Gespräche und Workshops So lief die digitale Gründerwoche in Halle

Eine Woche lang haben die Universität und die Kunsthochschule in Halle mit einer digitalen Gründerwoche jungen Leuten Mut gemacht, sich mit innovativen Ideen in die Selbstständigkeit zu wagen. Ein großes, in Präsenz geplantes Event musste wegen Corona abgesagt werden.

Eine Person lernt im Homeoffice vor einem Laptop.
Das Unbekannte ansteuern und die unternehmerischen Chancen nutzen – das sollten die potentiellen Gründer lernen. (Symbolbild) Bildrechte: imago images/MiS

Gespräche, Workshops, Präsentationen – und das alles digital: Die Gründerwoche in Halle ist zu Ende gegangen und dutzende angehende Gründerinnen und Gründer haben teilgenommen. Pro digitaler Veranstaltung haben sich laut Transfer- und Gründerservice der Uni Halle bis zu 15 Leute beteiligt. Gitte Kießling vom Transfer- und Gründerservice sagte MDR SACHSEN-ANHALT: "Es ist eine Woche, die eingebettet ist in die globale und deutschlandweite Gründerwoche, für Studierende und WissenschaftlerInnen, die Gründung als Karriereoption in Betracht ziehen."

Vor allem ginge es um Sensibilisierung rund um das Thema Selbstständigkeit, sagte Kießling. Also etwa darum, Risiken einzugehen, sie bewusst steuern zu können, geistiges Eigentum zu schützen oder auch Finanzierungsmöglichkeiten zu kennen.

Erstmals gab es einen Workshop über zwei Tage, der sich speziell an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler gerichtet hatte, unter dem Motto: "Wie viel Gründungspotential steckt in meiner Doktorarbeit?" Die jungen Männer und Frauen kamen beispielsweise aus dem Bereich Biopharmazie und waren überregional zugeschaltet, nicht nur aus Halle, sondern auch von den Universitäten in Leipzig und Jena. Das Angebot war für alle Teilnehmenden kostenlos.

"FuckUp Night" auf nächstes Jahr verschoben

Ein ehemaliges Kaufhaus mit stimmungsvoller Beleuchtung.
Bei der letzten "FuckUp Night" ging es um positive Fehlerkultur: Misserfolge sollen als Bestandteil von Wachstum verstanden werden. Bildrechte: Transfer- und Gründerservice Uni Halle

Knapp 400 Leute hatten bei der ersten großen Gründerwoche im Jahr 2019 teilgenommen, diesmal waren es bedeutend weniger. "Die Woche ist im Rahmen der Umstände gut gelaufen, aber es ist jetzt nicht so wie 2019, als wir eine Auftaktveranstaltung mit vollem Saal und eine "FuckUp Night" mit 300 Leuten hatten", so Gitte Kießling vom Gründerservice.

Das einzige für dieses Jahr in Präsenz geplante Event, die "FuckUp Night", musste das Team wegen der steigenden Inzidenzwerte absagen. Sie ist nun auf das kommende Frühjahr verschoben.

Die Gründerwoche in Halle wird gemeinsam vom Transfer- und Gründerservice der halleschen Universität und dem Designhaus Halle der BURG ausgerichtet.

MDR/Luise Kotulla

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 20. November 2021 | 08:30 Uhr

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