Motorsport Lausitz-Rallye will mit Publikum mitten in Boxberg starten

Die Lausitz-Rallye ist eine feste Größe im Motorsportkalender. Mit 180 Stundenkilometern geht es für die Fahrer über Sand und Schotter des ehemaligen Tagebaugeländes bei Boxdorf. Im Corona-Jahr musste die Rallye ohne Fans an der Strecke auskommen. Diesmal soll das Publikum wieder vor Ort mitfiebern dürfen.

Matthias Kahle war Sieger der vergangenen Lausitz-Rallye.
Matthias Kahle hatte mit seinem Skoda im vergangenen Jahr die Lausitz-Rallye gewonnen. Bildrechte: Michael Zech

Bei Boxberg dröhnen Anfang November wieder die Motoren. Vom 4. bis 6. November treten Rennfahrer bei der 24. Internationalen ADMV Lausitz-Rallye gegeneinander an. Die Streckenführung wird der vom Vorjahr gleichen, informierte der Rallye-Renn- und Wassersport-Club, der das Motorsportereignis organisiert.

Motorsportjugend mit dabei

Neu ist, dass in diesem Jahr erstmals junge Fahrer mit einem Mindestalter von 16 Jahren startberechtigt sind. Einige deutsche und europäische Nachwuchstalente, darunter Fabio Schwarz, Sohn von Ex-Werksfahrer Armin Schwarz, hätten ihr Kommen bereits signalisiert, so die Organisatoren. Ebenfalls ändert sich in diesem Jahr der Startpunkt des Rennen. Er wird am Boxberger Dorfgemeinschaftshaus sein. "Wir wollen der Gemeinde damit ausdrücklich für die phänomenale Unterstützung danken und den offiziellen Start und den Zieleinlauf in der Ortsmitte vollziehen", sagt Rallye-Sprecher Björn Fröbe.

2G-Regel für das Publikum

Nach einem coronabedingten Geisterrennen im Jahr 2020 können in diesem Herbst wieder Motorsportfans an der Strecke stehen. Es werden zehn gut erreichbare Zuschauerpunkte ausgeschildert, heißt es von den Organisatoren. "Wenn am 4. November um 15:15 Uhr vor dem Boxberger Dorfgemeinschaftshaus das erste Fahrzeug in die Rallye startet, wird wieder so etwas wie Normalität einziehen", hofft Organisationschef Wolfgang Rasper.

Wir freuen uns, dass wir die Zuschauer wieder an die Strecken lassen dürfen.

Wolfgang Rasper Organisationschef

Allerdings gilt für das Publikum die 2G-Regel, man muss also geimpft oder genesen sein. Kontrollen erfolgen laut Organisatoren an den Einlässen zu den Zuschauerpunkten. Dort werden gültige Tickets in Verbindung mit dem vollständigen 2G-Nachweis überprüft. Nach erfolgreicher Prüfung des 2G-Status erhalten die Zuschauer ein Handgelenkbändchen, ohne das kein Zutritt möglich ist. In engen Bereichen gilt außerdem Maskenpflicht.

Ticketverkauf startet Ende Oktober

"Wir wissen, dass wir damit nicht alle Fans zufriedenstellen werden, aber wir sind froh, überhaupt wieder Zuschauer zulassen zu können" sagt Rasper. Mit dieser Regelung werde es auch möglich sein, den Servicepark zu besuchen, um den Teams bei ihrer Arbeit über die Schultern zu schauen oder Autogramme zu erhalten. Der personalisierte Ticketverkauf erfolgt ab 28. Oktober über die Internetseite der Lausitz-Rallye.

Quelle: MDR/ma/uw

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 07. Oktober 2021 | 16:30 Uhr

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