscheiden.

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MDR (Luca Deutschländer)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 19. Januar 2022 | 05:00 Uhr

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