Digitaler Rundgang Dom und Domschatz in Halberstadt virtuell entdecken

Der Halberstädter Domschatz ist einer der umfangreichsten mittelalterlichen Kirchenschätze Europas. Er umfasst etwa 650 Reliquien, Teppiche, Gewänder, Elfenbeinschnitzereien und Goldschmiedearbeiten. Anders als viele andere Kirchenschätze blieb er am Ursprungsort erhalten. Nun können Besucherinnen und Besucher das Gotteshaus und die Ausstellung auch digital erkunden.

Die Schatzkammer im Halberstädter Dom
Den einzigartigen Domschatz und den Dom zu Halberstadt kann man nun auch virtuell besuchen (Symbolbild). Bildrechte: MDR/Elmar Egner

Dom und Domschatz zu Halberstadt präsentieren sich Gästen und Interessierten nun auch auf dem eigenen Smartphone oder dem heimischen PC. Dafür wurden die Kathedrale und ihre Ausstellung von Hunderten Positionen aus mit 360 Grad-Kameras gescannt. Spezielle Technik brachte die entstandenen Kugelpanoramen zusammen und erzeugte so eine täuschend echte Wiedergabe von Dom und Schatz.

Im Audio spricht Domschatzleiterin Uta-Christiane Bergemann über den virtuellen Rundgang im Halberstädter Dom.

Der Halberstädter Domschatz ... ... gilt als der umfangreichste mittelalterliche Kirchenschatz, der in Deutschland am authentischen Ort erhalten geblieben ist. Ein Teil des Kirchen-, Kunst- und Geschichtsdenkmals wird seit 2008 in einer Ausstellung mit etwa 300 Exponaten im Halberstädter Dom gezeigt. Rund eine halbe Million Menschen haben sich die Präsentation bisher angesehen.

In dieser Animation kann sich der Nutzer nun per Mausklick frei bewegen, selbst von Raum zu Raum navigieren und so die mittelalterlichen Kostbarkeiten erkunden. Wie bei einer realen Führung vermitteln zahlreiche Infopunkte Wissenswertes zu den Schatzstücken.

Das befindet sich in der Schatzkammer

Die Sammlung umfasst die Schatzkammer mit kostbaren Goldschmiede- und Elfenbeinarbeiten wie den Armreliquiar des Heiligen Nikolaus, aufwändige Intarsien- und Bergkristallschnittkunst, prächtige liturgische Gewänder, Bronzearbeiten und Goldschmiedewerke, Skulpturen und Altarbilder, arabische Bergkristallgefäße und Kostbarkeiten aus dem Mittelmeerraum und Byzanz – außerdem den Abraham-Engel-Teppich aus der Zeit um 1150, der nach Angaben der Domverwaltung der älteste gewirkte Bildteppich der Welt ist.

Der virtuelle Rundgang ermöglicht die Besichtigung nun auch Menschen, die nicht persönlich vor Ort sein können.

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MDR (Hannes Leonard)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN ANHALT HEUTE | 16. Mai 2022 | 19:00 Uhr

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