Politik und Handwerk Erleichterung über Hilfspaket des Bundes in Sachsen-Anhalt

Dass der Bund 200 Milliarden Euro in die Entlastung von Bürgerinnen und Bürgern stecken will, wird nach Angaben des Energieministers zu einer spürbaren Entlastung führen. Auch die Handwerkskammern reagierten positiv. Viele Betriebe würden bereits um ihre Existenz kämpfen.

Eine Gasflamme brennt auf einem Küchenherd.
Die bislang geplante Gasumlage wird gekippt. Die betreffenden Unternehmen sollen stattdessen direkt unterstützt werden. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Das geplante milliardenschwere Hilfspaket des Bundes ist in Sachsen-Anhalt positiv aufgenommen worden. Landes-Energieminister Armin Willingmann (SPD) teilte mit, private Haushalte und Unternehmen würden spürbar entlastet.

Auch FDP-Fraktionschef Andreas Silbersack lobte die Einigung der Bundesregierung. "Gerade für den Osten Deutschlands ist das eine ermutigende Nachricht. Die Ersatzbeschaffung für ausgefallene russische Lieferungen zu Marktpreisen hätte hierzulande besonders ins Kontor geschlagen."

Handwerkskammer: Viele Betriebe kämpfen schon um Existenz

Der Geschäftsführer der Handwerkskammer Magdeburg, Burghard Grupe, sagte MDR SACHSEN-ANHALT, er sei froh, dass die Entscheidung getroffen wurde. Viele Betriebe kämpften bereits um ihre Existenz. Einige hätten sich schon abgemeldet. Der Chef der Handwerkskammer Halle, Thomas Keindorf, sagte, nun komme es darauf an, das Energieangebot schnell deutlich zu steigern.

Die Bundesregierung hatte am Donnerstag angekündigt, mit bis zu 200 Milliarden Euro die Kosten für Energie in Deutschland abzufedern. Damit sollen die Strom- und Gaspreise gedeckelt werden. Die geplante Gasumlage soll nicht kommen.

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MDR (Max Hensch,Julia Heundorf),dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 30. September 2022 | 08:30 Uhr

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