Infektion Erster Affenpockenfall in Sachsen bestätigt

Affenpocken-Teste
In Dresden wurde ein Fall der Affenpocken bestätigt. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO/Pixsell

In Sachsen ist erstmals ein Fall von Affenpocken nachgewiesen worden. Bei einer Person aus Dresden habe sich eine Infektion mit Affenpocken bestätigt, teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit.

Zwei weitere Verdachtspersonen in Dresden

Zudem bestehe bei zwei weiteren Menschen aus Dresden der Verdacht, dass sie ebenfalls mit dem Virus infiziert sind. Sie zeigten die typischen Symptome und hatten Kontakt zu nachweislich Infizierten außerhalb der Landeshauptstadt. Das Laborergebnis stehe noch aus. Die Betroffenen hätten sich isoliert, so dass derzeit davon ausgegangen werde, dass die Infektionskette unterbrochen sei.

Eine Hand mit Pocken, darunter der Text: "So gefährlich sind Affenpocken wirklich" 1 min
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MDR S-ANHALT Di 24.05.2022 17:00Uhr 00:50 min

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/video-so-gefaehrlich-sind-affenpocken-wirklich-100.html

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Insgesamt 338 Fälle in Deutschland nachgewiesen

Bundesweit sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Freitag 338 Fälle aus insgesamt 11 Bundesländern erfasst worden. Der sächsische Fall käme nun noch dazu. Affenpocken sind eine seltene, von Tieren auf Menschen übertragbare Viruserkrankung. Übertragungen von Mensch zu Mensch sind selten, aber bei sehr engem Kontakt möglich. Das Virus verursacht nach Angaben von Gesundheitsbehörden meist nur milde Symptome wie Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen und Hautausschlag. Die Zeit vom Kontakt bis zum Ausbruch der Krankheit beträgt zwischen 7 und 21 Tagen.

Hinweise des Dresdner Gesundheitsamts Personen, die die aufgeführten Krankheitszeichen an sich bemerken, sollen sich nach vorheriger telefonischer Ankündigung bei einem Arzt vorstellen und bis zur Abklärung enge Körperkontakte meiden. Personen, die Kontakt zu einer an Affenpocken erkrankten Person hatten, sollen sich bitte beim Amt für Gesundheit und Prävention via E-Mail an gesundheitsamt-infektionsschutz@dresden.de melden. Sie werden aufgefordert, für 21 Tage nach Kontakt auf das Auftreten von Krankheitszeichen zu achten sowie enge Körperkontakte zu meiden.

MDR (bj),dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Nachrichten | 17. Juni 2022 | 15:00 Uhr

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