28.06.2019 | 09:51 Uhr Sachsen will Marke "Glashütte" besser schützen

Mit einer Bundesratsinitiative will die sächsische Landesregierung die Herkunftsbezeichnung "Glashütte" stärken. Seit dem 19. Jahrhundert steht die Stadt im Osterzgebirge für deutsche Handwerkskunst und eine lange Uhrmachertradition. Durch eine missbräuchliche Verwendung dieses Namens bei Uhren bestehe das Risiko, dass die Herkunftsangabe "Glashütte" Schaden nehme. Der Freistaat möchte erreichen, dass die in Glashütte hergestellten, qualitativ hochwertigen Uhren besser geschützt werden.

Deshalb soll der Bundesregierung durch den Bundesrat vorgeschlagen werden, von der Ermächtigung in Paragraf 137 Markengesetz Gebrauch zu machen und eine Verordnung zu erlassen. In der Verordnung werden verbindlich die Herstellungsschritte festgelegt, die in Glashütte erfolgen müssen, damit eine Uhr mit der Bezeichnung "Hergestellt in Glashütte" beworben werden darf. So muss insbesondere die Wertschöpfung für das Uhrwerk zu 50 Prozent in Glashütte erfolgen.

Quelle: MDR/sth

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das SACHSENRADIO | 28.06.2019 | 08:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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