Trickbetrug Verbraucherzentrale Auerbach warnt vor betrügerischen Kurznachrichten von Europol

Seniorin telefoniert mit ihrend Händen und Fingern und ihrem Telefon.
Im Vogtland haben einige Menschen angeblich von Europol Kurznachrichten bekommen. Die Verbraucherzentrale Auerbach warnt vor Betrügern. Bildrechte: IMAGO/Eibner

Die Verbraucherzentrale Auerbach warnt vor dubiosen Handy-Kurznachrichten, zum Beispiel von Europol. Den Empfängern wird per SMS vorgeworfen, Bilder mit unmoralischem Inhalt ungerechtfertigt benutzt zu haben. Sie sollen innerhalb von 72 Stunden per E-Mail Stellung zu den Vorwürfen nehmen. Es wird mir einer gerichtlichen Vorladung gedroht. "Unverschämt ist auch die angedrohte Strafe von fünf Jahren Gefängnis und einer Geldbuße in Höhe von 75.000 Euro", sagt die Leiterin der Verbraucherzentrale in Auerbach, Heike Teubner.

Es haben sich bereits mehrere Betroffene aus dem Vogtland bei der Verbraucherzentrale gemeldet. Die Verbraucherschützer raten, solche Nachrichten zu ignorieren und Strafanzeige bei der Polizei zu stellen. Behörden treten generell nicht per SMS mit Bürgerinnen und Bürgen in Kontakt. Ziel der Aktion sei es vielmehr, an persönliche Daten zu kommen. Auch darin enthaltene Links sollte man keinesfalls anklicken.

MDR (ali)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz | 30. November 2022 | 10:30 Uhr

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