Aktuelle Corona-Zahlen Inzidenz in Sachsen steigt: Dresden und Leipzig über 600

Der Wocheninzidenz-Wert ist in Sachsen weiter gestiegen und liegt nun bei 403,9. Das RKI meldet für die beiden größten Städte Leipzig und Dresden einen Wert von inzwischen mehr als 600. Den niedrigsten Sieben-Tage-Inzidenzwert auf 100.000 Einwohner weist weiterhin der Erzgebirgskreis mit 169,9 aus. Mehr als 550 Menschen mit Covid-19-Erkrankung müssen in sächsischen Kliniken behandelt werden.

Eine Infektiologin in Schutzausrüstung steht mit vorgefertigten Fragebögen in der Eingangstür der Corona-Ambulanz an der Uniklinik Dresden.
Die Corona-Ambulanz der Dresdner Uni-Klinik muss sich wieder auf mehr Covid-Erkrankte einstellen, das RKI meldet für die Landeshaupstadt eine Wocheninzidenz von gut 515. (Archivbild) Bildrechte: imago images/Max Stein

Die Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet zum Wochenbeginn für den Freistaat einen Wert von 403,9 (Freitag: 339,2). Für ganz Deutschland meldete das RKI einen Wert von 840,3.

Leipzig und Dresden über 500

Am niedrigsten bleibt die Inzidenz landesweit im Erzgebirgskreis mit 169,9. Den höchsten Wert meldet das RKI für die Stadt Leipzig mit 695,9. Dresden folgt mit 601,7. Über dem 500er-Wert liegt inzwischen auch der Landkreis Leipzig.

Fast 1.400 Neuinfektionen und zwei Todesfälle

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden laut RKI in Sachsen 1.399 Corona-Neuinfektionen nachgewiesen. Zwei weitere Menschen starben demnach im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Die Zahlen nach dem Wochenende bilden jedoch meist nicht den kompletten Pandemie-Verlauf wieder, da nicht alle Gesundheitsämter vollständig ihre Daten dem RKI übermitteln.

Gut 550 Covid-19-Patienten im Krankenhaus

Die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Normalstationen der Kliniken im Freistaat beträgt nach Angaben des Sozialministeriums 341 (Stand: 23.01.2022). Das ist unter dem kritischen Belastungswert von 1.300.

Auf den Intensivstationen liegt die Zahl von Covid-19-Patienten laut Sozialministerium bei 210 (Stand 23.01.2022). 149 von ihnen müssen nach Angaben des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) invasiv beatmet werden (Stand: 24.01.2022). Damit sind alle Patientenzahlen im Vergleich zur Vorwoche rückläufig.

Bei Intensivbetten gilt die Überlastungsstufe ab einer Belegung von 420. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung gibt das Sozialministerium mit 2,96 an.

Quelle: MDR(lam)

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 24. Januar 2022 | 19:00 Uhr

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