Anhaltische Gemäldegalerie Experte sucht in Dessau-Roßlau nach NS-Raubkunst

In der Anhaltischen Gemäldegalerie in Dessau-Roßlau besteht in mehreren Fällen der Verdacht auf geraubte Kunst aus der Zeit des Nationalsozialismus. Ein Experte soll die Werke dort demnächst untersuchen.

Wolken ziehen über das Schloss Georgium in Dessau-Roßlau. In dem Schloss befindet sich heute die Anhaltische Gemäldegalerie mit Gemälden und Grafiken der Alten Meister.
Ist in der Anhaltischen Gemäldegalerie in Dessau-Roßlau Raubkunst aus der NS-Zeit zu finden? Ein Experte soll das bald untersuchen. Bildrechte: dpa

In der Anhaltischen Gemäldegalerie in Dessau-Roßlau wird bald nach NS-Raubkunst gesucht. Das Deutsche Zentrum für Kulturgutverluste in Magdeburg stellt dafür nach eigenen Angaben 136.000 Euro bereit.

Verdacht auf geraubtes Kulturgut in mehreren Fällen

Wie Fachbereichsleiter Uwe Hartmann MDR SACHSEN-ANHALT sagte, gibt es bereits bei mehr als zehn Werken den Verdacht auf NS-Raubkunst. Man werde auch doppelt geraubtes Kulturgut suchen. Das sind Werke, die nach dem Krieg erst in die Sowjetunion und dann in die DDR gebracht worden sind.

Seit 2008 haben Bund und Länder mehr als 400 Projekte zum Aufspüren von NS-Raubgut mit rund 47 Millionen Euro gefördert.

MDR (Stephan Schulz, Anne Gehn-Zeller)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 05. November 2022 | 10:00 Uhr

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