Amtsgericht Staatsanwaltschaft klagt mutmaßliche Internetbetrügerin aus Dresden an

Immer wieder versuchen Betrügerinnen und Betrüger mit gefälschten Anzeigen auf Handelsplattformen im Internet Geld zu verdienen. Die Staatsanwaltschaft Dresden klagt nun eine Frau an, die Babyspielzeug verkauft, aber nie verschickt hat.

Das Ebay Logo ist auf einem Handy zu sehen, das auf einet Tastatur liegt.
Die Beschuldigte hatte auf Internetplattformen wie eBay Artikel zum Kauf angeboten und nie verschickt. Bildrechte: IMAGO / ZUMA Wire

Die Staatsanwaltschaft hat eine 35 Jahre alte Dresdnerin wegen Betrugs in 117 Fällen angeklagt. Die Frau soll auf Internetportalen wie eBay oder dem Facebook-Marktplatz gefälschte Anzeigen eingestellt haben, teilte die Behörde am Freitag mit.

Kinderspielzeug zum Kauf angeboten

Unter verschiedenen Pseudonymen soll die Frau vor allem Babyphones, Tonieboxen und Spielkonsolen zum Kauf angeboten haben. Die Käufer hätten den jeweiligen Kaufpreis zwischen 17 und 180 Euro bezahlt, die Artikel seien aber nie verschickt worden. Insgesamt soll die Beschuldigte durch die 117 falschen Anzeigen mehr als 6.000 Euro erbeutet haben.

Die 35-Jährige ist laut Staatsanwaltschaft "geringfügig einschlägig vorbestraft" und hat zu den Tatvorwürfen bislang keine Angaben gemacht. Das Dresdner Amtsgericht muss nun über die Zulassung der Anklage und einen Prozesstermin entscheiden.

MDR (ben)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden | 09. Dezember 2022 | 11:30 Uhr

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