Hirschfelde Kabeldiebe legen Bahnstrecke Zittau - Görlitz lahm

Ein Mann geht über eine eingleisige Eisenbahnbrücke
Immer wieder müssen Polizei und Deutsche Bahn Schäden ermitteln, die Buntmetalldiebe und Kabeldiebe an der Neißebrücke in Hirschfelde anrichten. Bildrechte: Bundespolizei Ebersbach

Unbekannte Diebe haben die Stahlträger der Neiße-Bahnbrücke in Hirschfelde aufgeflext und eine noch unbekannte Menge an Bahnkabel herausgeschnitten. Wie die Bundespolizei am Montag mitteilte, ereignete sich die Tat bereits am Freitagmorgen. Beamte fuhren zur Brücke, nachdem Störungsmeldungen im Überwachungssystem der Deutschen Bahn AG eingegangen waren. Auf der Strecke, die auch über polnisches Gebiet führt, fahren Züge der Regionalbahn-Linie 65 der Ostdeutschen Eisenbahn-Gesellschaft (ODEG). Der Zugverkehr ist nach Angaben der ODEG bis 4. Juli zwischen Zittau und Hagenwerder eingestellt.

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Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Kabel für Sicherungstechnik gestohlen

Die Polizisten fanden einen offenen Längsträger vor. Den geschnittenen Kabelenden nach zu urteilen, wurde das Kabel auf deutscher Grenzseite herausgezogen und abtransportiert, heißt es in der Mitteilung der Bundespolizei. Es handelte sich um ein sogenanntes mehradriges Fernmelde- sowie Leit- und Sicherungskabel aus Kupfer. Die Bundespolizei ermittelt wegen der Störung öffentlicher Betriebe, Sachbeschädigung und des besonders schweren Diebstahls.

MDR (ma/lam)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen | 27. Juni 2022 | 15:30 Uhr

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