Gewaltverbrechen Zehn Jahre nach Mord in Wegeleben: DNA führt zu Tatverdächtigem

2012 wurde eine 77 Jahre alte Frau aus Wegeleben im Landkreis Harz Opfer eines Gewaltverbrechens. Zehn Jahre später konnte jetzt ein Tatverdächtiger mittels einer DNA-Untersuchung gefasst werden.

Kriminaltechniker vor einem Haus
Vor zehn Jahren wurde eine 77 Jahre alte Frau ermordet. Ein Tatverdächtiger konnte lange nicht ermittelt werden. Jetzt konnten die Ermittler einen Erfolg verbuchen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Zehn Jahre nach dem Mord an einer Rentnerin in Wegeleben im Landkreis Harz hat die Polizei den mutmaßlichen Täter ermittelt und verhaftet. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich um einen heute 34 Jahre alten Mann aus Wegeleben. Er sei am Donnerstag im Raum Celle gefasst worden.

DNA-Untersuchung führt zum Tatverdächtigen

Zuvor hatten die Ermittler eine groß angelegte DNA-Untersuchung durchgeführt und von Hunderten Männern Proben genommen. Am Tatort waren im April 2012 DNA-Spuren gesichert worden, die aber bislang niemandem zugeordnet werden konnten. Die Ermittlungen wurden auch durch das Landeskriminalamt sowie durch den Landkreis Harz unterstützt.

Ein altes Haus mit zwei Bäumen davor.
Das Opfer wurde von einer Nachbarin in ihrer Wohnung gefunden. Bildrechte: MDR/Nadine Hampel

Nachbarin findet tote Rentnerin in ihrer Wohnung

Am 22. April 2012 hatte eine Nachbarin eine 77 Jahre alte Frau in deren Wohnung gefunden und den Notarzt gerufen. Dieser konnte nur noch den Tod der Rentnerin feststellen. Eine Obduktion ergab, dass die Frau durch massive Gewalteinwirkung gegen den Oberkörper gestorben war.

MDR (Moritz Arand)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 11. August 2022 | 16:00 Uhr

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