VIRUSERKRANKUNG Erster bestätigter Fall von Affenpocken im Vogtland

Affenpocken
Das Affenpockenvirus ruft meist milde Symptome wie Ausschlag, Fieber und Pusteln hervor, kann aber auch schwere Verläufe nach sich ziehen. Gefährdet sind vor allem immungeschwächte Menschen.  Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Der Vogtlandkreis hat den ersten Fall von Affenpocken bestätigt. Der Betroffene hat die dafür typischen Hautveränderungen, teilte das Landratsamt in Plauen mit. Der Allgemeinzustand des 38-jährigen Mannes sei gut. Das Landratsamt wies darauf hin, dass eine Affenpocken-­Erkrankung bei den meisten Menschen mild verläuft und in der Regel von selbst abheilt. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch sei vor allem bei engem Körperkontakt möglich.

Das Robert Koch-Institut hatte deutschlandweit zuletzt rund 2.300 Fälle gezählt.

In Sachsen sind 37 Fälle offiziell gemeldet (Stand 22. Juli), teilte das sächsische Sozialministerium MDR SACHSEN auf Anfrage mit. Die meisten Fälle mit jeweils 14 haben die Städte Leipzig und Dresden, gefolgt von Chemnitz mit vier. Die Landkreise Görlitz, Leipzig und Meißen haben jeweils eine vom Gesundheitsamt bestätigte Affenpocken-Erkrankung.

Podcast Kekulés Gesundheits-Kompass 81 min
Bildrechte: MDR/Stephan Flad

MDR (dst)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Regionalnachrichten Studio Chemnitz | 26. Juli 2022 | 07:30 Uhr

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