Nach Schließung Tiere des Wildparks Weißewarte kommen in andere Parks

Für den Wildpark Weißewarte im Landkreis Stendal gibt es keine Rettung mehr. Die Tiere werden nun auf andere Parks aufgeteilt. Ein Unternehmen aus Niedersachsen kümmert sich um die restliche Verpflegung und die Verlegung.

Eine Bunte deutsche Edelziege liegt im Wildpark Weißewarte im Streichelgehege auf dem Boden während ihr Jungtier auf sie draufklettert.
Die Tiere des Wildparks Weißewarte werden auf andere Parks aufgeteilt. Darum kümmert sich ein Unternehmen aus Niedersachsen. Bildrechte: dpa

Die Tiere des geschlossenen Tierparks Weißewarte in Tangerhütte im Landkreis Stendal werden ab jetzt auf andere Parks verteilt. Wie es aus dem Rathaus der Stadt Tangerhütte heißt, solle der Tierbestand möglichst schnell aufgelöst werden. Die Versorgung der Tiere koste die Stadt täglich rund 1.200 Euro.

Unternehmen kümmert sich nun um die Tiere

Die Tiere sollen bis Ende Juni kommenden Jahres ein neues Zuhause finden. Tangerhütte hat das private Unternehmen Tipada Group mit der Verteilung des Tierbestandes beauftragt. Die Gruppe betreibt in Müden in Niedersachsen einen Tierpark.

Mitarbeiter sind bereits seit kurzem in Weißewarte, um dort die bislang noch 400 Tiere zu versorgen. Zuletzt hatte es demnach auch viele Anfragen von Privatleuten gegeben, die gern Tiere aufnehmen wollen. Dazu müssten noch Details mit Behörden geklärt werden, teilte die Stadt Tangerhütte mit.

Schließung des Tierparks

Die Stadt hatte bis zuletzt versucht, den zahlungsunfähigen Wildpark zu retten und einen neuen Betreiber zu finden. Nachdem der Stadtrat keinem der beiden Bewerber den Zuschlag erteilt hatte, muss der Park in seiner jetzigen Form aufgelöst werden.

MDR (Maximilian Fürstenberg, Bernd-Volker-Brahms)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 22. November 2022 | 06:00 Uhr

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