Auszeichnung Biohof für Legehennen in Bad Schmiedeberg gewinnt Tierschutzpreis

Alle zwei Jahre vergibt das Land Sachsen-Anhalt den Tierschutzpreis. In diesem Jahr gibt es sogar vier Gewinner, denn den dritten Platz teilen sich zwei Landwirte. Entscheidend war in diesem Jahr die art- und verhaltensgerechten Nutztierhaltung der Landwirte.

Ein Huhn auf der Hühnerleiter in den Hühnerstall gehend.
Ein Legehennenhof im Landkreis Wittenberg hat den diesjährigen Tierschutzpreis des Landes Sachsen-Anhalt bekommen. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO/penofoto

Der Kirschhof Ines Leonhardi in Bad Schmiedeberg im Landkreis Wittenberg ist mit dem Tierschutzpreis des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet worden. Wie das Agrarministerium mitteilte, wird damit die artgerechte Haltung von Nutztieren, in diesem Fall Legehennen, gewürdigt. Der erste Preis sei mit 1.500 Euro dotiert. Die Landwirtin Leonhardi, die auf einer Fläche von 16 Hektar zwei Ställe für je 300 Legehennen bewirtschafte, zeichne sich durch eine sehr hohe Empathie für ihre Tiere aus, hieß es zur Begründung.

Daniel Kirsch und Ines Leonhardi vom Kirschhof Ines Leonhardi in Bad Schmiedeberg halten ihre Auszeichnung in den Händen.
Daniel Kirsch und Ines Leonhardi vom Kirschhof Ines Leonhardi in Bad Schmiedeberg halten ihre Auszeichnung in den Händen. Bildrechte: dpa

Zweiter Platz geht an Brockenbauer Thielecke

Platz zwei (1.300 Euro) ging an den Brockenbauer Uwe Thielecke aus Tanne (Landkreis Harz) für dessen biozertifizierte Mutterkuhhaltung. Auf einem gemeinsamen dritten Rang (je 500 Euro) landeten die Haldensleber Wiesenei Produktions GmbH & Co. KG aus Neuenhofe (Landkreis Börde) für ihre Freiland-Legehennenhaltung und der Landhof Christoph Kurt Klamroth aus Thale (Landkreis Harz) für seinen Milchviehbetrieb. Die prämierten Betriebe zeigten in vorbildlicher Weise, wie moderne, artgerechte Tierhaltung funktionieren könne, sagte Landwirtschaftsminister Sven Schulze (CDU).

Preis für artgerechte Nutzhierhaltung wird alle zwei Jahre vergeben

Der Tierschutzpreis des Landes wird den Angaben zufolge alle zwei Jahre vergeben. In diesem Jahr lag der Fokus auf der art- und verhaltensgerechten Nutztierhaltung. Teilnehmen an dem Wettbewerb konnten Betriebe, die Rinder, Schweine oder Geflügel halten. Eine Kommission überprüfte den Angaben zufolge die Bewerberbetriebe nach verschiedenen Kriterien wie die Haltung, den Auslauf, das Verhalten der Tiere, die Tränken und das Futter.

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dpa, MDR (Hannes Leonard)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 19. Oktober 2022 | 22:00 Uhr

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