1.000 Jahre Weihe des Doms Neue Glocke für den Merseburger Dom

Im Merseburger Dom ist eine neue Glocke in den Turm gehoben worden. Zum Reformationstag am 31. Oktober soll sie erstmals läuten. Die Glocke war aus Anlass der 1.000-jährigen Weihe des Doms in diesem Jahr neu gegossen worden.

Die neue Glocke des Merseburger Doms ist am Mittwoch an ihren Platz im Turm des Doms gehoben worden. Die Glocke wurde dabei von einem Kran durch ein Fenster zum Glockenstuhl gebracht. Nach Angaben der Vereinigten Domstifter sollen in den nächsten Wochen Umbauarbeiten stattfinden, damit die Glocke im Turm genügend Platz erhält und am Reformationstag, dem 31. Oktober, erstmals läuten kann.

Stiftsdirektor Holger Kunde sagte MDR SACHSEN-ANHALT, dass die Platzierung der Glocke eine Herausforderung gewesen sei. "Man hat auf beiden Seiten des Glockenstuhls je einen Zentimeter Spielraum", so Kunde. Der Klöppel komme erst in die Glocke, nachdem sie hängt.

Neue Glocke in Sachsen gegossen

Die knapp 900 Kilogramm schwere "Friede-Glocke" war anlässlich der 1.000-jährigen Domweihe für den Merseburger Dom neu gegossen worden. Laut Stiftsdirektor Kunde ersetzt sie eine Glocke, die zum ersten Weltkrieg zu Kriegszwecken eingeschmolzen worden war.

Die neue Glocke wurde im sächsischen Freiberg gegossen und bei Festlichkeiten Anfang Oktober geweiht. In Zukunft soll die Glocke dreimal am Tag läuten und so die historischen Glocken des evangelischen Gotteshauses entlasten.

Eine Glocke steht auf dem Boden.
Gegossen wurde die "Friede-Glocke" von einem sächsischen Unternehmen. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk

MDR/Theo M. Lies/Sarah Peinelt

Dieses Thema im Programm: MDR um 2 | 13. Oktober 2021 | 14:00 Uhr

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