2G oder 3G schwierig umsetzbar Weihnachtsmärkte: Hoffen auf Normalität zum Jahresende

Viele sehnen sich nach Normalität, besonders mit Blick auf das Jahresende: Zur Weihnachtszeit gehört das Schlendern über den Weihnachtsmarkt für viele einfach dazu. Veranstalter gehen im Moment davon aus, dass das auch klappt.

Weihnachtsbaum
Die Organisatoren denken schon jetzt an die Weihnachtszeit und sehen optimistisch nach vorn. Bildrechte: Colourbox.de

Die Veranstalter großer Weihnachtsmärkte im Land gehen aktuell davon aus, dass sie stattfinden können. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Ob sie normal laufen können und welche Auflagen möglicherweise notwendig werden, wird von der Entwicklung des Infektionsgeschehens in der Corona-Pandemie abhängen.

Stand jetzt soll es bei den Märkten in Magdeburg, Halle, Wernigerode, Halberstadt, Quedlinburg und Dessau-Roßlau so wenige Einschränkungen wie möglich geben. So zumindest die Vorstellungen ausgehend von der aktuellen Situation.

Ein Überblick zu ausgewählten Städten:

  • Werningerode: Die Veranstalter stecken den eigenen Angaben zufolge mitten in der Planung. Die Hoffnung sei da, einen Weihnachtsmarkt "wie vor der Pandemie" zu veranstalten. Das sagte ein Sprecher der Marketinggesellschaft.
  • Dessau-Roßlau: Auch hier läuft die Planung laut den Machern des Dessauer Advenstmarkts mit dem Ziel, einen klassischen Weihnachtsmarkt auf die Beine zu stellen.
  • Halberstadt: Vorbereitungen und Gespräche mit den Marktbetreibern liefen "wie üblich", sagte ein Sprecher der Stadt. Auf mögliche zusätzliche Maßnahmen, wie die Zählung von Besuchern oder das Aufstellen von Desinfektionsmöglichkeiten, werde sich aber vorbereitet.

Damit der vorweihnachtliche Zauber auch in die Städte einziehen könne, müssten die Landesvorgaben dies auch zulassen, hieß es seitens der Städte. Bislang gebe es keine konkreten Vorgaben von der Landesregierung für Weihnachtsmärkte, was zu Unsicherheiten in der Planung führe. Das teilte der Veranstalter der Magdeburger Weihnachtsmärkte mit.

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes gilt noch bis zum 7. Oktober.

Veranstalter sehen mögliche, strengere Vorschriften kritisch

Die Veranstalter der Märkte hoffen, dass mit einer nächsten Änderung genauere Rahmenbedingungen für ihre Veranstaltungen festgelegt werden. Ein Sprecher der Werningeröder Tourismusgesellschaft sagte, sollten sich die Vorgaben vom Land ändern und etwa 3G (Zugang nur für Geimpfte, Genesene und Getestete) oder 2G (Zugang nur für Geimpfte und Genesene) vorgeschrieben sein, dann sei das schwer zu kontrollieren.

Auch der Sprecher der Magdeburger Weihnachtsmarktgesellschaft sagte, in einer belebten Innenstadt sei das technisch nicht umsetzbar. Daher sehe man solche Überlegungen kritisch.

In Quedlinburg könnte das hingegen einfacher kontrolliert werden: Dort werden die Stände in einzelnen Höfen aufgebaut. Aufgrund dessen gebe es einen Ein- und Ausgang, sagte ein Sprecher der Marketinggesellschaft der Stadt. Die konkreten Maßnahmen würden aber von den einzelnen Höfen, die auch jeweils Veranstalter sind, bestimmt.

MDR, dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 25. September 2021 | 21:00 Uhr

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