Erste Proben untersucht Ursache für Ölfilm auf Rappbodetalsperre noch unklar

Ein Ölfilm auf der Rappbodetalsperre im Landkreis Harz hat Mitte dieser Woche die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Inzwischen sind erste Proben untersucht worden – noch ohne klares Ergebnis.

Schläuche und Schaum an Ufer der Rappbodetalsperre im Harz
Kameraden der Feuerwehr haben Sperren errichtet, um einen Ölfilm auf der Rappbodetalsperre zu beseitigen. Bildrechte: MDR/Swen Wudtke

Nach dem Großeinsatz der Feuerwehr an der Rappbodetalsperre sind Herkunft und Ursache der gefundenen ölartigen Substanz noch immer unklar. Ein Sprecher des Talsperrenbetriebs in Blankenburg sagte am Freitag, man könne mit Sicherheit nur sagen, dass es sich um eine Kohlenwasserstoffverbindung handelt. Vor Anfang kommender Woche werde es keine konkreten Informationen geben.

Keine Gefahr für Trinkwasser

Der Ölfilm an der Wasseroberfläche war nach den Worten des Harzer Kreisbrandmeisters Kai-Uwe Lohse am Mittwochnachmittag entdeckt und mithilfe von Schwimmsperren eingedämmt worden. Eine Gefahr für das Trinkwasser bestehe nicht.

Die Rappbodetalsperre ist laut Umweltministerium in Magdeburg mit einem Speichervermögen von rund 109 Millionen Kubikmetern Deutschlands größte Trinkwassertalsperre. Sie wurde 1959 eingeweiht. Sie dient dem Hochwasserschutz, der Trinkwassererzeugung und der Stromproduktion. Dem Wasser steht eine 106 Meter hohe und 415 Meter lange Mauer entgegen.

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MDR (Hannes Leonard), dpa | Zuerst veröffentlicht am 08.12.2022

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 08. Dezember 2022 | 11:00 Uhr

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