Fragen und Antworten Corona und Weihnachten: Was geht (nicht)?


Finden in Sachsen Weihnachtsmärkte statt?

Die Weihnachtsmärkte in Sachsen sind in der aktuellen Corona-Notfallverordnung durch die sächsische Landesregierung verboten worden. Grund dafür ist die Corona-Pandemie. Vielerorts wurde aber zumindest ein Weihnachtsbaum aufgestellt oder die Innenstadt weihnachtlich geschmückt.


Darf ich mit der Familie Weihnachten feiern?

Es gibt keine Regel, die verbietet, seine Familie zu besuchen. Doch es wird weiterhin geraten, auf private Reisen und Besuche zu verzichten sowie Kontakte generell einzuschränken. Laut der aktuellen Corona-Notfallverordnung des Freistaates gelten Kontaktbeschränkungen durchgängig bis zum 9. Januar. Wenn mindestens eine ungeimpfte beziehungsweise nicht genesene Person an einem Treffen teilnimmt, ist das Treffen auf einen Haushalt plus eine weitere Person beschränkt. Bei Treffen von ausschließlich geimpften und genesenen Personen dürfen sich maximal 20 Personen treffen. Auch zu Weihnachten und Silvester gelten keine Ausnahmen.


Was ist an den Feiertagen erlaubt?

Kirche: Der Besuch eines Gottesdienstes ist grundsätzlich erlaubt, wenn die Teilnehmenden einen Nachweis über die vollständige Impfung, Genesung oder einen negativen Corona-Test vorlegen. In Hotspot-Gebieten werden an den Feiertagen auch die Regeln bezüglich der Ausgangsbeschränkungen gelockert: Dann ist das nächtliche Verlassen der Wohnung für ungeimpfte und nicht genesene Personen erlaubt, um Gottesdienste zu besuchen. Diese dürfen ihre Unterkunft sonst nur in Ausnahmefällen verlassen. Die nächtliche Ausgangsbeschränkung gilt in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz über 1.000 liegt.

Ausflüge/Übernachtungen: Touristische Übernachtungen sind bis zum 9. Januar nicht erlaubt. Allerdings kann aus sozialen Zwecken, wie zum Beispiel dem Verwandtenbesuch über die Feiertage, in Hotels unter 2G-Bedingungen übernachtet werden.


Wird es weiße Weihnachten geben?

Seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahr 1881 gab es im sächsischen Tiefland ungefähr in jedem neunten Jahr weiße Weihnachten. Dass es Heiligabend und an den Feiertagen meist grün und vergleichsweise mild ist, hat sogar einen festen Namen: Weihnachtstauwetter. Es tritt mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit ein, genau wie die Eisheiligen, die Schafskälte, die Hundstage oder auch der Altweibersommer. Genau zum Weihnachtsfest ist es eben sehr wahrscheinlich, dass wir Luft aus dem Westen abbekommen. Die ist vergleichsweise mild, weil sie vorher über den Atlantik und die Biskaya zieht. So eine Luftmasse kann uns nur Regen, aber keinen Schnee bringen.

Wer trotzdem den Weihnachtsmann im Schlitten vorfahren sehen möchte, muss in Sachsen in die kühleren Gipfellagen des Erzgebirges. Dort liegt zu den Feiertagen meist schon etwas Schnee oder aber es schneit direkt am Weihnachtsabend.

Quelle: MDR/cb/kp

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 22. November 2021 | 19:00 Uhr

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