Krieg in der Ukraine 200 Geflüchtete in Magdeburg eingetroffen

In der Nacht zum Sonntag sind rund 200 Geflüchtete aus der Ukraine in Magdeburg eingetroffen. Hilfsorganisationen wie die Feuerwehr, das DRK, die Johanniter, die Malteser und der Arbeitersamariterbund hatten kurz vorher 300 Betten in der Hermann-Gieseler-Halle für die Ankunft der Flüchtlinge aufgestellt. Oberbürgermeister Lutz Trümper machte sich selbst ein Bild von der Situation.

Die Hermann-Gieseler-Halle in Magdeburg wurde auf die Ankunft von 300 Flüchtlingen vorbereitet. Darin stehen Betten, Mitarbeiter und Versorgungstische.
Die Hermann-Gieseler-Halle in Magdeburg wurde auf die Ankunft von 300 Flüchtlingen vorbereitet. Bildrechte: MDR/Stephan Schulz

In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind rund 200 Geflüchtete aus der Ukraine in Magdeburg angekommen. Die meisten wurden zunächst in der Hermann-Gieseler-Halle versorgt, wo Hilfsorganisationen rund 300 Betten aus der Katastrophenversorgung aufgestellt haben. Viele der Geflüchteten zogen danach weiter in Unterkünfte, die verschiedene Organisationen und Privatleute aus Magdeburg vorbereitet und zur Verfügung gestellt haben.

Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) machte sich vor Ort persönlich ein Bild von der Situation (Symbolbild):

Insgesamt sind nach Schätzung des UN-Flüchtlingshilfswerkes momentan etwa 1,5 Millionen Menschen aus der Ukraine auf der Flucht. Nach Angaben der Bundespolizei sind in Deutschland bislang etwa 38.000 Geflüchtete angekommen. In Sachsen-Anhalt sind derzeit etwa 400 Geflüchtete offiziell registriert.

Hilfsbereitschaft ist groß

Seit Tagen organisieren neben politischen Entscheidungsträgern, Firmen und Hilfsorganisationen auch Privatpersonen Hilfsprogramme für die Menschen in der Ukraine. Es werden etwa Spenden aller Art gesammelt, Unterkünfte auf Hilfsportalen bereitgestellt und Hilfsgüter Richtung Ukraine transportiert. Die ukrainische Stadt Saporischschja, in der es zu einem Brand auf dem Gelände eines Atomkraftwerkes gekommen ist, ist eine Partnerstadt Magdeburgs.

Am Sonntag wird es am Rathaus in Magdeburg um 16 Uhr ein Benefizkonzert der ukrainischen Pianistin Elena Kolesnitschenko und dem Rossini-Quartett geben, bei dem Spenden für die Ukraine gesammelt werden.

MDR (Leonard Schubert, Stephan Schulz, dpa)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | 06. März 2022 | 08:00 Uhr

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