Nationalpark Freiwillige Naturschützer aus ganz Deutschland forsten im Harz auf

Die Dürre der vergangenen Jahre sowie ein starker Befall mit Borkenkäfern haben dem Wald im Harz zugesetzt. Freiwillige haben deswegen jetzt Tausende Bäume gepflanzt. Danach soll die Natur aber wieder sich selbst überlassen werden.

Birken stehen in Mitten von toten Nadelbäumen an denen Wanderer vorbei gehen.
Birken stehen inmitten toter Nadelbäume im Harz: Teile des Waldes werden jetzt aufgeforstet. Bildrechte: dpa

Im Nationalpark Harz forsten Naturfreunde den Wald wieder auf. Am Sonnenberg bei Braunlage wurden in den vergangenen Tagen schon mehr als 2.000 Rotbuchen gepflanzt. Förster und Projektleiter Florian Schüppel sagte MDR SACHSEN-ANHALT, der Wald im Nationalpark bleibe nach den Pflanzungen wieder sich selbst überlassen.

Warum werden gerade Rotbuchen gepflanzt?

Die Rotbuche ist in Europa weit verbreitet und mit gut 15 Prozent der häufigste Laubbaum in den deutschen Wäldern. Die Baumart kommt mit unterschiedlichen Standortbedingungen zurecht und spielt in der naturnahen Waldwirtschaft eine wichtige Rolle. Sie bietet einen Lebensraum für mehrere tausend Arten, von Käfern und ihren Larven bis hin zu Spechten.

An der Aufforstung beteiligen sich Freiwillige aus ganz Deutschland. Sie kommen aus verschiedenen Berufen.

Im Harz sind nach der Dürre in den vergangenen Jahren große Waldflächen abgestorben. Auch ein massiver Borkenkäferbefall macht den Bäumen zu schaffen. Um naturnahe Räume zu schaffen, bleiben nach Angaben der Nationalparkverwaltung inzwischen wieder rund 40 Prozent der Flächen im Nationalpark Harz ohne menschliche Eingriffe.

MDR/Gero Hirschelmann, Matthias Lindner, Elke Kürschner

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 02. November 2021 | 13:30 Uhr

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