Meldungen am Donnerstag Corona-Ticker Sachsen am 2.12.: Kreuzchor beendet Gastspiel wegen Corona-Fall

Wir halten Sie mit unserem Corona-Ticker täglich über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Dresdner Kreuzchor
Wegen eines Corona-Falls musste der Kreuzchor sein Gastspiel in Berlin abbrechen. (Archivbild) Bildrechte: Grit Dörre

20:55 Uhr | Tickerende

Die Corona-Lage in Sachsen bleibt auch an diesem Donnerstag angespannt. Nach wie vor arbeiten die Krankenhäuser am Limit und suchen nun über ein Online-Portal Freiwillige, die dem erschöpften Personal helfen. Einen Lichtblick stellen immerhin das große Interesse an den Booster-Impfungen sowie der Anstieg bei den Erstimpfungen dar. Zumindest langfristig kann das helfen. Was kurzfristig in puncto Corona geschieht und welche neuen Entwicklungen es gibt, erfahren Sie morgen früh wieder hier im Corona-Ticker von MDR SACHSEN. Passen Sie auf sich auf und: Bleiben Sie gesund!

20:34 Uhr | Mini-Impfzentren starten in Görlitz und Zittau

In Görlitz und in Zittau nehmen am Freitag zwei sogenannte Mini-Impfzentren ihre Arbeit auf. Das teilte das Landratsamt mit. Weitere dieser Einrichtungen sollen am Montag in Löbau und Ende nächster Woche in Weißwasser und Niesky öffnen. Für diese festen Impfpunkte ist ab Montag eine Anmeldung über ein Terminbuchungsportal zwingend erforderlich. Das DRK will es am Freitag freischalten. Zusätzlich sind weiterhin zwei mobile Impfteams im Kreis unterwegs. Ziel sei es 1.600 Impfungen pro Tag zu schaffen, sagte Landrat Bernd Lange (CDU). Im November hätten allein die mobilen Teams knapp 10.000 Impfungen verabreicht; im Oktober seien es knapp 2.500 gewesen.

20:06 Uhr | Theater Chemnitz schließen bis 9. Januar

Die Städtischen Theater Chemnitz bleiben bis zum 9. Januar geschlossen. Wie die Einrichtung mitteilte, müssen alle Veranstaltungen bis zu diesem Datum abgesagt werden. Auch der Probenbetrieb sei eingestellt worden, hieß es.  

Der Generalintendant der Theater Chemnitz, Christoph Dittrich lächelt am 12.09.2013 vor der Oper Chemnitz in die Kamera.
Bildrechte: dpa

Die vage Hoffnung auf eine Beruhigung der Corona‑Situation in Sachsen hat sich leider nicht bestätigt. So sind wir erneut gezwungen, unsere Spielstätten über einen längeren Zeitraum geschlossen zu halten, um sowohl unsere Mitarbeiter:innen auf und hinter der Bühne zu schützen, aber auch unser Publikum keiner Infektionsgefahr auszusetzen.

Christoph Dittrich Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz

Bereits erworbene Karten für abgesagte Veranstaltungen bis einschließlich 9. Januar 2022 werden nach Angaben der Städtischen Theater in voller Höhe erstattet oder, wo es möglich ist, für spätere Termine kostenfrei umgetauscht. Bereits am Mittwoch hatte die Semperoper in Dresden angekündigt, dass der Betrieb in dem Haus coronabedingt bis zum 9. Januar ruht.

19:48 Uhr | Virologe Kekulé: Impfpflicht ist falsches Instrument

Der Virologe Kekulé hat sich gegen eine allgemeine Corona-Impfpflicht ausgesprochen. Er sagte MDR AKTUELL, in der jetzigen Lage sei eine Impfpflicht Gift. Es sei zu bezweifeln, dass sich radikale Corona-Leugner davon überzeugen ließen. Kekulé sprach von politischem Aktivismus, der dazu geeignet sei, die Spaltung in der Gesellschaft zu verstärken. Der Wissensschaftler erklärte weiter, schwierig sei eine Impfpflicht auch, weil gar nicht klar sei, ob die Impfstoffe angesichts neuer Mutationen noch wirksam seien. Er sprach sich stattdessen für schärfere Corona-Maßnahmen aus. So sollten Veranstaltungen mit mehr als 50 Menschen grundsätzlich wieder mit Maskenpflicht einhergehen.

19:19 Uhr | DRK verdoppelt Impfkapazitäten in Leipzig

Parallel zur neuen Impfstelle im Stadtbüro wird jetzt in Leipzig von Montag bis Sonnabend an sechs weiteren Standorten geimpft. Wie die Stadt mitteilte, hat das DRK damit die Kapazitäten für seine Impfstellen verdoppelt. Ein Terminvergabesystem ist den Angaben zufolge für die Impfstellen im Stadthaus und in der Quarterback Immobilien Arena in Vorbereitung. Ab dem 6. Dezember sollen dann an beiden Standorten Impfwillige mit Termin bevorzugt ihre Corona-Schutzimpfung erhalten. Eine Übersicht über alle Impfstellen in Leipzig finden Sie hier.

19:03 Uhr | Erneut Böller-Verbot in Sachsen

In Sachsen wird der Verkauf von Böllern und Feuerwerk zu Silvester in diesem Jahr - wie auch in allen anderen Bundesländern - erneut verboten. Das sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer nach der gemeinsamen Konferenz mit Bund und Ländern. An publikumsträchtigen Plätzen soll es zudem ein Feuerwerksverbot geben. Das Verbot sei notwendig, um die Kliniken nicht zusätzlich zu belasten, so Kretschmer. Für betroffene Unternehmen ist eine Kompensation im Rahmen der geplanten Wirtschaftshilfen vorgesehen.

18:30 Uhr | Dresdner OB für Lockdown in Sachsen und frühere Weihnachtsferien

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) plädiert für einen Lockdown vor Weihnachten und frühere Weihnachtsferien in Sachsen. Er halte es für zwingend geboten, die Kontakte weiter zu beschränken, "als es die Regelungen bisher vorsehen", sagte er am Donnerstag. Bürgern und Wirtschaft sei mehr geholfen, "wenn es einen klaren Fahrplan im Freistaat gibt und wir nicht häppchenweise in einen Lockdown schlittern". Hilbert verwies zur Begründung auf die weiter zugespitzte Situation in den Krankenhäusern und die ungebrochen hohen Infektionszahlen.

18:02 Uhr | Kreuzchor beendet Gastspiel wegen Corona-Fall

Der Dresdner Kreuzchor hat wegen eines positiven Corona-Falls sein Gastspiel in Berlin abgebrochen. Wie Kreuzkantor Roderich Kreile den Eltern mitteilte, fiel bei einem Kruzianer der tägliche PCR-Test positiv aus. Daraufhin habe das Konzerthaus Berlin alle drei geplanten Konzerte abgesagt. Der Chor ist inzwischen nach Dresden zurückgekehrt. Für ungeimpfte Chormitglieder wurde Quarantäne angeordnet

17:33 Uhr | Dehoga unterstützt Klage gegen Corona-Notfallverordnung

Das Hotel "Am Bühl" in Eibenstock klagt gegen die aktuelle sächsische Corona- Notfallverordnung. Das bestätigte der Hotel- und Gaststättenverband "Dehoga", der das Mitgliedsunternehmen fachlich und finanziell dabei unterstützen wird. Durch die aktuelle Verordnung mussten Hotels und Pensionen im November wieder schließen. In dem angestrebten Eilverfahren soll nun geklärt werden, ob angesichts eines geringen Infektionsrisikos in Beherbergungsbetrieben eine Komplettschließung überhaupt verhältnismäßig und gerechtfertigt war. Einzelheiten sollen am Freitag auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben werden.

17:03 Uhr | Kinder-Impfung startet am 15. Dezember

Die Kinderimpfung für Fünf- bis Elfjährige startet in Sachsen am 15. Dezember. "An diesem Tag wird der Impfstoff geliefert, so dass die Impfungen beginnen können", sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping am Donnerstag während einer Pressekonferenz. Obwohl die Empfehlung der Sächsischen Impfkommission (Siko) vor allem für Kinder mit Vorerkrankungen gilt, hob Köpping hervor, dass die Impfung für alle anderen Kinder damit nicht ausgeschlossen sei. "Es wird niemand weggeschickt", sagte Köpping, die auf 220 Kinderärzte in Sachsen verwies, die sich unter anderem an der Impfaktion beteiligen.

16:56 Uhr | Klinikum Chemnitz muss Tumor-Operationen verschieben

Das Klinikum Chemnitz muss aufgrund der hohen Zahl von Corona-Patienten zurzeit planbare Behandlungen und Operationen absagen. Darunter seien auch problematischere Fälle, sagte der Ärztliche Direktor des Klinikums, Ralf Steinmeier. Er denke dabei insbesondere an Tumorpatienten, die eigentlich zeitnah operiert werden müssten, denen es aber noch so gut geht, dass sie aktuell keinen Notfall darstellen.

16:35 Uhr | Erkältung: Krankschreibung per Telefon verlängert

Bei leichten Erkältungsbeschwerden ist auch im kommenden Jahr eine telefonische Krankschreibung möglich. Ärztevertreter, Krankenkassen und Kliniken haben sich auf eine Verlängerung der Ausnahmeregelung bis Ende März verständigt. Sie wäre sonst Ende des Jahres ausgelaufen. Ziel sei, unnötige Kontakte zu reduzieren und das Infektionsrisiko zu senken. Die telefonische Krankschreibung ist für bis zu sieben Tage möglich. Bei Bedarf, kann sie um eine weitere Woche verlängert werden.

Eine offensichtlich kranke Frau wählt eine Rufnummer mit dem Telefon
Bei Erkältungen ist die Krankschreibung bis Ende März telefonisch möglich. Bildrechte: Colourbox.de

16:22 Uhr | Update: Kostenlose Schnelltests für Betriebe vergriffen

Die im Landkreis Zwickau für Betriebe bereitgestellten kostenlose Corona-Schnelltests sind nicht mehr verfübar. Das teilte die Handwerkskammer Chemnitz mit. Das Testkontingent sei aufgebraucht, so dass weitere Anfragen keinen Erfolg mehr hätten, hieß es. Sachsen hatte in dem Landkreis Betrieben, die Mitglied der Handwerkskammer oder der IHK sind, rund 50.000 Schnelltests zur Verfügung gestellt. Das Angebot war für die Testung der Mitarbeiter, unter anderem im Handel, der Industrie oder auch in Restaurants, gedacht.

Corona Schnelltests liegen auf einer schwarzen Unterlage.
Die 50.000 vom Land zur Verfügung gestellten Corona-Schnelltests waren im Landkreis Zwickau innerhalb eines Tages vergriffen. Bildrechte: images/photothek

15:22 Uhr | Studierende sollen überwiegend ins Homeoffice

Sachsens Studierende sollen ihre Lehrveranstaltungen erneut fast ausschließlich im Homeoffice absolvieren. Das kündigten Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) und Klaus-Dieter Barbknecht von der Landesrektorenkonferenz am Donnerstag an.

Eine exakte Quote wollten sie nicht nennen. Allerdings sagten sie, dass größere Gruppen vermieden werden sollen. "Nur dort, wo kleinere Studierendengruppen zusammenkommen und es vertretbar ist, wird es Präsenzveranstaltungen geben", sagte Barbknecht. Auf dem Campus gelte dann die 3G+-Regel, hieß es.

Nach Angaben von Wissenschaftsminister Gemkow sind derzeit 60 Prozent der universitären Veranstaltungen in Chemnitz, 55 Prozent in Dresden und 40 Prozent in Leipzig digital.

Ein Student bearbeitet ein Arbeitsblatt einer Hochschule am Computer
Für den Großteil der Studierenden in Sachsen heißt es in den nächsten Monaten wieder Homeoffice statt Hörsaal. Bildrechte: dpa

15:09 Uhr | Mehr Erstimpfungen in Sachsen

Bei den Erstimpfungen in Sachsen hat es einen deutlichen Anstieg gegeben. Wie Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) mitteilte, erhöhte sich die Zahl von Oktober bis November von 46.533 auf 61.317. Das sei eine gute Entwicklung, sagte die Ministerin. In Sachsen sind laut Sozialministerium bisher 60,8 Prozent der Menschen einmal und 58,3 Prozent zweimal geimpft. Das ist die niedrigste Impfquote in Deutschland. 72 Prozent der aktuell verabreichten Impfungen sind den Angaben zufolge Booster-Impfungen, der Rest sind Erstimpfungen.

Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze.
Obwohl die meisten Impfungen derzeit Booster-Impfungen sind, gibt es auch einen Aufwärtstrend bei den Erstimpfungen. Bildrechte: dpa

14:30 Uhr | Sachsen will mit Online-Portal Personal für Krankenhäuser finden

Mit einem Online-Portal will Sachsen Personal für die durch die Corona-Pandemie belasteten Krankenhäuser suchen. Das kündigte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Donnerstag an.

Petra Köpping, Sozialministerin Sachsen, verkündet die neue Corona Schutzverordnung.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Das Personal in den Krankenhäusern arbeitet seit langer Zeit am Limit. Mit dem Portal wollen wir Menschen finden, die die Krankenhäuser unterstützen möchten.

Petra Köpping Sächsische Gesundheitsministerin

Das Portal ist über die Adresse mitdenken.sachsen.de/pflegepool erreichbar. Es richtet sich vorrangig an Krankenschwestern, Pfleger und Ärzte - auch im Ruhestand. Melden können sich auch Medizinstudierende sowie Helfer für Serviceleistungen in der Krankenpflege.

13:58 Uhr | Dresdner Verkehrsbetriebe verringern Angebot

Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) reduzieren ab Sonnabend ihren Fahrplan. Hintergrund ist nach Unternehmensangaben die Einschränkung des öffentlichen Lebens im Zuge der Corona-Pandemie. Dies habe bereits zu deutlich weniger Fahrgästen geführt, hieß es. Verringert werden soll den Angaben zufolge das Angebot für den Einkaufs- und Freizeitverkehr. Im Gegensatz dazu soll der Schülerverkehr nicht oder möglichst wenig beeinträchtigt werden. Gleiches gilt für Buslinien in der Dresdner Peripherie, die Anschlüsse zu Umlandlinien darstellen. Zuletzt hatten sich die Fahrgastzahlen laut DVB auf 400.000 Fahrgäste pro Tag reduziert. Das seien 60 Prozent des sonst üblichen Niveaus.

Eine Straßenbahn der Dresdner Verkehrsbetriebe.
Die Corona-Pandemie hat auch in Dresden die Passagierzahlen im Nahverkehr einbrechen lassen. Darauf reagieren jetzt die Verkehrsbetriebe. Bildrechte: dpa

13:20 Uhr | Labore stoßen an ihre Grenzen

Weil mit steigenden Infektionszahlen immer mehr PCR-Tests benötigt werden, stoßen Sachsens Labore an ihre Grenzen. Vor allem in Ostsachsen seien die Labore komplett ausgelastet und zum Teil überlastet, sagte Laborkoordinator Alexander Dalpke MDR SACHSEN.

Obwohl man im Zuge der Pandemie die Labore technisch hochgerüstet habe, dauere die Auswertung von PCR-Tests trotz Überstunden und Wochenendschichten derzeit manchmal länger als einen Tag. Zudem habe man eine hohe Nachweisrate von Corona-Infektionen. Fast jeder zweite Test sei positiv, so Dalpke

13:01 Uhr | Zweiter Rettungshubschrauber in Bautzen stationiert

In Bautzen ist ein zusätzlicher Rettungshubschrauber stationiert worden. Damit bleibt die Luftrettung in Notfällen sichergestellt, während der Standard-Hubschrauber Corona-Patienten verlegt.

12:49 Uhr | Ryanair fliegt wieder von Dresden nach London

Reisende können ab sofort wieder von Dresden nach London fliegen. Die Fluggesellschaft Ryanair fliege dreimal wöchentlich London-Stansted an, teilte die Mitteldeutsche Flughafen AG mit. Die Flüge stehen dienstags, donnerstags und samstags im Plan.

Die Airline hatte die Verbindung zuletzt wegen der Corona-Pandemie monatelang unterbrochen. Geplant war die Wiederaufnahme eigentlich schon für dem 2. November. Die Verbindung doch erst an diesem Donnerstag aufzunehmen, sei eine Entscheidung von Ryanair gewesen. Laut Mitteldeutscher Flughafen AG ist London nach Amsterdam und Zürich die dritte europäische Großstadt, die nun wieder ab Dresden angeflogen wird.

12:08 Uhr | Wackerbarth knipst Adventsbeleuchtung aus

Das Staatsweingut Schloss Wackerbarth knipst bis vorerst 12. Dezember einen Großteil der Adventsbeleuchtung aus. Das Unternehmen teilt auf seiner Homepage mit, dass seit vorgestern die Außengastronomie geschlossen bleibe. Führungen durch das Weingut sind ausgesetzt, die Eisstockbahn wird aktuell nicht vermietet. Man wolle damit einen Beitrag leisten, die Kontakte zu beschränken.

Der Gutsmarkt bleibt als Lebensmittelgeschäft geöffnet, im Restaurant gilt die 2G-Regel. Gekaufte Tickets für den Außenbereich behalten ihre Gültigkeit oder können gegen Wertgutscheine getauscht werden. Das Staatsweingut kassiert in diesem Jahr fünf Euro Eintritt für dem Bummel durchs Areal rund ums Lustschlösschen Belvedere. Bereits im vergangenen Jahr hatte Wackerbarth die adventliche Festbeleuchtung ausgeknipst, um einen Beitrag zur Pandemiebekämpfung zu leisten.

Illuminiert zeigt sich das Gelände des Sächsischen Staatsweingutes zum Start von "Wein & Licht auf Schloss Wackerbarth".
Das Gelände des Sächsischen Staatsweingutes soll voraussichtlich ab 13. Dezember wieder illuminiert werden. Bildrechte: dpa

11:53 Uhr | Schwierige Lage auf den Intensivstationen

Der rasante Anstieg an Corona-Neuinfektionen scheint erstmal gebrochen. Die Zahl der Intensivpatienten dürfte dagegen noch weiter steigen. Denn ein schwerer Krankheitsverlauf zeigt sich zeitverzögert zur Diagnose.

11:34 Uhr | Mehr Soldaten helfen in Corona-Hotspots

Die Bundeswehr stellt weitere 4.000 Soldatinnen und Soldaten ab, um in der Corona-Pandemie Unterstützung zu leisten. Wie die Streitkräftebasis mitteilte, gibt es in der laufenden vierten Infektionswelle immer mehr Hilfsanfragen. Demnach wird das verfügbare Kontingent bis kommende Woche auf 12.000 Kräfte aufgestockt.

Derzeit ist die Bundeswehr vor allem in Gesundheitsämtern, Krankenhäusern und Impfzentren in 14 Bundesländern aktiv. Schwerpunkte sind den Angaben zufolge Bayern, Sachsen und Nordrhein-Westfalen.

10:57 Uhr | Kostenlose Schnelltests für Betriebe

Im Landkreis Zwickau können Betriebe kostenlose Corona-Schnelltests bekommen. Voraussetzung ist, dass sie Mitglieder der Handwerkskammer oder der IHK sind. Wie das Landratsamt mitteilte, hat das Land Sachsen insgesamt 50.000 Schnelltests zur Verfügung gestellt.

Das Angebot ist für die Testung der Mitarbeiter unter anderem im Handel, der Industrie oder auch in Restaurants gedacht. Interessierte Firmen können sich an eine der Kammern oder das Landratsamt Zwickau wenden.

10:16 Uhr | Bund-Länder-Treffen: Was erwartet uns?

Erneut kommen die Ministerpräsidenten der Länder mit dem Bund zusammen. Diesmal sollen Beschlüsse gefasst werden. Was könnte das für Sachsen heißen? MDR SACHSEN-Politik-Chefin Uta Deckow blickt nach vorn.

09:56 Uhr | Trilex reduziert Zugfahrten

Das Verkehrsunternehmen Trilex reduziert in den nächsten zwei Wochen das Fahrplanangebot. Beispielsweise werden ab heute bis zum 12. Dezember keine Verstärkerzüge der Linien RB 60 und RE 1 zwischen Bischofswerda und Görlitz mehr fahren. Eine stündliche Bedienung durch die Linien sei aber weiterhin sichergestellt, teilt Trilex mit. Auch auf der Strecke Dresden-Görlitz werden einige Züge entfallen. Grund für diese Einschränkungen ist der Personalmangel durch Corona-Erkrankungen und Quarantäne-Bestimmungen.

09:34 Uhr | Gesellschaftliche Spaltung durch Impfpflicht?

In Sachsen gibt es immer wieder Demonstrationen gegen staatliche Corona-Maßnahmen. Dazu gehört auch der Protest gegen eine Impfpflicht, für die sich der künftige Bundeskanzler Olaf Scholz zuletzt ausgesprochen hat. Auch wenn sich dadurch möglicherweise ein Teil der Impfskeptiker impfen lassen würde, ist eine weitere Spaltung der Gesellschaft möglich.

08:53 Uhr | Betrugsversuche mit gefälschten Impfausweisen

Bei Kontrollen haben die Polizei und das Ordnungsamt mehrere gefälschte Impfausweise entdeckt. So zeigte bei der Kontrolle eines Leipziger Lokals die Köchin einen Impfausweis vor, in dem Stempel und Unterschrift des Arztes falsch waren. In einer Apotheke in der Leipziger Innenstadt wollte eine 21-Jährige sich mit einem gefälschten Impfausweis ein Impfnachweis ausstellen lassen.

In Wurzen wurde der Betrugsversuch entdeckt, als ein Arbeitgeber die Kopie eines Ersatznachweises einer seiner Mitarbeiterinnen vorlegte. Auch da waren Stempel und Unterschrift nicht echt. In allen drei Fällen wird nun wegen des Gebrauchs von unrichtigen Gesundheitszeugnissen ermittelt. Laut sächsischem Bußgeldkatalog drohen Geldstrafen in Höhe von 200 Euro.

08:12 Uhr | Personalmangel in der Pflege

In der vierten Corona-Welle wird in vielen medizinischen Einrichtungen am Rande der Belastungsgrenze gearbeitet. Einige Pflegekräfte – besonders auf den Intensivstationen – halten diesem enormen Druck nicht stand und werfen das Handtuch. Doch was machen die betroffenen Pflegerinnen und Pfleger anschließend? Und was unternehmen Krankenhäuser und Kliniken, um ihr Personal zurückzugewinnen.

07:48 Uhr | Corona-Demo in Freiberg

Rund 230 Menschen haben sich in Freiberg zu einer unangemeldeten Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen versammelt. Sie zogen am Mittwochabend in kleinen Gruppen durch die Stadt, wie ein Polizeisprecher sagte.

Zuvor sei in sozialen Netzen für den Protest mobilisiert worden. Den Angaben vom Donnerstagmorgen zufolge wurden keine Verstöße gegen die Corona-Notfallverordnung festgestellt. Derzeit sind in Sachsen Versammlungen ausschließlich ortsfest zulässig und auf eine Teilnehmerzahl von maximal zehn Personen begrenzt.

07:11 Uhr | Bund und Länder entscheiden über Corona-Maßnahmen

Die Spitzen von Bund und Ländern wollen heute das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beschließen. Die Runde hatte sich bereits am Dienstag grundsätzlich über die Verschärfung von Corona-Maßnahmen verständigt.

Zu den Vorschlägen zählt unter anderem die Einführung umfangreicher Kontaktbeschränkungen vor allem für Ungeimpfte. Außerdem sollen die 2G-Regeln auf den Einzelhandel ausgeweitet werden und es soll Einschränkungen bei Großveranstaltungen geben. Neben einrichtungsbezogenen Impfpflichten soll zudem eine allgemeine Impfpflicht vorbereitet werden.

06:25 Uhr | Corona-Neuerkrankungen leicht rückläufig

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist den dritten Tag in Folge leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut gab den Wert am Morgen mit 439,2 an - nach 442,9 gestern. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 73.209 Corona-Neuinfektionen. Das sind 2.752 Fälle weniger als vor einer Woche. Weitere 388 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

Auch in Sachsen ist die Wocheninzidenz -laut RKI- mit aktuell 1.180 leicht rückläufig. Gestern lag der Wert bei 1.209,4. Die Gesundheitsämter im Freistaat meldeten innerhalb von 24 Stunden 10.327 positiv Getestete und 82 weitere Todesfälle.

05:46 Uhr | Ausgangssperre für Ungeimpfte in Mittelsachsen

Im Landkreis Mittelsachsen gilt mit Überschreiten der Corona-Wocheninzidenz von 1.000 ab heute eine nächtliche Ausgangssperre für Ungeimpfte. Der Kreis hatte den kritischen Wert gestern erreicht.

Bei einer Inzidenz von 1.000 sieht die Corona-Notfallverordnung des Freistaates im jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt Ausgangssperren vor. Sie gelten in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages für alle Erwachsenen, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind. Das Verlassen der Wohnung ist in dieser Zeit ohne Impfstatus nur aus triftigen Gründen zulässig. So ein triftiger Grund ist der Weg zur Arbeit, der Besuch von Ehe- und Lebenspartnern oder die Betreuung hilfsbedürftiger Menschen.

05:30 Uhr | Lohsaer Altenheim: Ein Jahr nach dem Corona-Ausbruch

In einem Altenheim in Lohsa in der Oberlausitz waren vor einem Jahr 51 von 62 Bewohnern positiv auf das Coronavirus getestet worden. 23 erkrankten schwer, 18 Menschen starben. Doch wie ist die Situation heute mitten in der vierten Corona-Welle? Der MDR SACHSENSPIEGEL hat nachgefragt.

05:05 Uhr | Sachsen bekräftigt Kooperation mit polnischer Grenzregion

Sachsen hat seine Kooperation mit der polnischen Woiwodschaft Lebuser Land in der Corona-Pandemie bekräftigt. Die Region grenzt an Sachsen und Brandenburg und ist mit beiden Bundesländern durch Regionalpartnerschaften verbunden.

"Die Pandemie stellt uns alle vor die gleichen Herausforderungen. So, wie das Virus nicht vor Grenzen halt macht, müssen auch wir unsere Anstrengungen zu seiner Bekämpfung grenzüberschreitend koordinieren", sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) gestern nach einer Videokonferenz mit Marschallin Elzbieta Polak.

Quelle: MDR(Redaktion)/dpa/epd/AFP/Reuters/KNA

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 02. Dezember 2021 | 19:00 Uhr

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