Höchste Inzidenz Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist Deutschlands Corona-Hotspot

Seit Wochen steigen die Corona-Infektionszahlen in Sachsen rasant. Die Rate der Neuinfektionen hat im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge am Sonnabend einen Rekordwert erreicht.

Eine Corona Teststation von außen.
Die Rate der Neuinfektionen in der Sächsischen Schweiz hat einen neuen Höchststand erreicht. Bildrechte: dpa

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist der Corona-Hotspot in Deutschland. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der 7-Tage-Inzidenz dort am Sonnabend mit 1.146,2 an. Es folgen die bayerischen Landkreise Rottal-Inn (1.122,3) und Miesbach (1.117,0). Bereits am Freitag hatte der sächsische Landkreis die 1000er-Marke der Inzidenz gerissen.

Rapide steigende Inzidenz

Sachsen ist auch das Bundesland mit dem höchsten Wert an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Samstag lag die Inzidenz bei 620,7 - und damit erneut deutlich höher als am Vortag. Am Freitag hatte der Wert noch bei 569 gelegen.

Bundesweit betrachtet liegen zudem die sächsischen Landkreise Meißen (951,4) und Bautzen (925,5) unter den zehn Landkreisen mit der höchsten 7-Tage-Inzidenz.

Quelle: MDR/bj/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Nachrichten | 13. November 2021 | 11:00 Uhr

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