Corona-Zahlen Mehr als 1.400 Neuinfektionen in Sachsen - Wocheninzidenz liegt bei 142,5

Die Corona-Wocheninzidenz in Sachsen beträgt am Freitag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) 142,5 auf 100.000 Einwohner. Sie ist im Vergleich zum Vortag (128,9) angestiegen. Der Freistaat liegt mit seiner Wocheninzidenz über dem Bundesdurchschnitt von 95,1.

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Sachsen am Freitag bei 142,5 und ist damit im Vergleich zum Vortag (128,9) angestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Die Infektionsrate im Freistaat liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 95,1. Nur Thüringen (192,7) und Bayern (153,9) haben eine höhere Zahl an Infektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Sechs Menschen mit Covid-19 gestorben

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden in Sachsen 1.431 neue Corona-Infektionen festgestellt. Sechs Menschen mit Covid-19 sind gestorben. In Mittelsachsen ist die Infektionsrate mit 219,6 weiter am höchsten, gefolgt vom Erzgebirgskreis mit 214,8. Bei einem Wert von mehr als einhundert liegen außerdem die Wocheninzidenzen in den Landkreisen Bautzen (139,9), Görlitz (166,8), Meißen (165,2), Nordsachsen (111,9), Zwickau (181,4) und Leipzig (133,1). In den Großstädten betragen die Werte in Leipzig 80,7, in Dresden 185,7 und in Chemnitz 106,4.

308 Covid-Patienten im Krankenhaus

Das sächsische Sozialministerium informiert, dass 328 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern liegen (Stand 22.10.2021, 12:00 Uhr). 117 von ihnen müssen intensivmedizinisch behandelt werden. Laut RKI-Intensivregister werden 50 Erkrankte invasiv beatmet (Stand 21.10.2021, 12:15 Uhr).

Die "7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen" beträgt 2,56. Sie liegt unter dem Grenzwert zur Vorwarnstufe von sieben. Die Hospitalisierungsrate und die Bettenbelegung sind neben der Wocheninzidenz die entscheidenden Faktoren für den Gesamtumfang von Corona-Beschränkungen.

Vorwarn- und Überlastungsstufe Zusätzlich zu den Inzidenzwerten sieht die neue Schutzverordnung eine Vorwarnstufe und eine Überlastungsstufe aufgrund der Bettenbelegung in den sächsischen Kliniken vor. Die Vorwarnstufe gilt nun, wenn 650 Betten auf der Normalstation oder 180 Betten auf der Intensivstation mit Covid-19-Patienten belegt sind.

Die Überlastungsstufe ist erreicht, wenn 1.300 Betten auf der Normalstation oder wenn 420 Betten auf der Intensivstation mit Covid-19-Patienten belegt sind. Wie bei den Inzidenzwerten gilt auch bei der Bettenbelegung die 5+2-Regel.

In der aktuellen Corona-Schutzverordnung wird auch die "7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen" als Kenngröße genannt. Sie ist aber nicht ausschlaggebend für das Eintreten der Vorwarn- und Überlastungsstufe. Die "7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen" beschreibt die Anzahl der ans Robert-Koch-Institut übermittelten Neuaufnahmen von Covid-19-Patienten in Krankenhäuser pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Keine kostenlosen Schnelltests mehr

Seit dem 11. Oktober müssen Corona-Schnelltests etwa für den Friseurbesuch oder das Essen im Restaurant selbst bezahlt werden. Die Kosten für die sogenannte Bürgertestung trägt nicht mehr der Bund. Aber für bestimmte Bevölkerungsgruppen gelten Ausnahmen und auch einige Kommunen gehen einen Sonderweg.

Zudem gilt seit dem 21. Oktober eine neue Corona-Schutzverordnung.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 22. Oktober 2021 | 19:00 Uhr

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