Neue Koordinierungsstelle in Sachsen-Anhalt Bisher rund 2.850 Geflüchtete aus der Ukraine registriert

Die Zahl der in Deutschland eintreffenden ukrainischen Kriegsflüchtlinge nimmt weiter stetig zu. In Sachsen-Anhalt wurden bisher 2.850 Menschen offiziell aufgenommen. Nicht erfasst sind Ukrainer, die bei Privatpersonen untergekommen sind.

Auf einem zweisprachigen Schild wird eine Unterkunft für eine Mutter mit zwei Kindern angeboten.
Die Hilfsbereitschaft, Flüchtlinge aus der Ukraine aufzunehmen, ist bei Ländern, Kommunen und auch Privatpersonen ungebrochen. Bildrechte: IMAGO / Stefan Zeitz

Die Kommunen in Sachsen-Anhalt haben inzwischen insgesamt rund 2.850 Kriegsgeflüchtete aus der Ukraine aufgenommen. Unter ihnen seien mehr als 270 Kinder im Kindergartenalter und rund 460 Kinder im schulpflichtigen Alter, wie das Landesverwaltungsamt mitteilte.

Diese Rechte haben Flüchtlinge aus der Ukraine Der vorübergehende Schutz für die Geflüchtete aus der Ukraine ist mit dem Recht auf einen Aufenthaltstitel verbunden, dem Zugang zum Arbeitsmarkt und zu Wohnraum, sozialer und medizinischer Versorgung sowie dem Zugang zu Bildung für Kinder.

Nicht erfasst seien Menschen, die bei Freunden, Verwandten oder weiteren hilfsbereiten Sachsen-Anhaltern untergekommen seien. In der Zwischenunterbringung des Landes wurden am Donnerstagmorgen rund 140 Kriegsflüchtlinge gezählt, darunter gut 30 Kinder.

Landesverwaltungsamt koordiniert Aufnahme der Flüchtlinge

Inzwischen ist das Landesverwaltungsamt (LVA) Koordinierungsstelle für die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine. Es gehe zum einen um die Koordination mit dem Bund und anderen Bundesländern sowie den Landkreisen und kreisfreien Städten. Es würden die Beförderung und Unterbringung der Geflüchteten sowie die Verteilung auf die Landkreise und kreisfreien Städte koordiniert und geplant.

Diese Aufgabe werden wir mit viel Engagement und Empathie erfüllen. 

Annekatrin Preuße Leiterin der LVA-Migrationsabteilung

"Wir werden dafür sorgen, dass jeder ankommende Ukraine-Flüchtling gut untergebracht wird und erst einmal ein wenig zur Ruhe kommen kann", erklärte die Leiterin der Migrationsabteilung des Landesverwaltungsamtes, Annekatrin Preuße.

MDR (Gero Hirschelmann)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | 10. März 2022 | 18:00 Uhr

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