Tiersterben Keine neuen Pinguine für Zoo Hoyerswerda

Pinguine stehen stramm am Beckenrand
Drei weitere Pinguine sind im Zoo Hoyerswerda trotz intensiver Beobachtung, präventiver Medikamentengabe und Desinfektionsmaßnahmen verstorben. Bildrechte: MDR/Madeleine Arndt

Nach dem Tod von vier Humboldt-Pinguinen vor rund zwei Wochen wird der Zoo Hoyerswerda auf absehbare Zeit keine neue Pinguin-Gruppe halten. Darauf haben sich Zooleitung und Geschäftsführung der ZooKultur GmbH verständigt. In der Zwischenzeit sind drei weitere Pinguine trotz intensiver Beobachtung, präventiver Medikamentengabe und Desinfektionsmaßnahmen verstorben.

Während vor rund zwei Wochen bei einem Pinguin eine bakterielle Infektion und bei einem zweiten Vogel eine Pilzinfektion als Todesursache diagnostiziert wurde, konnte beim dritten Pinguin nach der Obduktion keine eindeutige Ursache festgestellt werden. Auch Proben aus der Pinguinanlage und auch das Obduktionsergebnis des vierten verstorbenen Pinguins hatten keine Aufklärung gebracht.

Bereits 2018 war eine frühere Gruppe der Humboldt-Pinguine an einer Pilzinfektion gestorben. Daraufhin war die Pinguinanlage aufwendig erneuert worden, um Infektionen vorzubeugen.

Quelle: MDR/al/MINA

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalstudio Bautzen | 27. September 2021 | 18:30 Uhr

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