Krieg gegen die Ukraine Geflüchtete beziehen ehemaliges Maritim-Hotel in Halle

In Halle sind Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in das frühere Maritim-Hotel eingezogen. Es war in den vergangenen Wochen für die Geflüchteten hergericht worden. Die Bedingungen dort sind laut Stadt besser als in bisherigen Unterkünften.

Maritim Halle
Erste Geflüchtete aus der Ukraine haben in Halle die neue Erstaufnahmeeinrichtung im ehemaligen Maritim-Hotel bezogen. (Archivfoto) Bildrechte: dpa

Rund 220 Geflüchtete haben in Halle die Zimmer in einer neu hergerichteten Unterkunft im ehemaligen Maritim-Hotel bezogen. Der Umzug aus der bislang als Unterkunft genutzten Brandberge-Sporthalle verlief reibungslos, wie ein Sprecher der Stadt mitteilte.

Bürgermeister Egbert Geier (SPD) dankte allen Helfern für die Unterstützung des Umzugs und die Betreuung der Menschen, die angesichts des Krieges in der Ukraine nach Halle gekommen sind. Mit der neuen Unterkunft würden sich die Bedingungen für Geflüchtete weiter verbessern, erklärte Geier. Die medizinische Betreuung vor Ort sei gesichert. Die Geflüchteten erhalten den Angaben zufolge drei Mahlzeiten am Tag.

Das ehemalige Hotel habe die Stadt für die Dauer von zunächst sechs Monaten vom Eigentümer gemietet. In der Einrichtung können rund 175 Zimmer für insgesamt 350 Menschen genutzt werden. Ziel der Stadt sei es, ihnen schnellstmöglich eigene Wohnungen zur Verfügung zu stellen.

Hotel bereits ab 2015 Unterkunft für Geflüchtete

Das ehemalige Hotel diente auch während der Flüchtlingskrise 2015/2016 als Unterkunft in der Stadt. Es stand später leer und wurde nun wieder hergerichtet. Die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine waren in Halle in einer Turnhalle und dann in der großen Sporthalle untergekommen. Zudem wurden Menschen privat aufgenommen.

MDR (Hannes Leonard), dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 27. April 2022 | 06:30 Uhr

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