Zwischenfall Abfangjäger begleitet Kleinflugzeug nach Magdeburg

Zwischenfall am Himmel über Sachsen-Anhalt: Zum Piloten eines Kleinflugzeuges hat es keinen Funkkontakt gegeben. Zwei Bundeswehr-Maschinen aus Rostock begleiteten den Flieger daraufhin so lange, bis es wieder Funkkontakt gab. Über Magdeburg konnte der Einsatz beendet werden.

Eurofighter
Abfangjäger waren am Donnerstag über Magdeburg im Einsatz. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Abfangjäger der Bundeswehr haben am Donnerstag ein Kleinflugzeug nach Magdeburg begleitet. Wie die Bundeswehr am Freitag mitteilte, hatte die Flugsicherung keinen Kontakt zu dem Flugzeug vom Typ Cirrus SR22 herstellen können. Deshalb seien zwei Eurofighter der Luftwaffe von Rostock-Laage losgeschickt worden, um das Kleinflugzeug zu begleiten. Es sei in Magdeburg dann allerdings nicht zu einer Landung gezwungen worden, weil es zwischenzeitlich gelungen sei, den Funkkontakt wieder herzustellen.

Immer wieder solche Zwischenfälle

Ein Sprecher der Luftwaffe teilte MDR SACHSEN-ANHALT mit, dass es immer wieder zu solchen Zwischenfällen im Luftraum komme. Das passiere vor allem, wenn Hobbypiloten beispielsweise falsche Funkfrequenzen einstellen würden. Den Angaben zufolge befand sich das Flugzeug auf dem Weg von Donaueschingen in Baden-Württemberg in Richtung Schweden.

MDR (Thomas Zieler, Mario Köhne)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 24. Juni 2022 | 15:30 Uhr

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