Betrugsmasche Allstedter verliert 141.000 Euro bei angeblichem Anlage-Geschäft mit Kryptowährung

In Allstedt wurde ein Mann Opfer eines betrügerischen Geschäfts mit Kryptowährung. Hinter solchen Anlage-Modellen steckt immer wieder Schwindel. In Halle wurde derweil eine Frau von einem angeblichen Sparkassen-Mitarbeiter um tausende Euro gebracht.

Bei Geschäften mit Bitcoin ist Vorsicht geboten.
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In zwei Betrugs-Fällen im südlichen Sachsen-Anhalt haben Kriminelle hunderttausende Euro erbeutet.

Ein Mann aus Allstedt hat allein gut 141.000 Euro an Betrüger verloren. Wie die Polizei mitteilt, wurde der 47-Jährige Opfer eines Anlagenbetruges im Zusammenhang mit Kryptowährung. Er wurde nach Angaben der Polizei aufgefordert, einen Anfangs-Betrag von 30.000 Euro zu überweisen, damit er über seine Gewinne verfügen könne.

Später fielen allerdings immer wieder solche angeblichen Servicegebühren an. Auch als der Mann schließlich die Auszahlung seines Geldes beantragte, sollte er zunächst 25.000 Euro zahlen. Sein Geld bekam er danach jedoch nicht.

Angeblicher Sparkassen-Mitarbeiter ruft an

Um eine fünfstellige Summe wurde auch eine Frau aus Halle betrogen. Laut Polizei hatte die 46-Jährige am Dienstagabend einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter der Sparkasse erhalten. Auch die beim Anruf angezeigte Nummer wies wohl auf die Sparkasse hin.

In einem längeren Gespräch mit dem vermeintlichen Mitarbeiter aktualisierte die Frau eine sogenannte Push-TAN, woraufhin die Summe von ihrem Konto abgebucht wurde. Der Täter sei sehr überzeugend gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei und warnte davor, Sicherheits-Nummern und andere persönliche Daten in Telefonaten preiszugeben.

MDR (Daniel Salpius), dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 15. Juni 2022 | 09:30 Uhr

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