Polizeiermittlungen Nach Explosion in Döbeln - Mieter unter Tatverdacht

Nach der Explosion in einem Wohnhaus in Döbeln mit insgesamt drei Verletzten steht einer der Betroffenen unter Tatverdacht. Der Mieter der zerstörten Wohnung soll die Gastherme manipuliert haben. Das haben Experten von Kriminalpolizei und LKA Sachsen herausgefunden.

Nach der Explosion in einem Mehrfamilienhaus zu Wochenbeginn in der Innenstadt in Döbeln (Landkreis Mittelsachsen) ermittelt die Polizei gegen einen 31 Jahre alten Mieter. Er steht in Verdacht, absichtlich eine Sprengstoffexplosion ausgelöst zu haben, informierte die Polizei am Freitag. Nach Ermittlungen von Experten der Kriminalpolizei und des Landeskriminalamtes (LKA) war die Gastherme in der Erdgeschosswohnung des Mannes manipuliert. Das habe zur Explosion geführt.

Bei der Explosion wurden am Montag drei Menschen verletzt, darunter zwei Mieter schwer (31 und 56 Jahre alt). Ein Autofahrer, der zum Zeitpunkt der Explosion die Straße befuhr, wurde leicht verletzt. Der explosionsbedingte Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf mehrere Hunderttausend Euro. Das Mehrfamilienhaus mit acht Wohnungen ist weiterhin nicht bewohnbar, so die Polizeidirektion Chemnitz. Die betroffenen Mieter sind in Hotels bzw. bei Verwandten untergekommen.

Quelle: MDR/nk

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Regionalnachrichten | 04. Januar 2022 | 09:30 Uhr

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