Corona-Statistik Corona: 95 Neuerkrankungen und zwei Todesfälle in Sachsen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen gibt das RKI am Dienstag mit 29,3 an. Binnen eines Tages wurden 95 Neuerkrankungen und zwei Todesfälle von den Gesundheitsbehörden im Freistaat gemeldet. Unterdessen treten im Landkreis Zwickau am morgigen Mittwoch strengere Corona-Regeln in Kraft.

Wiebke Bunzenthal, Gesundheits- und Krankenpflegerin, steht mit einer Infusion auf der Corona-Intensivstation im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden hinter einer Glastür.
24 Covid-Patienten müssen in Sachsen derzeit intensivmedizinisch versorgt werden, 14 von ihnen sogar beatmet. Bildrechte: dpa

Die kommunalen Gesundheitsbehörden in Sachsen haben binnen eines Tages 95 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Wie aus der in der Nacht zum Dienstag veröffentlichten Statistik des Robert-Koch-Instituts (RKI) zudem hervorgeht, sind im Freistaat zwei weitere Menschen mit oder an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Erkrankungen ist in Sachsen liegt aktuell bei 29,3, leicht unter dem Montagswert. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz gibt das RKI mit 83,8 an.

Landkreis Zwickau ab morgen mit 3G-Regel

Den höchsten Wert verzeichnet bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen laut RKI weiterhin der Landkreis Zwickau mit 52,3. Ab Mittwoch treten dort strengere Corona-Regeln in Kraft. Dann gilt zum Beispiel in der Innengastronomie, in kulturellen Einrichtungen und bei körpernahen Dienstleistungen die sogenannte 3G-Regel. Zugang haben dann nur noch diejenigen, die einen tagesaktuellen Negativtest, einen Geimpft- oder Genesenen-Nachweis vorweisen können.

Im Landkreis Görlitz war der Zehner-Wert fünf Tage in Folge überschritten worden. Deshalb gilt ab Mittwoch laut Landratsamt wieder Maskenpflicht beim Einkaufen.

Dresden und Leipzig über 35er-Wocheninzidenz

Über dem 35er-Wert liegen im Freistaat derzeit auch noch die Städte Dresden (38,7) und Leipzig (35,3). Den niedrigsten Wert verzeichnet am Dienstag der Landkreis Bautzen mit 13,4.

14 Menschen mit Covid-19 müssen beatmet werden

Die Inzidenz der Neuinfektionen war bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen. Künftig sollen daneben weitere Werte wie die Zahl der Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden. In den sächsischen Kliniken werden derzeit 124 Covid-Patienten behandelt, 24 von ihnen auf Intensivstationen (Stand 6.9., 12 Uhr). Laut RKI-Intensivregister sind 14 Menschen so schwer erkrankt, dass sie beatmet werden müssen.

Vorwarnstufe und Überlastungsstufe Laut aktueller Corona-Schutzverordnung werden die Corona-Regeln in Sachsen in zwei Schritten verschärft. Zusätzlich zu den Inzidenzwerten gilt ab sofort die Belegung von Krankenhausbetten als Maßstab. Die sogenannte Vorwarnstufe ist erreicht, wenn 650 Krankenhausbetten der Normalstationen oder 180 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit an Covid-19-Erkrankten belegt sind. Die Überlastungsstufe greift, sobald mindestens 1.300 Krankenhausbetten der Normalstationen oder 420 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit an Covid-19-Erkrankten belegt sind. Wie bei den Inzidenzwerten gilt auch bei der Bettenbelegung die 5+2-Regel: wenn eine der beiden Stufen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde, treten die entsprechenden Regelungen gemäß Corona-Schutzverordnung am übernächsten Tag in Kraft.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Nachrichten | 07. September 2021 | 06:00 Uhr

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