Corona-Regeln Einige Verschärfungen ab 28. Dezember: Sachsen passt Corona-Notfallverordnung an

Bund und Länder haben sich auf schärfere Corona-Schutzmaßnahmen geeinigt. Auch Sachsen muss seine Corona-Notfallverordnung anpassen. Doch so viel ändert sich nicht, weil hierzulande bereits strengere Maßnahmen gelten.

Eine Frau klebt ein Hinweisschild mit der Aufschrift „Zutritt nur mit FFP2 Maske“ an eine Glastür am Eingang eines Geschäfts
Ab 28. Dezmeber müssen in Sachsen in geschlossenen Räumen von Betrieben, Läden, Behörden und körpernahen Dienstleistungen FFP2-Masken getragen werden. Bildrechte: dpa

Sachsen hat nach der Einigung von Bund und Ländern auf weitere Maßnahmen in der Corona-Pandemie seine Notfallverordnung angepasst. Viel Änderungsbedarf gab es aber nicht, weil in Sachsen wegen der hohen Infektionszahlen bereits seit 19. November verschärfte Regelungen gelten, die andere Bundesländer erst jetzt einführen. Im wesentlichen führt Sachsen die bestehenden Schutzmaßnahmen fort.

Diese Verschärfungen gelten ab 28. Dezember (befristet bis 9. Januar 2022):

  • Ab 28. Dezember muss in geschlossenen Räumen von Einrichtungen, Betrieben, Läden, Behörden und bei körpernahen Dienstleistungen eine FFP2-Maske oder vergleichbare Atemschutzmaske getragen werden.
  • FFP2-Masken gelten auch bei Sitzungen von Gremien und Parteien, die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht online stattfinden können.
  • Bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres sind Kinder weiterhin von der Maskenpflicht befreit. Bei Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 16 Jahren reicht eine medizinische Maske aus.
  • Private Zusammenkünfte, an denen allein geimpfte und genesene Personen teilnehmen, sind sie auf insgesamt zehn Personen begrenzt. Bisher waren 20 Menschen erlaubt. Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres werden nicht mitgezählt.
  • An Beerdigungen dürfen maximal 20 Personen teilnehmen. Sie brauchen einen 3G-Nachweis (genesen, geimpft oder getestet).

Die geänderte Verordnung wird im Laufe des Donnerstags, 23. Dezember, hier veröffentlicht, kündigte das sächsische Sozialministerium an.

Quelle: MDR/kk/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 22. Dezember 2021 | 19:00 Uhr

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