Entlassungen Arbeitsplätze bei Automobilzulieferer Koki in Niederwürschnitz und Glauchau in Gefahr

Der Automobilzulieferer Koki Technik Transmission Systems will an seinen deutschen Standorten Glauchau und Niederwürschnitz fast die Hälfte der Beschäftigten entlassen. Grund ist nach Unternehmensangaben ein Rückgang der Umsätze in den vergangenen vier Jahren um mehr als ein Drittel. Dafür sei laut Unternehmen unter anderem der zunehmende Ausbau der Elektromobilität verantwortlich. Die Verhandlungen zum Umfang des Stellenabbau haben begonnen.

"Es gibt schon ein Ringen um die Positionen zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung", sagte Mario John, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Chemnitz. "Man muss jetzt schauen, dass man die Substanz, die man hat, den Standort sichert. Man muss schauen, dass man die Zahl der Arbeitsplätze höher hält, als das von der Geschäftsleitung offensichtlich angedacht ist." Natürlich habe auch Corona den Firmen Zeit und Geld geklaut, so John. "Aber es kann ja nicht sein, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die sind, die am Ende die Zeche bezahlen."

Das Unternehmen war am Donnerstag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Koki entwickelt und produziert Schaltsysteme für automatisierte und manuelle Getriebe inklusive den dazugehörigen Komponenten wie Schaltgabeln, Schaltdome und Parksperren. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt rund 1.100 Mitarbeitern an den beiden sächsischen Standorten, zwei Standorten in Indien und einem Standort in China.

Quelle: MDR/al/tfr

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 28.01.2021 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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