Saisonstart Bauern rechnen mit guter Apfelernte in Sachsen

In Kürze steht in Sachsen der Auftakt der Apfelernte bevor. Die Bauern sind bereits startklar und gehen dank geringerer Frostschäden und Trockenheit von einer guten Ernte aus. Corona sorgt allerdings dafür, dass die Erntehelfer erschwerte Bedingungen haben.

Äpfel werden aus einem Pflückbeutel in eine Transportkiste getan
Direkt beim Bauern lassen sich manchmal andere Apfelsorten als im Supermarkt entdecken. Bildrechte: dpa

Sachsens Obstbauern blicken erwartungsvoll auf die diesjährige Apfelernte. "Die Äpfel haben eine gute Qualität", sagte Matthias Wedler vom Landesverband Sächsisches Obst am Freitag in Dohna zum Auftakt der Saison. Allerdings seien sie etwas weniger süß als in den Jahren zuvor. "Dafür hat einfach die Sonne gefehlt", so Wedler.  

34 Prozent mehr Ertrag

Die Bauern erwarten einen Ertrag von knapp 64.000 Tonnen Äpfel. Im Vorjahr mit Spätfrösten und Trockenheit waren es gerade einmal 47.700 Tonnen. Da es nach Angaben des Verbandes auch in diesem Jahr Frostschäden gab, bewerten die Verantwortlichen die zu erwartende Ernte trotz des Zuwachses als unterdurchschnittlich. Wegen des Regens wollen die Bauern mit dem Pflücken der frühreifen Sorten noch etwas warten, weil sonst Druckstellen an den Früchten drohen. Die Haupternte startet am 6. September mit der Sorte Elstar.

Corona sorgt für erschwerte Bedingungen bei der Ernte

Dabei gibt es in Zeiten von Corona erschwerte Bedingungen. "Wir müssen zusätzliche Unterkünfte schaffen", sagte der Geschäftsführer des Landesverbandes Sächsisches Obst, Udo Jentzsch. Es seien zusätzliche Container sowie Quarantänestationen vor Ort, erläuterte Jentzsch.

Quelle: MDR/sth/fg/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden | 27. August 2021 | 05:30 Uhr

Mehr aus Sachsen